Pfingstfest der Kolpingfamilie
Kolpingfamilie Lahnstein feiert Pfingsten mit ‚Weck, Worscht un Woi‘ an der Wenzelkapelle
aus Lahnstein
Lahnstein. Rund um die Wenzelkapelle hatte die Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin am Pfingstfreitag bei „Kaiserwetter“ zu „Weck, Worscht un Woi“ eingeladen. Mitglieder wie Nichtmitglieder sowie Nachbarn aus dem Rheinquartier – insgesamt über 100 Personen - hatten der Einladung Folge geleistet und erlebten einen geselligen Spätnachmittag.
Die geistliche Leiterin des Kolping-Bezirksverbandes Rhein-Lahn, Ulrike Schneider, sprach einen Pfingstsegen und ging auf die Bedeutung des drittwichtigsten Festes im Kirchenjahr ein. Vorsitzender Markus Schild läutete ausnahmsweise die Glocke der gotischen Kapelle und die Sitzbänke wurden an den schattigsten Orten platziert.
Während Beate Hoffmann den Landwein ausschenkte, kümmerten sich Peter Stein und Michael Jaster um die Würstchen, die schon nach etwas über einer Stunde ausverkauft waren. Unter den Gästen waren auch der langjährige Beitragskassierer und ehemalige Küster, Arno Jaster, der ehemalige Sachwart, Karl-Heinz Hatterscheid, sowie das ehemalige Vorstandsmitglied, Kurt Biegel, der zu seinen aktiven Zeiten rührig an der Wenzelkapelle ehrenamtlich arbeitete.
Der 70. Geburtstag des bekannten roten Liederbuches „Die Mundorgel“ wurde mit Liedern zum Mitsingen begangen. Manfred Heilscher (Gitarre) und Gernod Schauren (Mandoline und Mandola) sowie Markus Schild (Cajon Schlagwerk) machten eine Art Wunschkonzert für die geölten Stimmen. Aus lauter Kehle wurde mitgesungen.
Wieder erfolgte somit der Einstieg in die Pfingstfeiertage recht zwanglos und spontan. Vielleicht bewahrheitete sich an diesem Abend auch die Feststellung, daß der „Heilige Geist“ wirklich weht, wo er will, zum Beispiel auch bei den Kolping-Schwestern und Kolping-Brüdern.
In gemütlicher Runde saß man rund um die Wenzelkapelle. Foto: Claudia Hatterscheid
Michael Jaster ließ nichts anbrennen. Foto: Thomas Schneider
Man hatte sich viel zu erzählen. Foto: Claudia Hatterscheid
