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KG Bad Breisig war zu Besuch in Küssnacht am Rigi in der Schweiz

Sonne war den Karnevalsfreunden hold

Freundschaft besteht seit 45 Jahren – Gäste vom Rhein verlebten unvergessliche Fastnachtstage

24.02.2020 - 16:53

Bad Breisig/Küssnacht. Alles begann 1975 mit einem Urlaub einer kleinen Gruppe von Bad Breisiger Karnevalisten um den damaligen Funken-Kommandanten Rainer Klee am Vierwaldstättersee in der Schweiz. Dort lernten sie die Küssnachter Guggenmusik „Blächchutzeler“ kennen und luden sie nach Breisig zum nächsten Karnevalsumzug ein. Aus diesen Anfängen entwickelte sich eine inzwischen 45 Jahre andauernde Freundschaft mit der Tradition der gegenseitigen Besuche, auch außerhalb des Karnevals. Dass diese Freundschaft beiden Vereinen wichtig ist, sieht man schon daran, dass die Breisiger Karnevalsgesellschaft (neben vorherigen Orden) den diesjährigen Sessionsorden ganz der Freundschaft gewidmet hat. Aber auch die Blächchutzeler haben schon viele Pins und Anstecker zur Freundschaft entworfen.

In diesem Jahr war es wieder soweit, die KG Bad Breisig machte sich auf den Weg in die Schweiz. Mit dabei viele Funken sowie Vertreter des Spielmannszugs, der Dragoner, der Möhnen, des Damenkomitees und des Herrenelferrats sowie das amtierende Prinzenpaar mit Hofstaat. Wie Karnevalisten nun einmal sind, wurde die Busfahrt bereits genutzt, um sich auf die kommenden Feierlichkeiten einzustimmen.

Vor Ort angekommen, war der eine oder andere aber doch froh darüber, dass das weitere Programm erst am Abend startete. Der Freitagabend stand dann ganz im Zeichen des Blächiballs, ein Treffen der Guggenmusik-Gruppen aus der Region. Viele alte Freunde wurden getroffen und neue „Blächis“ kennengelernt. Eine besondere Würdigung und Freude konnte die KG Bad Breisig Robert Caduff machen: Selbst ehemaliger Blächchutzeler und Motor der grenzüberschreitenden Freundschaft verlieh ihm KG-Vorsitzender Markus Feix den großen Verdienstorden der KG.

Der Samstag zeigte sich mit schönstem Wetter, klarer Sicht und traumhaften Lichteffekten über dem See und den Bergen. Auch in der Schweiz wird Straßenfastnacht gefeiert, und so fuhr die KG in den benachbarten Ort Merlischachen, um dort im Kinderumzug mitzugehen. Gemeinsam mit dem FG Chalberschwanz aus Küssnacht bildeten die Breisiger eine schöne große Gruppe. Das Prinzenpaar thronte standesgemäß auf einem Wagen und war ganz begeistert von den vielen kostümierten Kindern am Straßenrand. Das schöne Wetter veranlasste im Anschluss den einen oder anderen Funken, ein Bad im See zu nehmen, was jedoch hinsichtlich der Wassertemperaturen dann keine weiteren Nachahmer fand.

Nach einer Pause und Stärkung in der Gemeinschaftsunterkunft waren die KG-ler eingeladen, die Blächchutzeler zu einem Auftritt ins benachbarte Meierskappel zu begleiten.

Zuvor traf man sich aber noch zu einem gemütlichen Zusammensein in der Küferei Suppiger, einem der letzten drei Fassbauer in der Schweiz, deren handgefertigte Eichenfässer international bekannt sind. Dort war es dann an den Blächis, die KG mit einem blau-roten Freundschaftsschal zu überraschen, den sie eigens haben anfertigen lassen. Der anschließende Waldhötteball in Meierskappel ist mit 3.500 Besuchern eines der größten Guggen-Treffen der Region, dementsprechend ging die Party bis in die frühen Morgenstunden.

Am Sonntag waren die Küssnachter selbst Ausrichter eines Fastnachtsumszugs. Bereits morgens spielten viele Guggenmusik-Gruppen der Region auf einer Bühne im Stadtzentrum, bevor man sich gegen Mittag zum Aufstellplatz begab. Kaum startete der Umzug, verzogen sich die Wolken, und die Sonne lachte vom Himmel. Auch wenn die Küssnachter das rheinische Lieblingswörtchen „Alaaf“ eigentlich nicht kennen, schallte von überall her ein herzliches Alaaf oder gar Helau zurück. Eine besondere Tradition in der Schweiz ist das gegenseitige Bewerfen mit Konfetti, so auch die Zugteilnehmer. Ein herrlicher Spaß für alle Beteiligten.

Leider hieß es, direkt nach dem Umzug Abschied zu nehmen, hatte man ja noch eine lange Fahrt vor sich. Aber wer glaubt, alle hätten nun schlafend im Bus gesessen, der kennt die Kondition echter Jecken nicht. Erst rund 100 Kilometer vor der Heimat wurde es zusehends ruhiger im Bus und leider bedingt durch starke Windböen immer unruhiger außerhalb des Busses. Doch Ende gut, alles gut, weit nach Mitternacht waren alle wieder wohlbehalten in Bad Breisig angekommen. Die Erinnerungen des Wochenendes und die vielen tollen Fotos werden sicher noch alle Teilnehmer lange begleiten.

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jueren mueller:
Und doch wäre es ein Akt der Humanität, christlich und sozial gedacht, wenn man der Aktion "Gabenzäune" eine Chance geben würde, zumal diese nur für eine begrenzte Zeit vonstatten ginge.Die von der Stadt als "zusätzlich" deklarierten Hilfen von Mampf u.Schachtel finden übrigens ganzjährlich als Normalität statt. Mir drängt sich der Verdacht auf,als wolle die Stadt nur von ihrem engstirnigen von endlosen Vorschriften behafteten Denken ablenken,da sie sich - es ist ja wieder Frühling - herausputzt ... da passen nun einmal "blaue Tüten" an öffentlichen Einrichtungen nicht in`s Bild - schon garnicht mit Menschen,die eh am Rande unserer Gesellschaft leben. Hinzukommt,dass man ja gerade in der jetzigen Krisenzeit allzu sehr mit sich selbst beschäftigt ist (wie aber ansonsten auch).
jueren mueller:
Da zeigt sich wieder dieser immerwährende sture Bürokratismus, der die Stadt fest im Griff hat. SONDERNUTZUNG!!! Was hier an einer NOTWENDIGKEIT in Krisenzeiten von Nöten ist bestimmt nicht der Bürokratismus,schon garnicht die Politik, sondern Menschlichkeit u.Hilfsbereitschaft. Großkotzige Reden führen,selbst satt sein u.im warmen hocken hat anderen noch nie geholfen. In diesen sogen.Tüten sind NICHT nur Lebensmittel,sondern auch (warme) Kleidung. Was hier die STADT mal wieder umtreibt ist ihr krankhafter Ordnungsfimmel,das Festhalten an Vorschriften.Schadet es z.b. dem Ansehen der STADT,wenn für eine begrenzte Zeit/Aktion auch an öffentlichen Zäunen "Hilfsartikel" hängen?Eine humanitäre Aktion u.Hilfe für diejenigen,die auf der Straße damit leben müssen,dass für sie nur noch eingeschränkt (oder garnicht) öffentliche Toiletten,Aufwärmmöglichkeiten u.Verpflegungsmöglichkeiten vorhanden sind. Das steht im Widerspruch zu den Phrasen von CDU/SPD christlich u.sozial zu handeln. Schämt EUCH
jueren mueller:
"WIR" - das Unwort des Jahres 2020 (nicht nur) der SPD. Dass die Corona-Krise Auswirkungen auf alle Lebensbereiche hat,dafür bedarf es keines gesonderten Hinweis der SPD.Es soll unter der Bevölkerung tatsächlich Menschen geben,die selbstständiges,realistisches Denken beherrschen. AUSSETZUNG der Gebühren für Außenbestuhlung/bei Wiedereröffnung Ermäßigung - AUSSETZUNG der Gebühren für Wochenmarktstände.Widersinniger können solche Gedankengänge nicht sein.In einer solchen existenzbedrohenden Situation Gebühren für etwas zu erheben,was überhaupt NICHT stattfindet rechtfertigt bereits den Fingerzeig,sich an den Kopf zu fühlen.Von Unterstützung kann hier wohl keine Rede sein.Nicht mögliche,sondern KONKRETE Maßnahmen sind gefragt.Die politische Arbeit des Rates ist eingeschränkt.Bedeutet dies auch für z.B.einen Fraktionsvorsitz,der monatlich 600 EURO erhält AUSSETZUNG oder ERMÄSSIGUNG?Ich glaube kaum,da man die fortlaufende Zuwendung ja damit begründet,dass die Arbeit ja weiter gehe.
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