Renovierung des Friedhofs in Hammerstein

Spenden und freiwillige Helfer ermöglichen die Renovierung

23.10.2020 - 08:28

Hammerstein. Nach fast zweimonatigen Arbeiten konnte nun die Renovierung des Friedhofes in Oberhammerstein abgeschlossen werden.

Zunächst wurde auf den bestehenden Flächen der Splittbelag dort zusammengerecht, wo er künftig durch Gras ersetzt werden sollte. Das Material wurde dann im Bereich der Urnengräber verteilt.

Anschließend wurde, mit freundlicher Unterstützung der Firma Garten- und Landschaftsbau Oliver Labonde aus Rheinbrohl, die komplette Fläche einplaniert.

Diese Arbeiten wurden am 7. August in einem ganztägigen Einsatz durch die Fachfirma zum Selbstkostenpreis (die Ortsgemeinde zahlt lediglich die Treibstoffkosten) durchgeführt.

Am 15. August erfolgte dann der Wege- und Wasserleitungsbau. Durch diese Maßnahme ist die Erreichbarkeit der einzelnen Grabstellen nun wesentlich besser für Rollatoren, Rollstühle und Kinderwagen gewährleistet.

Hieran schloss sich am 21. August das Planieren sowie die Vorbereitung zur Einsaat an. Am 22. August erfolgte die Einsaat und das Aufbringen einer Torfdeckschicht.

Insgesamt wurden für die Herstellung der fertigen Fläche 86 Arbeitsstunden aufgewendet. Es wurden vier Sack Grassamen á 60 Liter und 20 Sack Torf eingebaut.

Darüber hinaus hat die „Projektgruppe Friedhof“ in den folgen-den zwei Wochen jeweils im 2er-Team abendlich bei hochsom-merlichen Temperaturen die Fläche für je eine Stunde gewässert. In der dritten Woche erfolgte die Bewässerung im Zwei-Tages-Rhythmus, wonach anschließend „Mutter Natur“ die Bewässerung dankenswerterweise übernommen hat.

Zusätzlich zur Verschönerung des Friedhofes wurde der Funktionsumfang durch eine zweite Wasserzapfstelle im Bereich der Urnengräber verbessert.

Diese gewährleistet nun die Wasserentnahme nahe der Gräber im oberen Bereich des Friedhofes, wodurch die Grabpflege wesentlich erleichtert wird. Die Zapfstelle wurde mit freundlicher Unterstützung der „Hammersteiner Steinwerkstatt“ Ruth Schwenker sowie Ratsmitglied Michael Mertesacker hergestellt.

Im nächsten Schritt wird im Bereich der Mülleimer noch eine integrierte Fläche zum Abkippen übrig gebliebener Erde hergestellt und der Materialcontainer umgesetzt. Des Weiteren werden zwei neue Gieskannenhalter installiert, die ebenfalls gespendet werden.

Für 2021 ist die Herstellung eines neuen Urnengrabfeldes geplant, wobei die einzelnen Urnengräber in diesem Feld durch Findlinge gekennzeichnet werden sollen.

„Allen HelferInnen danke ich im Namen der Ortsgemeinde recht herzlich für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Ein weiterer Dank gilt der Freien Wählergruppe Hammerstein, die für das leibliche Wohl der HelferInnen während der Arbeiten gesorgt hat. Ein ganz besonderer Dank gilt der Firma Labonde Garten- und Landschaftsbau aus Rheinbrohl, der Hammersteiner Steinwerkstatt Ruth Schwenker sowie der Firma Metall 201 aus Neuwied-Gladbach. Es ist schön zu sehen, dass sich nicht nur immer wieder freiwillige Helfer für die anstehenden Arbeiten finden, sondern auch Bürger, die diese Arbeiten zu würdigen wissen und teilweise auch mit einer Geldspende honorieren. Hierfür auch den Spendern ein herzliches Dankeschön. Wenn auch Sie die Arbeit der „Projektgruppe Friedhof“ unterstützen möchten, können Sie dies in Form einer Geldspende an die Verbandsgemeindekasse unter dem Verwendungszweck „Friedhof Hammerstein“ gerne tun“, so Ortsbürgermeister Jörg Jungbluth.

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Christa Spreemann:
Hallo und adventliche Grüße. Ich bin neu zu gezogen , habe aber schon von den wunderschönen Burgfestspielen gehört und würde mich freuen über den Gutschein um mir eine Meinung zu bilden in einer bis dahin hoffentlich coronafreien Spielzeit.Bleiben Sie gesund...
Gabriele Friedrich:
So kann man natürlich auch die Leute ausfragen. Ich glaube kaum das jemand hier schreibt, wie er Weihnachten feiert. Wenn 3 Geschichten hier stehen, schließe ich mich an....
Wally Karl:
Ich glaube nicht das die Politik es darauf anlegt vom Bürger verstanden zu werden. Abgehobene Gespräche werden in Politkreise als adelnd empfunden....
Gabriele Friedrich:
So ein geschwurbelter Text, nur um 100.000 Euro zu verbrennen. Bürgerinformationen sehen anders aus! WO soll WAS gemacht werden? ...
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