Allgemeine Berichte | 05.05.2021

DLRG Andernach übernimmt Wachstation am Laacher See

Sicherheit der Bürger stets im Fokus

Mike Duffy, 2. Vorsitzender der DLRG Mendig, mit Stefan Oligschläger (re.) von der Verbandsgemeinde Brohltal auf dem erneuerungsbedürftigen Steg bzw. im Boot, dem größten Kostenposten der Wachstation am Laacher See, den die DLRG aus eigenen Mitteln finanzieren muss. Foto: privat

Andernach/Laacher See. Kürzlich hat Stefan Oligschläger, Fachbereichsleiter Ordnung & Soziales der Verbandsgemeinde Brohltal, der DLRG Wachstation Mendig-Laacher-See einen Besuch abgestattet. Dort informierte er sich über die Lage des Wasserrettungsdienstes an dem beliebten Ausflugsziel und machte sich ein Bild von den laufenden Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten. Die Sicherheit der BürgerInnen stets im Fokus, suchte er den Kontakt zu den Wasserrettern, denn bei zukünftigen Rettungseinsätzen gemeinsam mit den Feuerwehren des Brohltals ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den Rettungsorganisationen von entscheidender Bedeutung.

Aufgrund vereinsinterner Umstrukturierungen hat die DLRG Mendig die Federführung des Wasserrettungsdienstes am Laacher See an die Andernacher KameradInnen übergeben. „Für die Saison 2021 sind wir in der Lage gut 60 Prozent der Wachzeit personell abzudecken“, erklärt Michael Seimetz, Leiter Einsatz und Ausbildung, der in den kommenden fünf Jahren die Organisation des Wachdienstes übernehmen wird. Er ist zuversichtlich, dass sich auch für die verbleibende Zeit ausreichend Wasserretter für das ehrenamtliche Engagement am Laacher See finden werden. Da der Wachdienst einen immens hohen Personalaufwand verlangt, stemmen die Andernacher diese wichtige, verantwortungsvolle Aufgabe nicht im Alleingang, sondern in enger Zusammenarbeit mit anderen befreundeten Ortsgruppen. Aktuell seien Wasserretter aus Mendig, Lahnstein, Boppard und Troisdorf mit an Bord, weitere Ortsgruppen hätten ihr Interesse angemeldet. Während der Saison könne somit eine tägliche Besetzung der Wachstation von 9 bis 18 Uhr gewährleistet werden. „Außerhalb dieser Zeit sind wir selbstverständlich in Bereitschaft“, fügt Seimetz hinzu.

Den Führungswechsel nutzte die DLRG Andernach, um die in die Jahre gekommene Wachstation auf Vordermann zu bringen. Mit vereinten Kräften wurde seit März an den Wochenenden fleißig im und um das Gebäude herum gewerkelt. Die Finanzmittel für die Modernisierung der Räumlichkeiten erhielten die Wasserretter als Spende im Rahmen der Aktiv vor Ort-Aktion des Energieunternehmens Westnetz. Die Finanzierung der dringend notwendigen Erneuerung des Steges sowie des geplanten Baus einer Bootsrampe hingegen sei noch nicht geklärt. „Wir erhalten keine Gelder, keine Zuschüsse, weder für die Wachstation noch für den Wachdienst“, erklärt Seimetz und fügt hinzu, dass sich die DLRG aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziere. Ein großer Kostentreiber sei beispielsweise das Vorhalten des Bootes, das jederzeit einsatzbereit sein müsste. Hinzu kämen weitere Posten wie technische Ausrüstung und medizinisches Verbrauchsmaterial.

Damit die Wasserretter der DLRG auch in Zukunft ein wachsames Auge auf die Ausflügler am Laacher See haben können, ist der Verein weiterhin auf Spenden angewiesen, denn Retten kostet Geld – Ertrinken das Leben (Spendenkonto: DLRG Mendig, Kreissparkasse Mayen, IBAN: DE46 5765 0010 0098 0731 25, BIC: MALADE51MYN).

Weitere Informationen:

Internet: www.andernach.dlrg.de, Facebook: DLRG Andernach e.V., Instagram: dlrg_andernach.

Pressemitteilung

DLRG Andernach

Mike Duffy, 2. Vorsitzender der DLRG Mendig, mit Stefan Oligschläger (re.) von der Verbandsgemeinde Brohltal auf dem erneuerungsbedürftigen Steg bzw. im Boot, dem größten Kostenposten der Wachstation am Laacher See, den die DLRG aus eigenen Mitteln finanzieren muss. Foto: privat

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