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Vierte Kaukaus-Sommerschule des RheinAhrCampus Remagen

Studenten besuchten Aserbaidschan

Der Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften organisierte die Reise für insgesamt 20 Teilnehmer

Studenten besuchten Aserbaidschan

Feierliche Überreichung der Teilnahme-Zertifikate am Ende der Sommerschule.Foto: Azerbaijan University

15.10.2019 - 14:52

Remagen. Jedes Jahr ermöglicht der RheinAhrCampus in Remagen den Studenten, Auslandserfahrungen im Rahmen einer einwöchigen Sommerschule zu sammeln. In diesem Jahr ging die Reise wie schon 2016 wieder nach Aserbaidschan. Die Remagener Partneruniversität, die Azerbaijan University, hatte die deutschen Studenten nach Baku in die Landeshauptstadt eingeladen. Der Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) organisierte die Reise. Insgesamt 20 Studenten aus Remagen, aus Tiflis und von zwei weiteren Partneruniversitäten der Azerbaijan University nahmen am Intensivprogramm „Führung und Teamfähigkeit – Kompetenzen für einen globalen Arbeitsmarkt“ teil.

Nach einem Wochenende mit Stadtbesichtigung und einer Exkursion zu historischen zoroastrischen Feuertempeln folgten zwei Tage an der Universität. Dort erhielten die Studenten einen Einblick in das Wirtschaftssystem des Landes und wurden über die grundlegenden Herausforderungen unternehmerischer Tätigkeit der Region informiert. In trinationale Gruppen eingeteilt, verbrachten die Teilnehmer zwei Tage in einem lokalen Unternehmen. Jeweils in einem Hotel, einem Krankenhaus, einer Bank und in einer Sozialorganisation mussten spezifische betriebswirtschaftliche Themen bearbeitet und ein Beratungskonzept für dieses Unternehmen entwickelt werden.

In einer öffentlichen Abschlussveranstaltung, zu der neben den Projektpartnern auch Repräsentanten der georgischen und deutschen Botschaften sowie des DAAD und der GIZ geladen waren, präsentierten die studentischen Gruppen ihre Ergebnisse. Zum Abschluss der Reise besuchten die Studenten das moderne Bürgerservice-Zentrum der Stadt Quba im Norden des Landes am Fuß des Kaukasusgebirges. Dort lernten sie vereinfachte administrative Strukturen für Gründer und Kleinunternehmen kennen.

Durch die Sommerschule erlangten die Hochschülerinnen und Hochschüler Kenntnisse über ein Land, das nach der Unabhängigkeit von der ehemaligen Sowjetunion weiterhin mit politischen, wirtschaftlichen und auch sozialen Herausforderungen kämpft. Darüber hinaus brachte sie die jungen Menschen mit Unternehmen in Kontakt, die in ihren spezifischen Bedingungen oft kreative Lösungen entwickeln.

Die Teilnehmer konnten ihr Wissen aus dem Studium unmittelbar in Unternehmenskontexten vor Ort einsetzen und lernten vor allem, sich in international gemischten Teams zu verständigen, deren Arbeit aktiv mitzugestalten und am Ende Ergebnisse gemeinsam zu präsentieren – alles Fähigkeiten für einen globalen Arbeitsmarkt.

Dr. Magdalena Stülb, Professorin im Fachbereich WiSo und Mitorganisatorin, freute sich über die gelungene Reise: „Die Sommerschule ist eine hervorragende Möglichkeit, den eigenen interkulturellen Hintergrund zu erweitern“.

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Kommentare
Siegfried Kowallek:
Da hatten die Landtagsfraktionen von CDU, FDP, SPD und Grünen wegen einer Abwahl des Medienausschussvorsitzenden Joachim Paul von der AfD eine Sondersitzung beantragt, und im Koblenzer Stadtrat wollten die von zwei Ratsmitgliedern der Grünen unterstützten Linken mit dem Antifa-Symbol ein Zeichen gegen Joachim Paul setzen, der ja nicht nur Landtagsabgeordneter, sondern auch Ratsmitglied ist, weil es im Raum ist, er habe für eine rechtsextreme Zeitschrift geschrieben. Optimal wäre es gewesen, hätte man angesichts dieser ja erlaubten Zeichensetzung die AfD allein aus dem Saal gehen lassen. Aber durch das gemeinsame Vorgehen, mit der AfD die Sitzung zu verlassen, solidarisierten sich die lokalen Vertreter der Landtagsparteien CDU und FDP dem Anschein nach mit Joachim Paul, dessen Abwahl als Medienausschussvorsitzenden beide Landtagsfraktionen andererseits wiederum wünschen. Eine überzeugende und widerspruchsfreie klare Kante ihrer Ratsmitglieder im Hinblick auf den Vorwurf rechtsextremer Betätigung Joachim Pauls lässt sich bei den von der AfD insbesondere nach der Wahl in Thüringen gerne als gleichfalls „bürgerlich“ vereinnahmten Parteien so nicht erkennen. Siegfried Kowallek, Neuwied
Walter Müller:
Gut zu wissen, dass sich FDP, CDU und freie Wähler in Koblenz im Zweifel eher hinter Faschisten stellen und Sympathie zeigen. Auch unser Grundgesetz ist antifaschistisch geschrieben - aus gutem Grund. Niemand sollte Faschisten verteidigen!
juergen mueller:
Anstatt zu "Reden" und zu klären, was ja sonst auch immer ausgiebig gemacht wird, steht man auf und geht und zwar gemeinschaftlich Fraktion für Fraktion. Und keiner hat den Arsch in der Hose, wenn er eine solche Reaktion als eine der falschen Wahl ansieht, sitzen zu bleiben. Eine Einigung auf der Basis, Antifa-Symbole für die Dauer der Ratssitzung einfach wieder verschwinden zu lassen, wäre m.E. möglich gewesen.
Stefan Knoll:
Es ist nicht zu fassen, was der SWR in seiner Berichterstattung zu Joachim Paul herausgefunden hat. Paul gehört zum rechten Rand der rechten AfD. Dieser desolate rheinland-pfälzische AfD-Landesvorstand mit Joachim Paul hat die Landespartei schon jetzt enorm geschwächt. Ein Joachim Paul als AfD-Landesvorsitzender würde die Landes-AfD ins politische Niemandsland katapultieren. Hoffentlich wählt der Medienausschuß des Landtags Joachim Paul diese Woche als Vorsitzenden ab.
Antje Schulz:
Wieso war eigentlich Joachim Paul von der AfD nicht auf der Stadtratssitzung in Koblenz anwesend? Die Niederlagenserie des Joachim Paul ist schon beeindruckend. Die katastrophalen AfD-Wahlergebnisse in Koblenz, die Niederlage von Paul bei der versuchten Klage gegen die SPD-Landtagsabgeordnete Köbberling, das gescheiterte Burkiniverbot und jetzt die erhärteten Indizien bei den hervorragenden Recherchen des SWR bei der Frage, ob Joachim Paul Autor einer NPD-Zeitschrift war. Und hierbei stellt sich zudem die Frage: Ist Joachim Paul ein Lügner und hat vor dem Medienausschuß des Landtags die Unwahrheit gesagt? Und zwei weitere Fragen stellen sich: Christiane Christiane und Jens Ahnemüller sind wegen Nichtigkeiten mit Parteiausschlußverfahren (PAV) des AfD-Landesvorstands konfrontiert. Zeigt Uwe Junge jetzt auch konsequentes Handeln und belegt Joachim Paul mit einem PAV? Und werden die Mitglieder wirklich Joachim Paul im November zum AfD-Landesvorsitzenden wählen? Das wäre erschreckend.
juergen mueller:
Herr Zwiernik. Was Ihre Partei sich bei dieser Aktion gedacht hat,weiß ich nicht. Vor allem nicht,ob Sie und Ihre Fraktionskollegen/innen darüber informiert sind,dass sich die Antifa-Bewegung mittlerweile anders positioniert hat,nämlich,indem sie sich z.B.antisemitischer Klischees,der Bildersprache aktueller Rechtsextremen und gewaltsamer Aktionsformen bedient und befürwortet. Wenn das von Ihrer Grünen-Partei befürwortet u.akzeptiert wird,sind Sie in der falschen Partei. Bevor man eine solche,m.E. für eine Ratssitzung unpassende Aktion startet (es gibt andere Möglichkeiten) sollte man schon seinen Denkapparat auf "grün" schalten u.nicht auf "rot".
juergen mueller:
Dieses Verhalten angeblicher "Volksvertreter" zeigt nur eines auf:"Nichts ist wichtiger als das eigene Ego in trockene Tücher zu betten und sich in Selbstmitleid zu baden, dass es überhaupt jemand gewagt hat, sie mit einer Aktion zu konfrontieren, mit der sie offensichtlich ganz einfach überfordert waren". Damit haben sich die gewollt überforderten und jeglicher Redekunst beraubten "Abwesenden" keinen Gefallen getan. Die für die Zukunft erdachte Lösung einer Änderung der Geschäftsordnung ist nur das erbärmliche Produkt politischer Hilflosigkeit auf eine Konfrontation mit einer Situation, auf die man nicht vorbereitet, nicht im Vorfeld informiert wurde. Diese Selbstentlarvung war überfällig, da sie aufgezeigt hat, was gewisse Volksvertreter unter einer demokratischen Verantwortung verstehen ... wenn es sie kalt erwischt.
Uwe Klasen:
"Er appellierte an die Fraktionen des Stadtrates sich zu beraten, wie solches Verhalten künftig vermieden werden kann." ---- Das tragen und zeigen solch "Verfassungsfeindlicher" Symbole (hier: Antifa-Devotionalien) ganz einfach Unterlassen!
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