Allgemeine Berichte | 15.05.2018

DRK - Ortsverein Bad Ems, Blutspendedienst West und „Stefan Morsch Stiftung“ luden zu Blutspende und Typisierung

Lebensretter gesucht

v.L. Mario Schwarz, Gerhard Schupp (2. Vorsitzender), Katharina Birkenstock (Bereitschaftsleiterin), Peter Birkenstock, Daniel Schmidt, Natascha Merz, Martin Hans (Stefan Morsch Stiftung). MFU

Bad Ems. Beim jährlich stattfindenden „Weltrotkreuztag“ wurde an den Geburtstag von Henry Dunat, der 1828 geboren wurde, erinnert . Auf seine Initiative begann vor über 150 Jahren die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, zu der inzwischen weltweit 190 Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften gehören. Was gibt es da schöneres, als diesen Geburtstag mit einem Blutspendetag zu feiern?

„Blut ist ein besonderer Saft und er rettet Leben. Dies gleich zwei Mal. Wir suchen „Lebensretter!“

Der DRK - Ortsverein Bad Ems, der Blutspendedienst West aus Bad Kreuznach und Deutschlands erste Stammzellspenderdatei die „Stefan Morsch Stiftung“ luden zur Blutspende und Typisierung in das Senioren Zentrum Lahnblick ein.

Die Zahl der Blutspender gehe leider immer weiter zurück. Dabei sind gerade für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, diese Bluttransfusionen extrem wichtig. Darauf machen das Team rund um Katharina Birkenstock (DRK - Bad Ems) und Martin Hans (Stiftung) aufmerksam. Gemeinsam ziehen sie an einem Strang. Der überwiegende Teil der Empfänger von Bluttransfusionen sind heute Patienten mit bösartige Erkrankungen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die etwa an Blutkrebs (Leukämie) erkrankt sind.

In vielen Fällen führt eine moderne Chemotherapie vorübergehend zu einer kompletten Unterdrückung der körpereigenen Blutbildung (Aplasie). In dieser kritischen Behandlungsphase sind die Patienten auf diese lebenswichtige Blutübertragung angewiesen. Jährlich erkranken 11000 Menschen an Leukämie.

Oft reichen Bestrahlung und Chemo- nicht aus, um den Blutkrebs zu besiegen. Eine Transplantation von Blutstammzellen eines gesunden Spenders ist für die Betroffenen oft die letzte Hoffnung auf Heilung.

Unter dem Motto „1 mal stechen, 2 mal helfen“, kann jeder Blutspender mit einer Typisierung gleich zweimal zum Lebensretter werden. Blutspender, die sich typisieren lassen wollen, bekommen zusätzlich ein Röhrchen Blut (5,6 Milliliter) aus ihrem Arm entnommen.

Dieses geht dann zur Analyse in das Labor der „Stefan Morsch Stiftung“. Dort werden die Gewebemerkmale registriert und anonymisiert und an das deutsche Zentralregister der ZKRD in Ulm weitergegeben.

In entspannter Atmosphäre ließen sich um die 100 Spender vom Blutspendedienst West aus Bad Kreuznach umsorgen. Mit zum Team gehört auch Dr. Heike Krummeck, die vorher mit einer Kollegin alles checkt. Wenn alles in Ordnung ist, wird den Spendern innerhalb von 5 bis 10 Minuten 500 ml Blut entnommen. Dieses entnommene Blut regeneriert sich komplett neu.

Mike Scheuermann spendet bereits zum 86-mal. „Für mich ist das wie eine Frischzellenkur. Mir geht es danach richtig gut“.

Danach heißt es auftanken. Hierzu steht ein Imbiss aus schmackhaft zubereiteten Speisen, Heiß- und Kaltgetränken bereit. Lisa Perscheid, die gute Seele der Küche, weiß was den Spendern schmeckt. Als Dankeschön erhielten die Spender ein „Zecken Erste Hilfe Set“ was Süßes und ein Silikonarmband mit der Aufschrift „Rotes Kreuz – Mein Ding“. Das diesjährige Motto zum Weltrotkreuztag, dass auf die vielfältigen Aufgaben der ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeitende als Rotkreuzler/innen aufmerksam machen soll.

Stefan Canz (Freiwillige Feuerwehr Bad Ems) bei der 49. Spende.

Stefan Canz (Freiwillige Feuerwehr Bad Ems) bei der 49. Spende.

Das Helfer Team Blutspendedienst West aus Bad Kreuznach.

Das Helfer Team Blutspendedienst West aus Bad Kreuznach.

v.L. Mario Schwarz, Gerhard Schupp (2. Vorsitzender), Katharina Birkenstock (Bereitschaftsleiterin), Peter Birkenstock, Daniel Schmidt, Natascha Merz, Martin Hans (Stefan Morsch Stiftung). Fotos: MFU

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