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Kolping Roadshow „Integration“ zu Gast an der BBS des Landkreises

Kolping-Infomobil informiert am "Tag der offenen Tür"

Am Freitag, 15. und Samstag, 16. Februar

Kolping-Infomobil informiert
am "Tag der offenen Tür"

Seit Januar 2017 fährt das Kolping-Infomobil durch ganz Deutschland, um für die Belange von Geflüchteten zu sensibilisieren und zu ihrer für den inneren Zusammenhalt der Gesellschaft notwendigen Akzeptanz beizutragen. Quelle: Kolping-Netzwerk für Geflüchtete

12.02.2019 - 10:08

Bad Neuenahr. Spätsommer 2015. Die „Flüchtlingskrise“ erreicht ihren Höhepunkt. Der desolate Zustand tausender in Osteuropa gestrandeter Flüchtlinge führt bei der Bundesregierung in Absprache mit Österreich dazu, die Grenzen für diese vor Krieg, Hunger und Elend Geflohenen zu öffnen. Aus der anfänglichen, tatsächlich oder vermeintlich, weit verbreiteten Willkommenskultur (Refugees Welcome) entwickelt sich innerhalb kurzer Zeit bei vielen Menschen Angst, Skepsis bis hin zu offener Ablehnung und Hass.

Und auch den nach wie vor zahlreichen Befürwortern einer von Humanität, Liberalität und Toleranz geprägten Flüchtlingspolitik ist inzwischen klar geworden: Die Integration von weit über einer Millionen Migranten, zuvorderst aus Syrien, dem Irak und Afghanistan ist kein Selbstläufer, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung, die allen Beteiligten einiges abverlangt: Der aufnehmenden Mehrheitsgesellschaft ebenso wie den aus anderen Kulturkreisen eingewanderten Neubürgern.

Dass dieser Prozess nicht ohne Spannungen und Konflikte verläuft, versteht sich einerseits gleichsam von selbst, führt aber auf der anderen Seite dazu, dass vorhandene Ängste innerhalb der Mehrheitsgesellschaft von Seiten bestimmter politischer Gruppierungen aufgenommen, geschürt und für die eigene politische Agenda instrumentalisiert werden.

Vor diesem Hintergrund versteht sich das Infomobil des Deutschen Kolpingwerks, die „Kolping Roadshow „Integration“, als ein Baustein möglichen Ängsten, Vorurteilen und Spannungen zwischen „Einheimischen“ und Geflüchteten zu begegnen.

Seit Januar 2017 fährt das Kolping-Infomobil durch ganz Deutschland, um für die Belange von Geflüchteten zu sensibilisieren und zu ihrer für den inneren Zusammenhalt der Gesellschaft notwendigen Akzeptanz beizutragen.

Am Freitag, 15. und am Samstag, 16. Februar, macht das „Integrations-Mobil“ an der BBS des Landkreises Station.

Am Freitag können Schüler, Schulklassen und interessierte Bürger zwischen 10 und 15 Uhr das Infomobil besuchen, am Samstag nimmt die „Kolping Roadshow“ zwischen 8 und 14 Uhr am „Tag der offenen Tür“ an der BBS teil.

„Wir sind sehr froh die „Roadshow Integration“ bei uns an der BBS begrüßen zu können“, so Nasir Fescharaki, der einer der Hauptorganisatoren dieser Aktion ist. „Sie wird deutschlandweit stark nachgefragt, so dass die zweitägige Anwesenheit bei uns vor Ort alles andere als selbstverständlich ist.“ Fescharaki ist einer der Lehrer, die an der BBS aktiv an der Integration von Geflüchteten mitwirken.

Er unterrichtet in den sogenannten „Internationalen Klassen“ und weiß am besten um die Chancen und Herausforderungen, die die Integration einer so großen Zahl von Neubürgern mit sich bringt.

Das Kolpingwerk selbst schreibt in seinem Flyer:

„Die Kolping Roadshow Integration spricht alle an. Das Infomobil macht neugierig und hält für jede Altersgruppe konkrete Angebote bereit: Spiel- und Mitmachaktionen, Texttafeln, multimediale Elemente und Methoden zur Aneignung von Hintergrundwissen über Flucht, Migration und Integration. Es zeigt Beispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten, erzählt von gelungener Integration und macht Lust auf mehr. Denn: Wer Mut zeigt, macht Mut!“ Die Verantwortlichen an der BBS sind gespannt und freuen sich über hoffentlich zahlreiche Besucher.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zeitungsverleger Dirk Ippen: „Der deutsche Traum, unser Land zuverlässig mit ‚grüner’ Energie aus Sonnenschein und Wind zu versorgen, ist nur eine Utopie“ --- Wie recht er hat!
Armin Linden:
Fest steht, das der Kreis AW. mittlerweile bereits das grösste Altersheim im nördlichen RP. darstellt. In der Hoch-Eifel bereitsganze Gebiete "€ntvölkert". Das war vor 3O J. noch anders. Junge Leute - speziell Deutsche - gut ausgebildet, wandern aus. Die Gründe für Insider teils klar. Eine Migration enorm im Zulauf im AW.-Kreis. die Ökonomie des €. bestimmt dort die Einstellung & Gesinnung ! Industrie in MY-KO. auch weit grösser. Ich fürchte, die nächsten 2O J. wird sich vieles ändern. Besonders die völlige Unterschätzung u. das Ausbluten der "Eigenen Systeme" in der Migration. Für "eigene Landsleute u. Studenten" gab es keine Bürgen mit Winke.Winke.Syndrom. Das dürfe u. müsste auch dem BlickAktuell bekannt sein. Soviel Charakter sollte sein. Auch in der Veröffentlichung. A.L.
Armin Linden:
Das Thema, ist + wird in der Zukunft NICHT vom Tische sein. Auch selbst in der CDU gibt es - ausserhalb RP.- genügend Fachleute, die noch in der Realität zu Hause sind. Die Demographie im Kr. AW. ist dermaßen hoch, die Ausdünnung in der Besiedlung (Land) gravierend. In der Eifel, teils "Leer-Raum". In BNA - kaum Kinder u. Jugendliche mehr ! Außer Migration.- Gründe wohl Ökonomischer Natur. Das Kulturprogramm (Rollator-Krankenstühle) ausgerichtet. Der Vorteil Mayen-Koblenz allerdings, wesentlich mehr Industrie & Junge Leute ! Es sind rd. 4 Millionen gut ausgebildete JUNGE Deutsche Mädchen u. Jungs, nach der UNI bereits ausgewandert. Österreich - CH - Alle Nordländer - USA. Man lebt besser. Verdient mehr. Rente Faktor 3-5 ! Medizin (Privat). Nein, für vieles ist es leider zu spät. Der AW-Kreis wird zu den abgehängten einmal zählen. Auch die SPD.FDP wusste es. Sorgte aber für den Aufschwung West.Nord Africa - Maroco -Syrien.Lybien. Damit ist in England jetzt Schluss !
Uwe Klasen:
So sollten Schüler und Studenten für die Zukunft sorgen, mit Erfindungen und guten Ideen das Land und die Menschheit voran bringen und nicht sich instrumentalisieren lassen zum sogenannten "Friday for Future"!
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