Brücke über die Ahrbrücke im „Langfigtal“ soll im März fertig sein
Naturfreunde können bald wieder wandern
Neues Bauwerk liegt höher und hat keinen Mittelpfeiler mehr und bietet mehr Schutz bei Hochwasser
Altenahr. Bei dem schlimmen Ahrhochwasser im Juni 2016 wurde auch die Fußgängerbrücke im Naturschutzgebiet (NSG) „Langfigtal“ von Fluten und Treibholz weggerissen. Seitdem gibt es Planungen, den Übergang des Wanderpfads über die Ahr wieder herzustellen. Dies gestaltete sich – vor allem wegen der schwierigen topografischen Lage dieses wertvollen Naturschutzgebiets – schwierig. Nun ist absehbar, dass die Fußgängerbrücke bereits im Frühjahr von den Naturliebhabern wieder genutzt werden kann: An Aschermittwoch, 26. Februar, sollen die insgesamt vier Brückenteile (Unterkonstruktion mit Geländer) per Hubschrauber angeliefert und anschließend vor Ort durch die Herstellerfirma montiert werden und anschließend der Brückenbelag.
Nach der Verschraubung wird ein einziger Aufleger von insgesamt 23,5 Metern die Ahr überspannen. Der zweite (rund 12 Meter) wird als Brückenrampe – mit einem beweglichen Dehnungsblech – dienen. Die Breite beträgt statt bisher 1,25 künftig 1,50 Meter. Insgesamt tragen künftig nur noch drei statt der bislang fünf Widerlager die Brücke. Der Mittelpfeiler entfällt völlig. Außerdem wird die Brücke höher liegen als ihre Vorgängerin. Damit wird auch der Durchfluss vergrößert. Dies hat gerade bei Hochwässern, und damit verbunden anfallendem Treibgut, eine besondere Bedeutung. Der Aufleger an linken Ahrufer steht auf einem rund 1,20 Meter hohen Gründungsfundament – in zwei Baustufen von rund 60 und 50 Zentimetern. Da die Brücke insgesamt höher konzipiert ist, wird am gegenüberliegenden rechten Ahrufer eine kleine Treppe links weiter zum Wanderpfad in Fließrichtung der Ahr führen. Ab Mitte März könnte die Brücke dann wieder benutzbar sein, allerdings erst ab der offiziellen Freigabe. Das Langfigtal wurde am 1. November 1983 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Charakteristisch für dieses Naturschutzgebiet sind neben dessen Tier- und Pflanzenreichtum der wildromantische Talcharakter sowie der unberührte Flusslauf der Ahr. Der Fußweg durch das Langfigtal erfreut sich touristisch, aber auch bei Einheimischen großer Beliebtheit.
Ausgeführt wurden die Arbeiten vom Dauner Bauunternehmen HTI. Das Baumaterial wurde größtenteils eingeflogen. Trotz notwendiger behördlicher Auflagen und kaum vermeidbarem Einsatz von Baufahrzeugen bemüht sich die Firma sichtbar, Eingriffe und Belastungen im Naturschutzgebiet „Langfigtal“ zu minimieren.
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