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Maikirmes in Fritzdorf

Sarah Heinrich ist erste Fritzdorfer Maikönigin, die aus Arzdorf kommt

Sarah Heinrich ist erste Fritzdorfer
Maikönigin, die aus Arzdorf kommt

Das Maikönigspaar Sarah Heinrich und Johannes Noack standen im Mittelpunkt des Geschehens bei der Maikirmes in Fritzdorf.Foto: JOST

27.04.2016 - 09:00

Fritzdorf. Johannes Noack und Sarah Heinrich sind das diesjährige Maipaar des Mailehenvereins Fritzdorf. Erstmals in der Geschichte des Junggesellenvereins wurde damit eine Arzdorferin Maikönigin in Fritzdorf.

Was natürlich ein angemessener Grund war, nicht nur in Fritzdorf, sondern auch in Arzdorf kräftig zu feiern.

In einer langen Sitzung Anfang März hatten die zwei Dutzend Mitglieder des Mailehenvereins ihre neuen Repräsentanten im Windmühlenturm bei der traditionellen Mailehen-Versteigerung ermittelt. Drei Dutzend junge Damen standen dabei zur Wahl, viele von ihnen waren natürlich auch bei der Kirmes selbst mit dabei, die am Freitagabend mit der Disco in der Mehrzweckhalle begann.

Bei guter Stimmung und dem Besuch zahlreicher befreundeter Junggesellenvereine wurde der erste Meterpokal ausgetragen. Viele Nachbarvereine gaben sich auch beim Maiball zu Ehren des neuen Maikönigspaares am Samstagabend die Ehre, bei dem das Tambourcorps „Edelweiß“ unter Leitung von Tambourführer Joachim Heinrich ein Ständchen gab, ist doch Tambourführer Joachim Heinrich der Vater der Maikönigin.


Schon immer Nachbardorf aktiv


Die 16-jährige Maikönigin Sarah Heinrich besucht die zehnte Klasse der Sekundarschule Wachtberg, beginnt aber im August eine Ausbildung an der Uniklinik Bonn. Als Tochter des Fritzdorfer Ortsvertretungsvorsitzenden Joachim Heinrich fühlte sie sich schon immer zum Nachbardorf hingezogen, tanzt seit ihrem zweiten Lebensjahr in der KG Grün-Gelb Fritzdorf und spielt beim Tambourcorps Fritzdorf die Flöte. Maikönig Johannes Noack zog erst vor vier Jahren aus Fulda nach Wachtberg; der 18-Jährige besucht die elfte Klasse des Konrad-Adenauer-Gymnasiums in Meckenheim.

Der Sonntag begann schon am Morgen mit der traditionellen Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal und dem anschließenden Gottesdienst, den Pfarrer Hermann Josef Zeyen zelebrierte. Gut war die Stimmung erneut beim Frühschoppen auf dem Dorfplatz, wo unter anderem ein Kinderkarussell seine Runden drehte. Am Nachmittag setzten sich sämtliche Ortsvereine beim Dorfumzug in Bewegung, musikalisch angeführt vom Tambourcorps „Edelweiß“. In einem offenen Zweispänner mit Kutscher Markus Reven und den beiden Pferden Flora und Elise holte Maikönig Johannes Noack seine Maikönigin Sarah Heinrich ausnahmsweise an seinem eigenen Elternhaus ab, denn bis nach Arzdorf wollten die Junggesellen ihren Kirmesumzug dann doch nicht ausdehnen.


Tanz unter der Junggesellen-Fahne


Traditionsgemäß stand nach einem Umtrunk der berühmt-berüchtigte Tanz unter der Junggesellen-Fahne auf dem Programm. Zuvor hatte Fähnrich Frank Seidel, der letztjährige Maikönig, unter dem lautstarken Beifall der zahlreichen Zuschauer seine Schwenkkunst demonstriert, wurde dabei aber vom starken Wind etwas gehandicapt. Mit viel Tamtam ging es dann im Festzug zurück zum Dorfplatz, wo noch einmal das Fähndel zu den „Edelweiß“-Klängen geschwungen wurde. Bei Kaffee und Kuchen sowie deftigen Speisen aus der Frittenbude von der Karnevalsgesellschaft ließen es sich die Kirmesgäste gut gehen.

Doch damit war noch lange nicht Schluss, denn auch am Montag stand noch einmal der Frühschoppen im Vereinszelt auf dem Programm, bei dem die zwei Dutzend Junggesellen um ihren Präsidenten Johannes Hüllen im 112. Jahr des Vereinsbestehens endgültig und ausgiebig Abschied von der Maikirmes nahmen.

JOST

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Gabriele Friedrich:
Also hatten die Täter wieder einmal leichten Zutritt zu einem Firmengelände. Langsam müssten doch die Leute klüger werden.Warum haben sie keine Sicherheitsvorkehrungen? Man kann in Deutschland alles machen, ohne Konsequenzen. In der Nacht sind alle Katzen grau-also hat sicher auch keiner was gesehen.

Sinziger Kirmes findet nicht statt

Peter Rein:
Nicht nachvollziehbar, wo gibt es Entscheider mit Rückgrat. Wir müssen damit leben, das Corona da ist und nicht mehr verschwindet. Wie tausende Viren etc. Dann bleiben wir demnächst nur noch eingesperrt und verlieren noch Hunderte von Arbeitsplätzen. Wer das verantwortet der gehört bestraft.
juergen mueller:
Mein letzter Besuch auf der "MS Wissenschaft" war interessant, aufschlußreich u.ist jedem zu empfehlen.Das war`s dann aber auch schon,bedenkt man,welche Anforderungen,Mühe und Kosten es erfordert,etwas wieder zu reparieren,dass uns Dank der Politik u.Wirtschaft dorthin geführt hat,wo wir uns alle heute befinden. WIR präsentieren hier für alle Bürger*innen ein Stück ZUKUNFT. Mit WIR meint sich die POLITIK mal wieder selbst u.WAS sie uns für die ZUKUNFT präsentiert,ist mehr als bescheiden u.beschämend. Da stellt sich jemand hin,verkörpert dieses ewig präsente,unglaubhafte politische ICH-Gefühl u.glaubt auch noch selbst an das,was er,betreffend unsere ZUKUNFT,sagt. Zu wünschen wäre,dass diejenigen,die von ZUKUNFT reden,diese auch am eigenen Leibe noch mitbekommen u.nicht nur die nächste Generation. Aber was interessiert die Politik schon ihr Geschwätz von gestern.
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