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Über 100 Gäste bei Gründungsfeier des BNI Chapter Rhein-Eifel in Maria Laach zu Besuch

Unternehmer in der Region nutzen Businessnetzwerk für ihren Erfolg

21.02.2017 - 15:07

Maria Laach. Nach mehreren Monaten vorangegangener Arbeit konnte Sandra Zavelberg und ihr Team vom BNI Chapter Rhein-Eifel am Valentinstag zur Gründung der inzwischen 8. BNI Unternehmergruppe in der Region Koblenz übergehen. Zur Gründungsfeier im Forum des Seehotels Maria Laach waren neben den 23 Initiatoren weit über 80 Unternehmer aus der Region erschienen, die sich über das System BNI und die neu gegründete Unternehmergruppe ausgiebig informieren konnten. BNI-Exekutivdirektor Peter Blum war sichtlich erfreut, dass so viele Unternehmer Interesse an BNI und dessen Aktivitäten gezeigt hatten. Selbst Vertreter aus Politik, wie beispielsweise der Oberbürgermeister der Stadt Mayen Wolfgang Treis oder der Kreisbeigeordnete Bernhard Mauel hatten sich am frühen Morgen im Rahmen der BNI-Gründung sehen lassen.

Im Rahmen einer kleinen Einführung wurde den Gästen das Marketingkonzept vom Business Network International, kurz BNI, erklärt und vor allem mit unterschiedlichsten Beispielen nahe gebracht. „BNI bietet ein strukturiertes und wirklich erprobtes Marketingkonzept an, auf das man zugreifen kann, ohne das man das Rad neu erfinden muss. Dieser Rahmen wird ausgefüllt mit Leben, das heißt, mit Gesichtern und Chapter-Mitgliedern, die sich alle dasselbe versprechen, nämlich vertrauensvoll mit Kontakten, die man von anderen bekommt, umzugehen“, spricht Chapterdirektorin Sandra Zavelberg über ihre persönlichen Beweggründe für ihre Mitgliedschaft beim BNI-Marketingprogramm.

Sie selbst war zwar nicht von Anfang an dabei, ist aber dennoch mehrere Monate vor der Gründung dazugestoßen und hat zusammen mit ihrem anfangs 5-köpfigen Team, intensiv auf diesen Tag hingearbeitet.

Das neu gegründete Chapter mit dem Namen „Rhein-Eifel“ hat überwiegend sein Einzugsgebiet im Bereich Mayen-Koblenz und beinhaltet zudem das Umfeld um Sinzig, Bad Breisig, Andernach bis in die vordere Eifel. Unternehmer, die in dieser Region zu Hause bzw. dort regional verankert sind, haben die Chance sich der neuen Gruppe in Maria Laach anzuschließen.


Empfehlung ist alles


Welche Gründe für eine Mitgliedschaft bei BNI sprechen, erläuterte Peter Blum anschaulich in einem Vortrag. Er sieht BNI einerseits als regionale Wirtschaftsförderung, denn jeder Unternehmer erhält über diesen Weg ein effektivs Mittel, um auf langer Sicht mehr Umsatz für sich und sein Unternehmen zu generieren. Dabei spielt die Empfehlung unter den BNI-Mitgliedern eine zentrale Rolle. „Man hat das Ziel sich gegenseitig kennenzulernen, sich gegenseitig miteinander bekannt zu machen und für den anderen nach Kunden zu suchen. Aus seinem Bekanntenkreis, und seinem eigenen Umfeld, was er eh schon kennt. Also wenn wir jetzt mal den Steuerberater als Vorbild nehmen. Ich habe als Rechtsanwältin regelmäßig Mandanten, die den Bedarf haben nach steuerberatender Tätigkeit, und dann könnte ich, wenn ich den Steuerberater hier aus dem Chapter kenne und ihn für vertrauenswürdig erachte, ihn empfehlen und könnte sagen: „Hier habe ich ein Mandat für dich und versuche mal, dass du mit dem in Kontakt kommst“, beschreibt Sandra Zavelberg grob die Funktionsweise.


Qualität ist maßgebend


Anders wie in anderen Gruppierungen steht bei BNI nicht die Mitgliederzahl im Vordergrund, sondern vor allem die Qualität der einzelnen Mitglieder. Wer sich BNI anschließen möchte, der kann nicht wie ansonsten üblich den Mitgliedsantrag unterschreiben und ist automatisch dabei. Einer BNI-Mitgliedschaft geht grundsätzlich immer eine Bewerbung beim jeweiligen Chapter und dem darin befindlichen Mitgliederausschuss voran. Dieser hat die Aufgabe zu prüfen, ob der Bewerber alle Kriterien erfüllt. Jede Berufssparte kann in einem Chapter beispielsweise nur einmal von einem Unternehmer besetzt werden. Aber auch die Einstellung des Unternehmers muss mit den Zielen und dem Qualitätsanspruch von BNI vereinbar sein.


Miteinander statt gegeneinander


„Bei uns lautet das Motto „Wer gibt gewinnt“ und wer dieses Motto lebt, also erst einmal etwas in die Gruppe hineingibt, der wird von den anderen auch entsprechendes zurückbekommen. Der Unternehmer muss miteinander arbeiten können und offen sein ,neue Wege mit anderen Geschäftspartnern zu gehen“, beschreibt Peter Blum die nötige Grundeinstellung.


Chapter stößt auf Interesse


Zahlreiche Gespräche im Anschluss an die Gründungsfeier hatten letztlich für strahlende Gesichter beim Führungsteam gesorgt. Insgesamt 14 Unternehmer hatten an diesem Morgen bereits eine Bewerbung eingereicht und ihr Interesse an einer Mitgliedschaft im frisch gegründeten Chapter bekundet. „Wir würden gerne einen Bauunternehmer mit aufnehmen, weil wir sehr viele Handwerker in der Runde haben und der Bauunternehmer, der jenige ist, der als erstes vor Ort ist und die Baustelle koordiniert. Wir haben heute eine Architektin dabei gehabt, die sehr interessiert ist, wenn wir diese aufnehmen könnten im Chapter, dann wäre diese Branche „Bauen“ sehr gut aufgestellt mit Bauunternehmer, Architekt und dann die Handwerksgewerke untereinander. Da kann ich mir vorstellen, das dies eine gute Dynamik für die Personen ergibt. Wir suchen aber eigentlich noch relativ offen nach allen Interessierten und müssen uns dann anschauen, wie passen diese. Wir haben jetzt in der Werbebranche auch einen Schwerpunkt, dann bin ich mit der Rechtsberatung da, wir haben noch keinen Steuerberater in der Runde, ein Notar wäre schön und ein Dachdecker würde uns noch fehlen an den handwerklichen Gewerken. Sie sehen, wir haben durchaus noch die ein oder andere Berufssparte, die man besetzen kann“, so Sandra Zavelberg gegenüber BLICK aktuell.


Erfolgreicher Start


Schon vor dem ersten offiziellen Treffen konnten das bis dahin auf 24 Unternehmer angewachsene Chapter sein Engagement und das gute Miteinander eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die Mitglieder untereinander konnten mit 70 Empfehlungen und ausschließlich darauf aufbauenden Geschäften einen zusätzlichen Umsatz von über 86.000 Euro verzeichnen. Das Ziel der Führungsriege um Sandra Zavelberg, das Chapter bis Ende des Jahres auf 50 Mitglieder anwachsen zu lassen, scheint damit auf keinen Fall unrealistisch. Doch sie ist auch fest davon überzeugt, dass jeder, der sich der Unternehmergruppe anschließt, es selbst in der Hand hat, was er und wie er mit den Empfehlungen der anderen umgeht, und ob daraus letztlich ein gutes Geschäft und somit mehr Umsatz resultiert.

Unternehmer, die Informationen und Kontaktmöglichkeiten zum Chapter erhalten möchten, können diese im Internet auf www.bni-koblenz.de erhalten, dort gibt es ebenfalls die Möglichkeit sich als Besucher für ein Treffen anzumelden und ein wenig BNI-Luft zu schnuppern.

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Kommentare
Uwe Klasen :
"Einsparmöglichkeiten für Seniorenhaushalte" ---- Die politisch Verantwortlichen und ihre unsoziale Entscheidungen die eher Klientel und Lobbyismus gesteuert wirken, diese Leute sollten die horrenden Steuern und Abgaben senken, dann hätten alle mehr Netto vom Brutto!
Uwe Klasen :
Nun ja, für diejenigen, die in dieser Gesellschaft gut Verdienen, lohnt sich der sogenannte Öko-Landbau (wie Herr Mueller richtigerweise bereits klarstellte)! Sie können sich die teuren Lebensmittel leisten. Leider wird es aber aber durch den sogenannten Ökolandbau für die in Zukunft zu erwartenden 10 Milliarden Menschen nicht genügend Lebensmittel geben. Die in Deutschland verpönte Grüne Gentechnik hilft dort schon heute weiter und nur diese kann für Milliarden von Menschen genügend Lebensmittel bereit stellen, nicht diese Öko Lifestyle-Produkte für einige wenige!
juergen mueller:
Das mit dem "auf was stolz zu sein" bedeutet noch lange nicht,dass hier alles positiv zu sehen ist,vor allem (Alarm),wenn die Politik der Meinung ist,etwas für gut zu befinden.Der ÖKO-Anbau hat eben nicht nur Gutes zu verzeichnen.Die ökologische Landwirtschaft verzichtet angeblich "weitgehend" auf den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln u.Mineraldünger (so sollte es sein - besser wäre noch,ganz darauf zu verzichten).Ökologisch wirtschaftende Betriebe importieren ihre Nährstoffe von "konventionellen" Betrieben,wie konventionelle Betriebe auch.In der ökologischen Landwirtschaft sind "Kupfer u.Schwefel" zugelassen.KUPFER weist aber eine höhere Ökotoxizität als viele Fungizide der konventionellen Landwirtschaft auf,besitzt die Wassergefährdungsklasse 2,ist "sehr giftig",hat in Gewässern (Grundwasser) längerfristig schädliche Wirkungen wie auch gesundheitliche beim Menschen (z.B.Leberschäden).Auch darauf kann Frau Höfken stolz sein,weil sie es nicht für erwähnenswert hält.
Siegfried Kowallek:
Sicherlich ist es richtig, dass es nach dem Zweiten Weltkrieg zu viele Revanchisten gab, die auf ein erneutes Deutschland in den Grenzen von 1937 orientierten, und dass die fraglichen Straßenbenennungen in diesem politischen Klima erfolgten. Dennoch sind die historischen deutschen Ortsnamen dadurch nicht besudelt. Insofern ist es wichtig, mit diesen Namen gemäß dem heutigen Erkenntnisstand unter Berücksichtung auch der positiven Entwicklungen durch und nach Willy Brandts Ostpolitik im Sinne europäischer Erinnnerungskultur verantwortungsvoll umzugehen, ohne in den Irrtum zu verfallen, dass unsere osteuropäischen Nachbarn es goutieren, dass wir die deutsche Vergangenheit verleugnen, welche zu respektieren für sie inzwischen kein Problem ist. Siegfried Kowallek, Neuwied
juergen mueller:
Mal ehrlich, Herr Huste. Wen interessiert es, wie die Strassen in den jeweiligen Ländern heute heissen und liest hierzu zur Aufklärung angebrachte "kleine" Schilder? Mit was sich unsere Politik heutzutage so beschäftigt ist mir unbegreiflich. Ihr Aufklärungsbedarf unserer unvergessenen Vergangenheit in Ehren, spenden Sie das Geld für diese "kleinen" Schilder lieber einer "Tafel" - die können es gebrauchen.
Wolfgang Huste:
Ergänzend zu meinem vorherigen Kommentar noch folgende Anmerkungen: Das Ministerium für Vertriebene wurde 1969 im Zuge der Ostpolitik von Willy Brandt unter heftigem Protest aufgelöst. Unter dem Minister Theodor Oberländer waren 75 % der Planstellen mit ehemaligen Mitgliedern der NSDAP besetzt. Im Schulatlas war Deutschland dreigeteilt: Bundesrepublik Deutschland, SBZ und Ostdeutschland (unter polnischer Verwaltung). Die Politik suggerierte, dass es wieder zu einem Deutschland in den Grenzen von 1937 kommen würde. In diesem politischen Klima kam es zur Benennung der strittigen Straßennamen Tilsiter, Stettiner, Breslauer usw..
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