Allgemeine Berichte | 30.03.2020

Deutsches Rotes Kreuz, Koblenz

Rettungsdienste personell und materiell extrem gefordert

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt auch für die Rettungsdienste im Rettungsdienstbereich Koblenz personell wie materiell eine immense Herausforderung dar!

Koblenz. Wie auch in den Krankenhäusern laufen die Vorbereitungen bei den Rettungsdiensten im Hinblick auf die wachsende Anzahl von Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind oder aber als Verdachtspatienten gelten, auf Hochtouren. Alle am Rettungsdienst beteiligten Organisationen stimmen sich in dieser besonderen Lage regelmässig eng und partnerschaftlich ab.

Die Zahl der Patienten, die es in den kommenden Wochen zu versorgen gilt, ist seriös kaum abschätzbar, weshalb an personellen Rückfallebenen sowohl im ehrenamtlichen Bereich der Hilfsorganisationen, wie auch im Pool ehemaliger Mitarbeitenden und Aushilfskräfte gearbeitet wird.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gesunderhaltung der Mitarbeitenden. Hier stellen die weltweiten Lieferengpässe bei Hygieneprodukten (z. B. Masken, Kittel, ...) ein besonderes Problem dar. Es gilt, eine sichere Patientenversorgung zu gewährleisten und den Schutz der eigenen Mitarbeitenden sicherzustellen. In diesem Sinne ist es derzeit unabdingbar, äußerst ressourcenschonend mit Arbeitsschutzmaterialien umzugehen.

Dies bedeutet einerseits, im rettungsdienstlichen Alltag einen möglichst abstandswahrenden Umgang mit Patienten und Kollegen zu wahren, ohne jedoch die adäquate Patientenversorgung aus dem Blick zu verlieren.

Zum Anderen bedeutet die Verknappung der Schutzausrüstung jedoch auch, dass das wenige Material welches vorhanden ist, sorgsam eingesetzt wird. Dieses Vorgehen stützt sich auf eindeutige Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zu einem zielgerichteten (Mehrfach-) Einsatz von Schutzmaterialien.

Alle verantwortlichen Stellen arbeiten derzeit unermüdlich daran, noch irgend verfügbare Schützausrüstungen zu beschaffen.

Daneben werden auch schon alternative Verfahren angedacht und erprobt, die es durch eine spezielle Wiederaufbereitung ermöglichen sollen, Einmalmaterial (z.B. Masken) mehrfach zu nutzen. Schon heute werden hierzu in den Rettungswachen Vorkehrungen getroffen, indem gebrauchte Masken sicher in entsprechenden Behältnissen gesammelt werden.

Es ist und bleibt ein schwieriger Spagat zwischen größtmöglichem Schutz für die Mitarbeiter einerseits und dem sparsamen Einsatz von Mangelprodukten andererseits.

Eine besondere Anerkennung gilt an dieser Stelle allen Mitarbeitenden in den Rettungsdiensten, die auch in dieser besonderen Lage unermüdlich im Einsatz sind, um die Versorgung der Bevölkerung sicher zu stellen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
30.03.202022:30 Uhr
Juergen Mueller

Wir wissen ja mittlerweile, WER und WAS extrem gefordert ist - an WAS es fehlt - WELCHE politische Fehler seit 2005 bzw. 2012 ungehört gemacht wurden und ... WAS von den Beteuerungen der Politik ... "Wir sind bestens vorbereitet oder WIR haben das beste Gesundheitssystem der Welt" zu halten ist, ein Gesundheitssystem, dass, kommt es "dicke", existienelle Lücken u.Fehler aufweist,die zu "vertuschen" man bemüht ist.Politisches Schulterklopfen täuscht darüber NICHT hinweg.Das,was die Politik nun an Aufgaben zu bewältigen hat,straft sie ab u.erinnert sie (sollte es) an die Versäumnisse,die nur sie alleine zu verantworten hat.
Es besteht überhaupt kein Grund zu der Annahme,dass sie ihre Aufgaben zufriedenstellend im Rahmen einer Vorsorge erfüllt hat - im Gegenteil.

Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Bertram: Das ist mittlerweile der 4. Bus der von dieser Marke vollkommen ausbrennt. Des Weiteren berichte die Rhein Zeitung darüber, dass der VREM 37. Busse der ersten Generation vorsichtshalber außer betrieb...
  • Fabian F: Nichts Neues gefühlt ein Bus pro Woche
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
Wir helfen im Trauerfall
Wohnträume
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten, beim Artikel Gartenmarkt/Stadt Neuwied
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Blütenfest Meckenheim
Anzeige Beratertage Schlafexperte
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür
Empfohlene Artikel
Kitty wurde von unbekannten Tätern erschossen. Foto: privat
719

Bad Bodendorf. Ein besonders schwerer Fall von Tierquälerei sorgt derzeit für große Bestürzung in Bad Bodendorf. Am Montag, 30. März 2026, wurde im Bereich Naheweg, Ahrweg, Gartenstraße und Saarstraße eine Katze mutwillig mit einer Schusswaffe verletzt. Das Tier erlag wenig später seinen schweren Verletzungen. Nach Angaben der Halter wurde ihre Tigerkatze „Kitty“ im Zeitraum zwischen etwa 13:30 Uhr und 15:50 Uhr angeschossen.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: pixabay.com
75

Region. Auch in unserer Region gibt es sie: die stillen Stars des Alltags. Menschen, die anpacken, helfen, Verantwortung übernehmen oder einfach für andere da sind. Ob Feuerwehrmann, engagierte Ortsbürgermeisterin, unermüdliche Nachbarschaftshelfer oder die gute Seele im Sportverein – sie alle sind Heimathelden! BLICK aktuell möchte diesen Menschen eine Bühne geben und der Öffentlichkeit vorstellen – in einer neuen Serie in unserer Zeitung.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Mark Geimer Foto: privat
687

Parteiloser Bewerber setzte sich gegen Volker Risse (CDU) durch

Bürgermeisterwahl in Bad Hönningen: Mark Geimer (parteilos) macht das Rennen

Bad Hönningen. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Hönningen haben gewählt: Mark Geimer ist neuer Stadtchef. Der parteilose Kandidat setzte sich mit 62,5 Prozent der Stimmen gegen seinen christdemokratischen Konkurrenten Volker Risse (37,5 Prozent) durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,6 Prozent. BA

Weiterlesen

Die Koblenzer Innenstadt bietet an drei Tagen ein abwechslungsreiches Programm. Foto: SCH
54

Koblenz. Der Koblenzer Frühling ist zurück! Am zweiten April-Wochenende hat die Stadt am Deutschen Eck ihre Besucher ganz im Zeichen der wärmeren Jahreszeit begrüßt. Der Winter ist Schnee von gestern und überall grünt und blüht es. Die Blumenbeete sind neu bepflanzt, Tulpen und Narzissen blühen auf großen Flächen und es duftet nach frisch gemähtem Rasen.

Weiterlesen

Imageanzeige
Daueranzeige 2026
Image Anzeige
Wir helfen im Trauerfall
Wir helfen im Trauerfall
Mitarbeiter IT-Administrator
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
Veranstaltung 15.April
Wohnträume
Wohnträume - Wohnen und Garten im Blick
Staplerfahrer (m/w/d)
Blütenfest
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Anzeige Radiologie & Nuklearmedizin
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür, 19.04.26
Blütenfest