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Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt in Marienrachdorf

„Mairachtroff“ ganz weihnachtlich

Durch die Beteiligung vieler Vereine und engagierter Mitbürger wurde es ein wunderbares Fest

02.12.2019 - 14:50

Marienrachdorf. Das Glück liegt bei den Tüchtigen oder man muss einen heißen Draht ganz nach oben haben, anscheinend traf beides auf den Weihnachtsmarkt in Marienrachdorf zu.

In den Tagen zuvor hatte es noch kräftig „geschmuddelt“, doch am Samstag lugte teilweise sogar die Sonne zwischen den Wolken hindurch, bei Temperaturen etwas über 0 Grad. Damit waren ideale Rahmenbedingungen vorhanden, einen stimmungsvollen Weihnachtsmarkt zu erleben.

Nach der Eröffnung durch Kinder der Grundschule Marienrachdorf, die mit ihren Liedern die Besucher auf Weihnachten einstimmten, sprach Ortsbürgermeister Dieter Klöckner einige Begrüßungsworte.

Nach und nach kamen immer mehr Besucher zum Weihnachtsmarkt, denn neben den vielen Ständen der Ortsvereine aus „Mairachtroff“, die allerlei kulinarische Spezialitäten anboten, unter anderem geräucherte Forellen, Wildbratwurst, „Krebbelcher“, und „Opa Heini’s Schaschlik“, konnten an weiteren Verkaufsständen weihnachtliche Dekorationsartikel erworben werden. Holzarbeiten in allen Variationen, Adventskränze, Kunstartikel, Kerzen und Spielsachen, Weinangebote und Imkerhonig fanden ihre Abnehmer. Der absolute Renner war, wie in jedem Jahr, das Original Backesbrot aus dem Backes, binnen kurzer Zeit waren die Brote ausverkauft, da auch viele Vorbestellungen vorlagen.

Für die Kinder war wieder einmal ausreichend gesorgt, sie konnten kostenlos auf einer Rollenrutsche in die Tiefe brausen, auf Ponys reiten oder auf einem Kutschwagen, der von zwei prächtigen Pferden gezogen wurde, die Gegend um den Weihnachtsmarkt erkunden. Im Laufe des Nachmittags füllte sich der Weihnachtsmarkt immer mehr auch mit Gästen aus den umliegenden Ortschaften. Das Jugend- und Ausbildungsorchester unter dem Dirigat von Alexandra Dietrich spielte zunächst unter dem Pavillon auf dem Dorfplatz, später begab sich das Orchester auf den Festplatz zwischen die Besucher.

Durch die Intensität der Musik, die mal weihnachtliche Lieder beinhaltete, dann aber auch moderne Songs parat hatte, so zum Beispiel sehr schöne Interpretationen von „A whiter shade of pale“, oder „The sound of silence“, bekam der Weihnachtsmarkt auch eine Swing-Note. Nun legte sich die fröhliche Weihnachtsstimmung über den ganzen Platz, zumal ein weiterer Höhepunkt nicht mehr lange auf sich warten ließ: Der leibhaftige Nikolaus machte auf seiner Reise durch den Westerwald auch einen Abstecher nach Marienrachdorf. Wie nicht anders zu erwarten war, hatte er in seinem gut gefüllten Jutesack genügend Süßes dabei, um jedem der vielen Kinder ein kleines Geschenk zu überreichen.

Die Stimmung steigerte sich noch weiter, als langsam die Dunkelheit hereinbrach. Durch die wunderschönen Beleuchtungen an den Ständen, wo Sterne leuchteten und Kerzen brannten, entstand zusätzlich ein nostalgisches Flair. Nun erstrahlte auch der große Weihnachtbaum in der Mitte des Weihnachtsmarktes in voller Pracht, was den prächtigen Gesamteindruck abrundete. Jetzt waren aber auch wirklich alle Stehtische belegt, unter den Partyzelten gab es auch keinen freien Platz mehr, das Ganze mutete wie eine einzige große Weihnachtsfeier an.

Der Weihnachtsmarkt wurde von der Ortsgemeinde Marienrachdorf organisiert, wobei Wert darauf gelegt wurde, dass alle Vereine aus dem Ort sich einbringen konnten.

Folgende Vereine waren beteiligt, und nutzten die Gelegenheit, mit ihren Ständen den Weihnachtsmarkt zu bereichern: Der Sportverein, der Musikverein, die Freiwillige Feuerweht, der Angelverein, der Karnevalsverein, der Taubenzuchtverein, der Chor „Klangfarben“, sowie die Fördervereine der Grundschule und des Kindergartens „Regenbogen“. Bei der Vielzahl der Vereine ist festzustellen, dass fast jeder in „Mairachtroff“ in einem Verein engagiert ist. Ein funktionierendes Vereinswesen ist auch ein Beleg für eine funktionierende Dorfgemeinschaft.

So gesehen, war der Weihnachtsmarkt in Marienrachdorf zwar ein Dorf- und Familienfest, aber durch die Menschen aus verschiedenen Orten und mehreren Nationen, durchaus ein „buntes“ Fest, bei dem jeder seinen Spaß haben konnte.

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juergen mueller:
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juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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