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Die Karnevalsvereinigung Nauort erlebte eine Session der Extraklasse

Neptun regiert die Nauorter Fastnacht

19.02.2020 - 09:25

Nauort. „Neptun tut’s den Bunne kund, an Nauorter Fassenacht geht es rund!“ Unter diesem Motto steht die aktuelle Session in Nauort. Bei den beiden Kappensitzungen der Karnevalsvereinigung Nauort wurde das Motto mit Leben erfüllt, denn auf der Bühne ging es tatsächlich rund.

Es ist in Nauort schon zur guten Tradition geworden, dass die Sitzung mit einem selbst produzierten Kurzfilm eröffnet wird. In diesem Jahr ging es um den Klimawandel, denn Greta Thunfisch hatte sich massiv über die Luftverpestung durch den Nauorter Elferrat beschwert. Dieser protestierte vehement, forderte „Freitags for Freibier“ und skandierte „Wir lassen uns das Stinken nicht verbieten!“. Anschließend marschierte der Elferrat ein und Sitzungspräsident Klaus-Peter Goebel begrüßte das Publikum in der Nauorter Turnhalle. Im ersten Vortrag des Abends sorgten die Nachwuchsredner Marcel Schaaf und Marvin Kahn als Prinz Blitz und Prinzessin Donner für viele Lacher. Dann erhoben sich die Narren zu Ehren des Nauorter Kinderprinzenpaares. Die Karnevalsvereinigung stellt im 25. Jahr in Folge ein Tollitätenpaar, in diesem Jahr regieren Prinzessin Filippa und Prinz Rafael das närrische Volk.

13 junge Damen präsentierten in den Vereinsfarben rot und schwarz einen schmissigen Gardetanz. Lucas Högner und Jan Goldhausen berichteten von Freundschaften an der Imbissbude. Für die musikalische Unterhaltung sorgte traditionell der Musikverein Nauort. Seit mehr als einem halben Jahrhundert gehört die Fortuna Truppe zum festen Bestandteil der Sitzungen in Nauort. Nach dem Sketch „Flirtline Heißes Nauort“ wusste auch der Letzte im Saal: „Männer sind Schweine!“ Auf Nauorter Platt beendete Rosi Schaaf mit einem Rückblick auf ihren Lebenslauf die erste Programmhälfte.

Bei ihrem zweiten Auftritt zeigte die Fortuna Truppe als elfköpfiges Blasorchester ihr musikalisches Talent. Martin Staudt schlüpfte bei seiner Rede in den Körper von Jupp Schmitz, einem Mann, der das Arbeiten wahrlich nicht erfunden hat. Dann erstürmte Kräutscheskönig Uli aus Ransbach-Baumbach mit seinem Gefolge die Bühne. Aus der Unterwasserwelt stieg Tim Kuppler als Neptun empor und tat den Bunnen kund, was sich in der Welt so abspielt.

Wilde Cowboys und Cowgirls sorgten beim Tanz des Männerballetts für Wild-West-Atmosphäre. Mit bekannten Schlagern und Stimmungsliedern brachte Bernie Stotz die Stimmung in der Narrhalla zum Kochen, bevor Heinz Kuppler einen Besuch bei Verwandten in Stromberg Revue passieren ließ. Einen Funkemariechen-Tanz der Extraklasse boten Chiara Blech und Bianca Henel dar. Als letzter Redner begeisterte Jan Goldhausen kurz und knackig die Narren. Ins Reich der Unterwasserwelt entführten die 24 Tänzer und Tänzerinnen des KVN-Balletts die Zuschauer mit tollen Kostümen, einem riesigen Oktupus sowie viel Schwung und Eleganz. Zum Abschluss der Sitzung versammelten sich alle Aktiven auf der Bühne und stimmten gemeinsam mit Daniela Hölzel die KVN-Hymne „Dat is Nauort“ an.

Nach den Sitzungen fiebern die Nauorter nun dem Straßenkarneval mit dem großen Rosenmontagszug am 24. Februar ab 14.11 Uhr entgegen.

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Kommentare
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
Gabriele Friedrich:
Ich wäre dagegen. Zum einen, weil die Jugendlichen noch gar nicht reif genug sind und zum anderen weil die meisten nicht mal genug Kenntnis über unser Land haben. Fragen Sie mal Jugendliche nach unseren Sozialgesetzbüchern oder wie viel Bundesländer es gibt, oder von welcher Stelle das Kindergeld überwiesen wird.Die meisten wissen einfach NICHTS ! NEIN- zum frühen Wahlrecht, auch weil viele mit zweifelhafter Gesinnung die AfD wählen könnten. Ich glaube, es hackt gewaltig im Land. Die Stimme der Jugend, kann man auch so hören- im Positiven wie auch Negativem. Und in der Politik haben wir schon genug Bübchen, Milchgesichter und Trampel.... weil es nun mal so ist !
Wally:
Lassen wir doch einfach bei der Geburt schon wählen und dann für die Zeit bis zur Volljährigkeit festschreiben.
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