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Waldkapellenfest der kath. Kirchengemeinde St. Martin sehr gut besucht

Und die Sonne schien auf die Waldkapelle zur heiligen Messe

13.09.2017 - 14:10

Rheinbach. Am Sonntagmorgen war herrliches Wetter und viele Gläubige hatte sich zur heiligen Messe um die Rheinbacher Waldkapelle eingefunden. Zelebriert wurde die Messe unter freiem Himmel von Pfarrer Bernhard Dobelke, Kaplan Ulrich Eßer und Kaplan Milongo Thibault. Als Gast war der Pfarrer Aidan Putrasidik aus Indonesien als Konzelebrant mit dabei. Es ist zurzeit für einen Monat in der Pfarrei St. Martin Rheinbach zu Gast, nachdem er ein Zusatzstudium in Rom absolviert hatte. Die Pastoralreferent und Referentin der

Gemeinde Andrea Titt und Gregor Heuer begleiteten die heilige Messe.

Das Waldkapellenfest findet alle zwei Jahre statt und ist gleichzeitig das jährliche Pfarrfest, das im Wechsel dann im nächsten Jahr wieder an der Pfarrkirche St. Martin stattfindet. Und das ist seit fünfundzwanzig Jahren.

Organisiert wird das Waldkapellenfest vom Pfarrgemeinderat der Pfarrgemeinde. An der Spitze Vorsitz. Rainer Perschel, Adrian Grüter, Bruno Hofer und als Organisatorin

Christine Weber.

„Dies ist ein Fest für alle Christen. Egal welche Konfession sie angehören. Hier geht es um das gemeinschaftliche Erleben und um gute Gespräche.Hier ist jeder willkommen.“ sagte Weber.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von dem Chor Cantiamo, unter der Leitung von Michaela Bartels ,begleitet.

Nach der Messe wurde für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Dafür war ein großes Zelt hinter der Kapelle aufgebaut worden.

In einzelnen Pavillons konnte man sich an dem reichhaltigen Angebot zu zivilen Preisen bedienen.

Besonders umlagert war das riesige Kuchenbuffet. Die Damen von den Kath. Frauen Deutschland (KFD) hatte Hände zu wenig, um die Nachfrage nach den süßen Leckereien zu stillen. Alle Kuchen stammten von Spendern, die nach kreativen Rezepten gebacken wurden. Da war für jeden etwas dabei. Der Erlös des Festes fliest in soziale Projekte. Über die Verwendung berät Pfarrgemeinderat.

Die Partnerschaft Rheinbach-Kiruhura hatten etwas Besonderes zu bieten. Anlässlich des dreißig jährigen Jubiläums der Partnerschaft mit Kiruhura hatte man einen besonderen Wein mit einem besonderen Etikett im Angebot. Maria Kabira vom Sachausschuß Mission, Entwicklung und Frieden, ließ die Gäste den Wein kosten und verkaufte den Wein.

Der Kirchenchor sorgte an seinem Stand für kühle Getränke. Helmut Elfgen, Horst Schiller und Gerlinde Henn hatten alle Hände voll zu tun. Siedewürstchen und Salate wurden vom Pfarrgemeinderat an die Gäste verkauft und bei der Kolpingfamilie gab es zünftigen Leberkäs und Bratwurst. Dort waren der Vors. Christian Esser , Volker Arnold, Hiltrud Jonas und Annemarie Streich voll in Aktion um die Wünsche der Gäste schnell zu erfüllen, da sich vor dem Stand eine lange Schlange gebildet hatte. Auch der „Eine-Weltladen“ hatte sich mit einem Stand an dem Fest beteiligt. Hier boten Noe Herr und Gabriele Funke Kleinigkeiten aus dem Lebensmittelbereich an. Für die Kleinen hatten vier katholischen Kindergärten in Rheinbach mit dem Katholischen Familienzentrum eine tolle Mohrenkopf-Wurfmaschine aufgebaut. Kinder mussten einen Ball auf eine Clown-Figur werfen und konnten dann etwas Süßes fangen.

Das Fest dauerte bis 17 Uhr. Während dessen war die Landstraße in Richtung Todenfeld nur einspurig zu befahren, sodass viele Fahrzeuge die rechte Fahrbahnseite versperrten.

Kaplan Eßer wies auf eine der nächsten Veranstaltung in der Pfarrkirche St.Martin. Am 16. September findet Nightfever in Rheinbach statt. Hierbei treffen sich Jugendliche in der Kirche. Das Programm gestalten Sie mit. Die Veranstaltung beginnt um 17.30 Uhr und endet um 22 Uhr. Um 17.30 Uhr ist eine Heilige Messe mit Kaplan Ulrich Eßer. Ab 18.30 Uhr gibt es Gebet, Gesang und Gespräche. Um 21.30 Uhr gibt ein Nachtgebet und den Schlusssegen.

Die Veranstaltung findet in Rheinbach vier Mal jährlich statt. Rheinbach zählt zu den kleinsten Veranstaltungsorten. Man sieht hier noch Wachstumspotenzial.

„Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen und kann hier auch mitgestalten. Alle Jugendliche sind herzlich eingeladen“ sagte Kaplan Eßer. Die Aktion wurde zum Weltjugendtag gestartet. Von da hat sich diese Idee in der ganzen Welt verbreitet. Von Ostasien bis nach Amerika.

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Siegfried Kowallek:
Da hatten die Landtagsfraktionen von CDU, FDP, SPD und Grünen wegen einer Abwahl des Medienausschussvorsitzenden Joachim Paul von der AfD eine Sondersitzung beantragt, und im Koblenzer Stadtrat wollten die von zwei Ratsmitgliedern der Grünen unterstützten Linken mit dem Antifa-Symbol ein Zeichen gegen Joachim Paul setzen, der ja nicht nur Landtagsabgeordneter, sondern auch Ratsmitglied ist, weil es im Raum ist, er habe für eine rechtsextreme Zeitschrift geschrieben. Optimal wäre es gewesen, hätte man angesichts dieser ja erlaubten Zeichensetzung die AfD allein aus dem Saal gehen lassen. Aber durch das gemeinsame Vorgehen, mit der AfD die Sitzung zu verlassen, solidarisierten sich die lokalen Vertreter der Landtagsparteien CDU und FDP dem Anschein nach mit Joachim Paul, dessen Abwahl als Medienausschussvorsitzenden beide Landtagsfraktionen andererseits wiederum wünschen. Eine überzeugende und widerspruchsfreie klare Kante ihrer Ratsmitglieder im Hinblick auf den Vorwurf rechtsextremer Betätigung Joachim Pauls lässt sich bei den von der AfD insbesondere nach der Wahl in Thüringen gerne als gleichfalls „bürgerlich“ vereinnahmten Parteien so nicht erkennen. Siegfried Kowallek, Neuwied
Walter Müller:
Gut zu wissen, dass sich FDP, CDU und freie Wähler in Koblenz im Zweifel eher hinter Faschisten stellen und Sympathie zeigen. Auch unser Grundgesetz ist antifaschistisch geschrieben - aus gutem Grund. Niemand sollte Faschisten verteidigen!
juergen mueller:
Anstatt zu "Reden" und zu klären, was ja sonst auch immer ausgiebig gemacht wird, steht man auf und geht und zwar gemeinschaftlich Fraktion für Fraktion. Und keiner hat den Arsch in der Hose, wenn er eine solche Reaktion als eine der falschen Wahl ansieht, sitzen zu bleiben. Eine Einigung auf der Basis, Antifa-Symbole für die Dauer der Ratssitzung einfach wieder verschwinden zu lassen, wäre m.E. möglich gewesen.
Stefan Knoll:
Es ist nicht zu fassen, was der SWR in seiner Berichterstattung zu Joachim Paul herausgefunden hat. Paul gehört zum rechten Rand der rechten AfD. Dieser desolate rheinland-pfälzische AfD-Landesvorstand mit Joachim Paul hat die Landespartei schon jetzt enorm geschwächt. Ein Joachim Paul als AfD-Landesvorsitzender würde die Landes-AfD ins politische Niemandsland katapultieren. Hoffentlich wählt der Medienausschuß des Landtags Joachim Paul diese Woche als Vorsitzenden ab.
Antje Schulz:
Wieso war eigentlich Joachim Paul von der AfD nicht auf der Stadtratssitzung in Koblenz anwesend? Die Niederlagenserie des Joachim Paul ist schon beeindruckend. Die katastrophalen AfD-Wahlergebnisse in Koblenz, die Niederlage von Paul bei der versuchten Klage gegen die SPD-Landtagsabgeordnete Köbberling, das gescheiterte Burkiniverbot und jetzt die erhärteten Indizien bei den hervorragenden Recherchen des SWR bei der Frage, ob Joachim Paul Autor einer NPD-Zeitschrift war. Und hierbei stellt sich zudem die Frage: Ist Joachim Paul ein Lügner und hat vor dem Medienausschuß des Landtags die Unwahrheit gesagt? Und zwei weitere Fragen stellen sich: Christiane Christiane und Jens Ahnemüller sind wegen Nichtigkeiten mit Parteiausschlußverfahren (PAV) des AfD-Landesvorstands konfrontiert. Zeigt Uwe Junge jetzt auch konsequentes Handeln und belegt Joachim Paul mit einem PAV? Und werden die Mitglieder wirklich Joachim Paul im November zum AfD-Landesvorsitzenden wählen? Das wäre erschreckend.
juergen mueller:
Herr Zwiernik. Was Ihre Partei sich bei dieser Aktion gedacht hat,weiß ich nicht. Vor allem nicht,ob Sie und Ihre Fraktionskollegen/innen darüber informiert sind,dass sich die Antifa-Bewegung mittlerweile anders positioniert hat,nämlich,indem sie sich z.B.antisemitischer Klischees,der Bildersprache aktueller Rechtsextremen und gewaltsamer Aktionsformen bedient und befürwortet. Wenn das von Ihrer Grünen-Partei befürwortet u.akzeptiert wird,sind Sie in der falschen Partei. Bevor man eine solche,m.E. für eine Ratssitzung unpassende Aktion startet (es gibt andere Möglichkeiten) sollte man schon seinen Denkapparat auf "grün" schalten u.nicht auf "rot".
juergen mueller:
Dieses Verhalten angeblicher "Volksvertreter" zeigt nur eines auf:"Nichts ist wichtiger als das eigene Ego in trockene Tücher zu betten und sich in Selbstmitleid zu baden, dass es überhaupt jemand gewagt hat, sie mit einer Aktion zu konfrontieren, mit der sie offensichtlich ganz einfach überfordert waren". Damit haben sich die gewollt überforderten und jeglicher Redekunst beraubten "Abwesenden" keinen Gefallen getan. Die für die Zukunft erdachte Lösung einer Änderung der Geschäftsordnung ist nur das erbärmliche Produkt politischer Hilflosigkeit auf eine Konfrontation mit einer Situation, auf die man nicht vorbereitet, nicht im Vorfeld informiert wurde. Diese Selbstentlarvung war überfällig, da sie aufgezeigt hat, was gewisse Volksvertreter unter einer demokratischen Verantwortung verstehen ... wenn es sie kalt erwischt.
Uwe Klasen:
"Er appellierte an die Fraktionen des Stadtrates sich zu beraten, wie solches Verhalten künftig vermieden werden kann." ---- Das tragen und zeigen solch "Verfassungsfeindlicher" Symbole (hier: Antifa-Devotionalien) ganz einfach Unterlassen!
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