„De Kirschbäumer“ feierten ihr 39. Kirschbaumfest

Unterhaltsame Wettkämpfe bei der Dorf-Olympiade

15.08.2017 - 11:02

Burgbrohl-Lützingen. Bereits zum 39. Mal feierte der Burgbrohler Ortsteil Oberlützingen am vergangenen Wochenende sein über die Region hinaus bekanntes Kirschbaumfest. Herrliches Sommerwetter begleitete das vom Organisations-Team (Sarah Dietz, Jens Distelrath, Mario van Elkan und Kim Theurer) bestens vorbereitete Programm, das für Jedermann beste Unterhaltung bot und das bei den Gästen sehr gut ankam. Auch in diesem Jahr wurde die Veranstaltung sehr gut besucht.

Begonnen haben „de Kirschbäumer“ ihr beliebtes Straßenfest mit einem gemütlichen Abend mit Vulkan-Bier vom Fass und Leckereien vom Schwenkgrill am Freitag. Wenn auch der Wettergott nicht so richtig mitspielte, herrschte aber auch beim Start in das Festwochenende bereits gute Laune. In den aufgestellten Zelten feierte man auch bei nasser Witterung bis weit in die Nacht. Damit war der Start in das Kirschbaumfestwochenende geglückt.

Die Fortsetzung folgte am Samstagnachmittag. Ab 16.00 Uhr sorgte zunächst eine Kinderolympiade bei den Kindern für Unterhaltung. Vier Teams mit je vier Mitspielern mussten bei sechs Spielen ihre Geschicklichkeit beweisen. Die Teilnehmer hatten viel Spaß und riefen bereits jetzt nach einer Fortsetzung im kommenden Jahr. Für alle Teilnehmer gab es Urkunden und Leckereien.

Mit der heimischen Mundartgruppe „Streuobst“ aus Waldorf hatte man Musiker verpflichtet, die ab 20 Uhr mit ihrer Live-Musik für allerbeste Stimmung und gute Laune trotz erneut schlechtem Wetter sorgten. Die Gruppe wusste mit ihrer Musik zu gefallen. Gerne erfüllten die „Streuobstler“ auch die Musikwünsche der Gäste. Schade, dass das Wetter nicht mitspielte und der Regen die „Kirschbäumer“ erneut aufsuchte.

Den Sonntag eröffnete man ab 10 Uhr mit einem zünftigen Frühschoppen. Hatte an den beiden Vortagen St. Petrus die Schleusen am Himmel geöffnet, entschädigte das herrliche Wetter am Sonntag und viele Gäste besuchten das Kirschbaumfest.

Am Nachmittag wartete wieder ein großes Kuchenbüffet auf die Gäste. Achtundzwanzig Kuchen umfasste das Kuchenbüffet, das von den Anliegern der Straße „An den Kirschbäumen“ sowie von Bewohnern aus dem gesamten Ort gestiftet war. Viele Besucher des Festes nahmen die Gelegenheit wahr, um bei Kaffee und Kuchen ein paar angenehme Stunden in geselliger Runde zu verbringen. Da freuten sich nicht nur die Einwohner von Oberlützingen, sondern auch viele Gäste aus den Nachbarorten waren hier anzutref­fen. Auch MdB Mechthild Heil hatte sich unter die Gäste gemischt und feierte mit den „Kirschbäumern“.


Spannende Dorfolympiade


Um 16 Uhr startete dann die mit Spannung erwartete Dorfolympiade. Sie sorgte für viel Spaß und Unterhaltung. Bei den unterhaltsamen Wettbewerben konnten die erstplatzierten Mannschaften „wertvolle Preise“ gewinnen (30, 15 und 5 Liter Vulkan-Bräu). Mitorganisator Jens Distelrath konnte die vier Teams der Feuerwehr Burgbrohl, Team „Platz 1“, Bergmöhnen Oberlützingen und Team „Wir“ zum fairen Wettstreit um die Siegprämien begrüßen. Gekämpft wurde in den Disziplinen „Tempo“, „Zuckerschock“, „Gummi-Flitschen“, „OSDS - Oberlützing sucht den Superstar“ und „Silben-Drehwurm“. Moderator Jens Distelrath konnte tolle Spiele präsentieren, bei denen die Mannschaften zu wahren „Höchstleistungen“ angespornt wurden.

Beim „Tempo“ galt es, jeweils zwei Taschentuch-Boxen Blatt für Blatt zu entleeren. Beim „Gummi-Flitschen“ mussten jeweils fünf Einmachgummis in ein fünf Meter entferntes Ziel „geflitscht“ werden. Beim „Zuckerschock“ musste innerhalb einer Minute ein möglichst hoher Turm aus Zuckerwürfeln aufgebaut werden, der danach auch noch mindestens fünf Sekunden „Standhaftigkeit“ zeigen musste. Beim Spiel „Silben-Drehwurm“ bekamen die Teilnehmer der Mannschaften je ein Schild auf Brust und Rücken, auf denen eine Silbe stand, aus denen man so schnell wie möglich Wörter bilden musste. Für viel Stimmung sorgte das Spiel „OSDS - Oberlützing sucht den Superstar“, bei dem Lieder erraten werden mussten.

Nach der Addition der erreichten Punkte ergab sich schließlich nachstehende Reihenfolge:

1. Bergmöhnen Oberlützingen

2. Team „Platz 1“

3. Freiwillige Feuerwehr Burgbrohl 3. Team „Wir“

Unter dem großen Jubel der Fans konnten das Team der Bergmöhnen Oberlützingen schließlich bei der Siegerehrung den 1. Preis (30 Liter Vulkan-Bräu) entgegennehmen. Doch auch das Team „Platz 1“ durfte sich über den 2. Platz freuen und 15 Liter Vulkan-Bräu als Siegprämie übernehmen. Die Mannschaften der freiwilligen Feuerwehr Burgbrohl und das Team „Wir“ belegten gemeinsam den 3. Platz. Somit gab es nur Gewinner und niemand ging leer aus. Neben der großen Fahne, die auf das erste Kirschbaumfest im Jahre 1979 hinwies, präsentierten sich das Orga-Team und die vielen ehrenamtlichen Helfer in diesem Jahr in einheitlichen T-Shirts, zu deren Anschaffung das Sponsoring der Fahrschule Thönnes aus Burgbrohl wesentlich beigetragen hatte.

Traditionell endete auch in diesem Jahr das Kirschbaumfest am Abend mit einer großen Verlosung, bei der schöne Preise auf die Gewinner warteten. Den Hauptgewinn, ein Fahrrad, konnte schließlich Verena Distelrath aus Oberlützingen ihr eigen nennen. Die nachstehenden, bisher nicht abgeholten Gewinne können bei Jens Distelrath, An den Kirschbäumen 8, Tel. (01 77) 5 14 31 72, abgeholt werden:

Gewinnlos (Grün): 200, 249, 306, 453, 454, 588, 891, 955; Gewinnlos (Rosa): 270, 378, 585, 890; Gewinnlos (Blau): 082, 720, 736.

Am Ende konnten die Veranstalter trotz des nicht optimalen Wetters ein zufriedenes Fazit ziehen. Ihr Dank galt allen Helfern, Kuchenspendern und Sponsoren, ohne die das Fest in dieser Form nicht stattfinden könnte. Aber auch den Anliegern dankte man, die während des Festes mit Beeinträchtigungen leben mussten. Der Erlös soll auch in diesem Jahr wie­der der Dorfgemeinschaft zu Gute kommen. WK

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Kommentare
Wally Karl:
Während in den Städten Aachen, Bonn und Wuppertal die Wähler noch den fantastischen Zukunftsplänen der Grünen huldigen, haben sich die Bürger von Mayen aus der Erfahrung der letzten Jahre, wieder dem Realismus des Machbaren zugewandt und die Grüne Stadtregierung mit deutlicher Mehrheit abgewählt.
Wally Karl:
Herzlichen Glückwunsch an den neuen OB und frohe Weihnachten für die Mayener Bürger, ein schlimmes Jahr geht gut zu Ende.
Günter Wittmer:
Es war fast zu erwarten, denn destruktiver konnte sich die CDU vor der Wahl wohl nicht verhalten. Dass die Suppe gerade der junge Herr Oliver Wahl als daran weitgehend Unbeteiligter mit auslöffeln muss und die Wahl ums Bürgermeisteramt verloren hat, finde ich persönlich sehr schade. Ich hätte mir einen solchen jungen Unternehmer aus Rheinbach wirklich für einen Neuanfang gewünscht. Ob sich der Verbund der Nicht-CDU-Parteien gegen ihn damit einen Schuss ins eigene Knie geleistet hat, wird sich zeigen. Dass von der CDU in die UWG abgewanderte Stadträte/-innen auch noch im neuen Rat sitzen können, ist für mich als parteiloser Bürger ein Unding schlechthin. Aber am Schluss erhält jedes Wahlvolk das verdiente Ergebnis - wohl bekommt's!
Günter Wittmer:
Dass Herr Oliver Wolf die Wahl verloren hat, muss sich die bisherige CDU ankreiden lassen. Destruktiver ging's wohl kaum. Meine Hoffnung lagen dennoch eindeutig bei dem daran eher unschuldigen Herrn Wolf. Einen solch jungen Unternehmer an der Spitze der Stadt hätte ich mir für den Neuanfang gewünscht - es kam fast erwartungsgemäß anders. Der Verbund aller Nicht-CDU-Parteien gegen Herrn Wolf könnte sich allerdings noch als Schuss ins eigene Knie herausstellen. Gleiches gilt für die Aufnahme der CDU-Abwanderer in die UWG, gerade weil Betroffene dadurch erneut in den Stadtrat gelangen konnten, für mich als Parteiloser völlig unverständlich. Aber wir Bürger haben jedes Wahlergebnis selbst bestimmt und damit uneingeschränkt verdient - dies gilt immer!
Manfred Mattick:
Wir alle werden sehen, welche Auswirkungen es hat, wenn sich vier Verlierer nur deshalb zusammen schließen, um der CDU zum ersten Mal den Bürgermeisterposten abzujagen. Petri Dank !!
Wally Karl:
Herzlichen Glückwunsch an den Bürgermeister.
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