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Karnevalsauftakt vom Feinsten in der Narrhalle des Bürgerhauses

Kotteme Narren liegen alle ihrem Prinzen „Michael III.“ zu Füßen

20.11.2017 - 09:05

Kottenheim. Es gab ein großes, buntes Programm zum Opening der diesjährigen Kampagne und alle wollten beim Kottenheimer Auftakt dabei sein. Nach der würdigen Messfeier der Karnevalisten in der Pfarrkirche St. Nikolaus gab’s pünktlich um 18:44 Uhr eine zünftige Sessionseröffnung auf dem Platz der „Kotteme Faasenacht“, die durch den Spielmannszug der Blauen Funken aus Köln musikalisch exzellent begleitet wurde. Zur Prinzenproklamation zog dann der ganze Tross mit einem Riesenaufgebot an Karnevalisten in das Bürgerhaus, der „guten Stube“ der Karnevalshochburg. Bereits zu Beginn herrschte eine Riesenstimmung unter den Gästen aus der ganzen Region, darunter viele hochwohlgeborene Regenten und Abordnungen, Garden sowie bunt kostümierte Besucher. Aber auch das Mendiger Dreigestirn machte seine Aufwartung. Für Sitzungspräsident Rudi Weiler, der mit gesamter Mannschaft, der stolzen Garde, den Ex-Prinzen, den Möhnen, dem Vorstand der KKG und vielen Fastnachtsjecken in die „Narhalle“ einzog, ganz klar: „Die echten Karnevalisten sitzen in den Startlöchern und sind nach Monaten der Abstinenz froh, dass es wieder losgeht.“


Abschied vom Prinzenpaar „Michel I. & Melanie I.“


Es folgte ein würdiger Abschied durch den Präsidenten vom scheidenden Prinzenpaar „Michel I. & Melanie I.“ und ihrem Hofstaat - mit tosendem Applaus für ihre tolle Regentenzeit. „Ihr habt uns viel Freude gebracht – nicht nur am Tag, sondern auch bei Nacht“. Aber vor allen Dingen waren die Jecken aus dem Dorf der „Lachenden Kartoffel“ stolz, wieder einen Prinzen präsentieren zu können. „Michael III.“ (Schönberg) von den Streuobstwiesen, ein Fastnachter aus närrischem Holz wurde unter frenetischem Jubel vom Sitzungspräsidenten Rudi Weiler mit seiner gesamten Mannschaft vorgestellt. Und der verkündete das, worauf alle Jecken gewartet hatten: „Welcher Glanz und welche Pracht – hier ist der Prinz in der Kotteme Faasenacht“. Dann ließ der KKG Spitzenmann die karnevalistische Karriere von Prinz Michael III. mit viel Euphorie Revue passieren. Die neue Tollität ist bereits so lange an der „Kotteme Fasenacht“ aktiv beteiligt, dass er sich selbst nicht mehr an seine ersten karnevalistischen Schritte erinnern kann. Er hat den Karneval im Blut und gehört somit zu denen, die in diesem Metier bereits auf eine Jahrzehnte lange Karriere zurückblicken können.


„Besse spät be nie würd de Prinz jemach“


Da überrascht es wenig, wenn sein persönliches Motto „Besse spät be nie würd de Prinz jemacht“ lautet. Er liebt den Karneval über alles. Diese Einstellung spiegelt auch seine eigene Familie wider, die voll und ganz hinter ihm steht. Seine Töchter Julia und Nele sind helfende Hände im Hintergrund, wo sie vor allem das Projekt „Wagenbau“ weiter vorantreiben. Zum Hofstaat an der Seite des Prinzens gehören folgende stolze Mitstreiter: Die Hofdamen Martina Schönberg (Ehefrau des Prinzen ) und Claudia Franzen, Hofmarschall Michael Franzen, Prinzenführer Wolfgang Rabbel, Herold Dieter Emmerich, Mundschenk Stefan Prinz und Hofnarr Henrik Rabbel. Tollität Michael Schönberg hat in Sachen Wohnsitz schon vor vielen Jahren Koblenz den Vorzug gegeben, seine Wurzeln jedoch nicht vergessen. Doch der Spagat zwischen der Stadt und dem Dorf mit „K“ kann als gelungen eingestuft werden. Einer der Gründe hierfür ist wiederum die gute familiäre Unterstützung. Seine Mutter hat ihn in seinem Vorhaben, Prinz von Kottenheim zu werden, bestärkt und stellt ihm daher auch ihr Haus als Hofburg zur Verfügung. Ein durch und durch karnevalistischer Haushalt!

Nun war es soweit - aus Michael Schönberg wurde „Prinz Michael III. von den Streuobstwiesen“, der nach seiner Inthronisierung mottogetreu sein Prinzenlied „Besse spät be nie würd de Prinz jemacht“ zum Besten gab. Von seiner Session erhofft sich der Neuregent ein harmonisches Miteinander, auf das alle Beteiligten stets mit einem Lächeln zurückblicken werden. Von diesem Prinzen kann daher eine fantastische Session 2017/2018 erwartet werden. Viele Glückwünsche für die Tollitäten gab es von allen Seiten. Als dann die Insignien der Macht fein säuberlich auf roten Kissen „angerichtet“ überreicht wurden, da war die neue Tollität den Freudentränen nahe: Auch als Kottenheims Ortschef Thomas Braunstein gewürzt mit vielen närrischen Worten den Schlüssel der Gemeinde und Ex-Prinz Michel I. das Zepter übergab. „Prinz Michael III.“ überglücklich: „Das habe ich mir immer in meinen Träumen so vorgestellt. Ein großer Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Ich weiß, wie die Kottenheimer feiern können. Super Stimmung, ein lustiges Völkchen - das gibt ‘nen tollen Karneval“.

Ein Programm der Spitzenklasse hatten die Kottenheimer Erzkarnevalisten vorbereitet. Da war der nicht endende Einzug der rot-weiß-blauen Garde, die Tanzgarde der Narrenzunft Gelb Rot Koblenz, The Moonshiners, das Amazonen Ballett und der Spielmannszug der Blauen Funken Köln. Jedenfalls wünschte KKG Boss Marc Bell-Schäfgen dem neuen Prinzen eine tolle närrische Zeit im Heimatort Kottenheim. Die Karnevalisten können mit Fug und Recht gespannt sein auf die nächste Session in der Kottenheimer Karnevalsmetropole mit dem tollen Strahle-Prinzen Michael III. von den Streuobstwiesen. Die Vorbereitungen für Glanz und Glimmer laufen jedenfalls auf Hochtouren.

BS

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„Das Mädchen“ feierlich vorgestellt

Peter. S:
Klasse, das nenne ich mal ein gelungenes Kunstwerk mit Mehrwert für die Stadt.
juergen mueller:
Super und weiterzuempfehlende Aktion, die endlich einen Sinn und Zweck erfüllt, anstatt Hauswände mit unsinniger Werbung zu versehen. Hier wird einmal der künstlerische Effekt gewürdigt und zum anderen auch ein Nachdenken (wenn auch nicht bei jedem) angeregt.
juergen mueller:
Alleinerziehende unterstützen ist das eine (und förderlich) - Frühkindliche Bildung f.d.Zukunft geistig,moralisch (was ausgerechnet die Politik damit meint???),kulturell,körperlich das Andere.Die Politik spricht i.d.Zusammenhang von sozialen,kognitiven Kompetenzen,Steigerung der Lernfähigkeit,lebenslanges Lernen,Bildung über gesamte Lebenszeit,Lernmotivationen.Sogen.LERNORTE (Kita`s) müssen bestimmte Dimmensionen aufweisen,die unsere Politiker,neben anderen von ihnen geforderten,frühkindlichen Erfordernissen auf der Grundlage einer Elementarbildung selbst vermissen lassen u.sich in elementare Dinge des Lebens einmischen u.durch Vorgaben bestimmen wollen,wo es langzugehen hat.Kinder älterer Generationen wurden mit Werten aufgezogen,die die Politik nicht mehr kennt,es ist etwas aus ihnen geworden ohne das Einmischen der POLITIK.Die Zeiten haben sich geändert u.unsere Werte auch.Was früher waren Zeit,Aufmerksamkeit,Ehrlichkeit,Loyalität u.Bestreben zählt heute nicht mehr.
juergen mueller:
Durch digitale Bindung (alleine diese Wortwahl ist absurd) Kindern eine Zukunft ermöglichen."Unser Ziel - WIR - pflichtbewusst - RULAND lässt nichts aus und "bildet" sich auch noch etwas darauf ein.Was nützt es einem Kind,wenn es lesen u.schreiben gelernt hat,aber das Denken anderen überlassen muss.Grass ausgedrückt:Schule ist jenes Exil,in dem der Erwachsene das Kind solange hält,bis es imstande ist,in der Erwachsenenwelt zu leben,ohne zu stören.Digitale Bindung bindet Kinder nur an eines:an Technik-Computer,Spielekonsole,Playstation etc.u.verhindert den Blick für Realität,Umwelt u.Natur.Es darf nicht verwundern,wenn ein Kind auf die Frage,ob es in seinem Leben eine (Ver)Bindung gibt,antwortet:Ja,mein LADEKABEL.Kindern nicht einfach nur Lesen beibringen,sondern das Gelesene/Gehörte zu hinterfragen u.zwar alles zu hinterfragen.Digitalisierung hat nichts mit guter Bildung zu tun,sie erleichtert sie vielleicht.Und,Herr RULAND:Einbildung ist auch eine Bildung.
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