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Finale um den Bitburger Rheinlandpokal

Rot-Weiß Koblenz feiert größten Erfolg der Vereinsgeschichte

TuS Koblenz - TuS Rot-Weiss Koblenz 0:1 (0:0)

Rot-Weiß Koblenz feiert größten Erfolg der Vereinsgeschichte

Foto: CF

22.05.2018 - 10:43

Koblenz. Vor der Endspiel-Rekordkulisse von 7.473 Zuschauern im Koblenzer Stadion Oberwerth jubelte am Ende der Außenseiter: Joker Sascha Engel schoss Oberligist TuS Rot-Weiß Koblenz im Endspiel gegen Regionalligist TuS Koblenz zum ersten Titelgewinn in der Vereinsgeschichte und damit in die erste Runde des DFB-Pokals 2018/19.

Lange Zeit stand die Partie buchstäblich auf Messers Schneide, in Durchgang eins war kein Klassenunterschied auszumachen. Beide Torhüter sollten nur wenig zu halten bekommen, und wenn doch der Ball den Weg nach vorne fand, so war noch ein gegnerisches Abwehrbein oder der ganze Abwehrspieler dazwischen. Referee Benedikt Kempkes fuhr zudem gut mit seiner Linie, lange auf Karten zu verzichten: Über 90 Minuten verlief die Partie fair.

Richtig gefährliche Torchancen blieben auch in Durchgang zwei lange Zeit Mangelware. „Im Pokal ist es oft Glückssache“, befand Bernd Schneider, Spielausschussvorsitzender des Fußballverbandes Rheinland. Auf Seiten des Regionalligisten hatte Dejan Bozic den Führungstreffer zweimal auf dem Fuß bzw. Kopf, zunächst nach einem Eckball von Kevin Lahn, den er per Kopf etwas zu hoch platzierte (71.), kurz danach nach einer Hereingabe Nicolai Lorenzonis, die er nicht voll erwischte. Dann schlug die Stunde von Sascha Engel, mit 16 Saisontoren bester Torschütze der Rot-Weißen, im Finale aber nur Joker: Sein Freistoß aus 17 Metern, flach getreten, schlug unhaltbar für Dieter Paucken ein (82.). Die verbleibenden Minuten und etwas mehr als drei Minuten Nachspielzeit überstand der Underdog ebenfalls, ehe der Jubel keine Grenzen kannte – jedenfalls der rot-weiße.

„Rot-Weiß ist der verdiente Sieger“, gratulierte TuS-Trainer Anel Dzaka, „es tut mir vor allem leid für meine Jungs. Wir wussten, es würde ein Spiel mit wenigen Torchancen werden. So ist eben der Fußball.“ Sein Gegenüber Fatih Cift bilanzierte: „Wir waren die etwas giftigere Mannschaft und haben die eine Chance, die sich bot, eben genutzt.“

Begeistert von der Kulisse waren auch die Verbandsverantwortlichen: „5.000 Zuschauer hatten wir erhofft“, sagte Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland – knapp 7.500 waren es geworden. „Amateurfußball bewegt die Massen“, so Desch weiter, der auch die Fairness des Verlierers betonte. Somit ist Rot-Weiß Koblenz in der Verlosung, wenn die erste Runde des DFB-Pokals 2018/19 ausgelost wird. Einen Wunschgegner hat Cift nicht, sein Heimatverein Trabzonspor aus der Türkei ist ja nicht dabei. „Viele aus unserem Vorstand sind Gladbach-Fans. Aber ganz egal, ob es Bayern wird oder Sandhausen: Wir freuen uns darauf.“

Quelle: FV Rheinland

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Kommentare
Uwe Klasen :
Wer, wie z.B. die Sozialverbände, zu den wirtschaftlichen Gewinnern dieser "Asylpolitik" gehört, kann schon nur aus Eigeninteresse diese Unterstützen. Da bedarf es keiner langen Begründung wie hier Kund getan!
juergen mueller:
Was heutzutage so alles eine Pressemitteilung wert ist. Da wird jemand, alkoholisiert, gleich zu etwas abgestempelt, was noch garnicht bewiesen ist und womöglich nur aus einer Alkohollaune heraus geschah. Sicherlich ein öffentliches Ärgernis und zugleich für die ausführende Hand auch lebensbedrohlich. Aber ein Aufreger? Finde ich nicht. Da regen sich wieder Zweibeiner über etwas auf, was sie mit Sicherheit, zwar nicht öffentlich (oder doch?), aber zumindest zuhause im stillen Kämmerlein oder einem sonstigen stillen Örtchen selbst schon einmal "gehändelt" haben. Da ging jemandem ganz einfach nur der TRIEB durch, was der TRIEBfahrzeugführer ja auch sofort erkannt hat, der ja sehr genau hingeschaut haben muss.
ROTMILAN:
Für alle, die nicht das geistige Niveau von EIKE e.V. und Herrn Uwe Klasen erreicht haben - soll heißen: Das Zusammenfallen von zwei/mehreren Ereignissen bedeutet noch keine Wechselbeziehung der Ereignisse und erst recht noch keine Ursache/Ursächlichkeit für ein bestimmtes Ereignis - eine bestimmte Erscheinung in der Natur. Herr Klasen leugnet den Klimawandel durch jedenfalls überwiegend menschliche Einflüsse auf dem geistigen Niveau von Scheinwissenschaftlichkeit. Was sich klug anhören soll, ist nicht zwangsläufig klug aus sich heraus. Die Analyse von Frau Dr. Etscheidt ist zutreffend. Wer dies in Zweifel zieht mit "Argumenten" der dargestellten "Güte" von Herrn Klasen, wird auch nicht in Zweifel ziehen, dass die Erde eine Scheibe sei.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
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