Allgemeine Berichte | 02.10.2020

Die Stadtverwaltung Mayen informiert

Session 2020/2021 wird nicht wie gewohnt durchgeführt

Foto: Archiv/BS

Mayen. Das Brauchtum ‚Faasenaacht‘ wird in Mayen von zahlreichen Vereinen, in vielen Belangen federführend durch die Alten Große Mayener Karnevalsgesellschaft e.V., mit Herzblut und Hingabe gepflegt. Jahr für Jahr werden unzählige Veranstaltungen organisiert und alles getan, um den Freunden der ‚Fassenaacht‘ eine unvergessliche Zeit zu bereiten. Doch die Corona-Pandemie macht auch vor diesem Brauchtum nicht halt. Nach einer Besprechung zwischen Vorstandsmitgliedern der Alten Großen, Oberbürgermeister Treis und Vertretern des betreuenden Fachbereichs ist jetzt klar: In der Session 2020/2021 wird es weder Straßenkarneval noch große Saalveranstaltungen geben. Leicht gefallen ist diese Entscheidung nicht. Bis zuletzt hatten die Mayener Aktiven unter anderem in einem Arbeitskreis nach Möglichkeiten gesucht, zumindest teilweise Fastnacht zu feiern. Doch die Ausbreitung des Coronavirus COVID-19, die leider aktuell auch in der Stadt Mayen steigenden Fallzahlen und die Prognosen von Fachleuten zur einer weiteren Verschlimmerung der Pandemielage in den Wintermonaten ließen kaum Spielraum. Und so wird es in Mayen in der kommenden Session keinen Straßenkarneval mit Highlights wie Rosenmontagszug, Karnevalsbälle oder Rathauserstürmung und auch keine großen Indoor-Veranstaltungen wie die Galasitzung oder die Verleihung des ‚Städtischen Verdienstordens zur Mayener Faasenaacht‘ geben. Bezüglich der im Stadtteil Hausen geplanten Veranstaltungen wird demnächst gesondert in der Presse informiert. Die Stadt Mayen prüft, ob sie an Tagen wie etwa dem Schwerdonnerstag oder dem Rosenmontag ein Alkohol- und gegebenenfalls auch ein Verweilverbot an „neuralgischen“ Stellen aussprechen wird. Ob kleinere „Kulturveranstaltungen“ im Sinne der „Brauchtumspflege“ – natürlich unter Beachtung bestehender Corona-Vorschriften - stattfinden werden bzw. können, ist noch offen. Oberbürgermeister Wolfgang Treis sicherte den Vertretern der Alten Großen Karnevalsgesellschaft bei einer Umsetzung soweit möglich städtische Unterstützung zu. Christoph Schwab, Präsident der Alten Großen, ist sich mit seinen Vorstandskollegen einig: „Wir haben hinsichtlich der traditionellen Sitzungen und Veranstaltungen lange gezögert, viele Szenarien diskutiert, in der Hoffnung, dass sich die positive Entwicklung der Sommermonate fortsetzt – leider vergeblich. Die gesundheitlichen, aber auch die finanziellen Risiken sind zu hoch. Feiern, koste es, was es wolle, kann keine Lösung sein.“

„Eine Entscheidung von solcher Tragweite zu treffen, fällt schwer. Aber die derzeitigen Rahmenbedingungen lassen eine „normale“ Durchführung der Karnevalssession 2020/2021 leider nicht zu. Und dem Argument, dass die Gesundheit der Menschen an erster Stelle steht, kann ich mich nur anschließen“, so Oberbürgermeister Wolfgang Treis.

Damit ist allerdings nicht gesagt, dass die Mayener Faasenaacht in der kommenden Session überhaupt nicht stattfinden wird. Ganz im Gegenteil! „Faasenaacht ist am Ende des Tages eben mehr als eine Abfolge großer Veranstaltungen“, macht die Alte Große Mayener Karnevalsgesellschaft deutlich. Daher kann man gespannt sein, wie die Mayener Jecken das Brauchtum kleiner, spontaner, kreativer und vielleicht auch wieder etwas ursprünglicher hochleben lassen werden. Jedenfalls sind kostümierte Närrinnen und Narren auch dieses Mal gern gesehen, so zum Beispiel in den Gaststätten der Stadt - nur eben im Rahmen der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen.

Pressemitteilung der Stadtverwaltung Mayen

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