Allgemeine Berichte | 23.07.2025

Alzheimer Gesellschaft Nördliches Rheinland-Pfalz wählt neuen Vorstand

Starke Stimme für Betroffene von Verwirrtheit, Vergesslichkeit, Demenz und Co.

(vorne v.l.): Uwe Berens, Dieter Klein, Waltraud Klein, Claudia Schmitz -Niebuhr 1. Vorsitzende, Elisabeth Juenemann 2. Vorsitzende, Wilma Conrad, Margit Chiera. (hinten v.r.): Ute Jansen, Dr. Marcus Mondroch, Dr. Michael Maasberg.  Foto: privat

Mayen. Die Alzheimer Gesellschaft nördliches Rheinland-Pfalz e.V. hat einen neuen Vorstand. Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am 2. Juli 2025 wurde Claudia Schmitz-Niebuhr zur ersten Vorsitzenden gewählt. Unterstützt wird sie zukünftig von Elisabeth Juenemann, Vera Schneevoigt und sieben weiteren Mitgliedern. Waltraud Klein wurde in ihrer Funktion als Geschäftsleitung bestätigt. Der neue Vorstand plant, „spannende Impulse für die Region“ zu setzen, so die erste Vorsitzende.

Häufig kommt sie unvermutet und plötzlich - über kurz oder lang ist sie da: die Schock Diagnose. Eine Situation, die das bisherige Leben aller von Grund auf verändert. Sie ist mit vielen Fragen und großer Verunsicherung verbunden. Menschen mit Vergesslichkeit, Demenz und Co verlieren kognitive Fähigkeiten. Die Aufnahme, Speicherung und Wiedergabe neuer Informationen ist gestört. Erinnerungen können durcheinandergeraten. ABER: sie bleiben Person und Mensch. Sie sind und bleiben Ehepartner, Schwestern, Brüder, Mütter, Väter, Frauen oder Männer, Freund und Freundin. Sie arbeiten oder haben gearbeitet, sind oder waren künstlerisch tätig, haben studiert, lieben das Vereinsleben, sind Genussmenschen und besitzen Eigenschaften, die uns Menschen eben einzigartig machen. Sie sind Experten und Expertinnen in eigener Sache – sie können am besten über gute Unterstützung und Hilfe entscheiden.

Über den Verein

Die Alzheimer Gesellschaft nördl. Rheinland-Pfalz e.V. wurde im Jahr 2007 gegründet. Als Selbsthilfeorganisation für pflegende und betreuende Angehörige ist sie Anlaufstelle für psychosoziale Beratung, Begleitung und Betreuung von Menschen mit Vergesslichkeit, Verwirrtheit, Demenz und ähnlichen Erkrankungen sowie deren An- und Zugehörigen - und das über den gesamten Zeitraum von der Diagnosestellung bis zum Tod.

Sie stellt eine 24-Stunden Hilfe-Hotline zur Verfügung und bietet unter anderem folgende Leistungen: Krisenintervention, allgemeine medizinische und fachliche Fragen rund um das Thema sowie persönliche Fragen.

Zudem bietet sie monatlich moderierte Selbsthilfegruppen für Betroffene und ihre Angehörigen an.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Vertretung und Mitarbeit in Netzwerken und Gremien auf Bundes-, Landes- und Kreisebene, beispielsweise im Arbeitsausschuss „Qualität“ und „Beratung“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft oder in der Koordinierungsgruppe des Landesnetzwerks „Anlaufstellen für ältere Menschen in RLP“.

Sie ist im wissenschaftlichen Dialoggremium „Entwicklung der Demenzstrategie Rheinland-Pfalz“ vertreten.

Sie ist außerdem in das Projekt „Informell Pflegende“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) berufen. „Technikgestützte Innovationen für Sorgegemeinschaften zur Verbesserung von Lebensqualität und Gesundheit informell Pflegender“.

Es werden Schulungen und Workshops – auch im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements – zur Information, Sensibilisierung und Aufklärung angeboten.

Grundlage ihrer Arbeit ist ihre Haltung: Mensch sein, Mensch bleiben – trotz Verwirrtheit, Vergesslichkeit, Demenz und Co.

(vorne v.l.): Uwe Berens, Dieter Klein, Waltraud Klein, Claudia Schmitz -Niebuhr 1. Vorsitzende, Elisabeth Juenemann 2. Vorsitzende, Wilma Conrad, Margit Chiera. (hinten v.r.): Ute Jansen, Dr. Marcus Mondroch, Dr. Michael Maasberg. Foto: privat

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