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Deutsches Rotes Kreuz lud ein zur Kreisversammlung nach Ringen

Vorsitzender Achim Haag steigt nach Satzungsänderung zum Präsidenten auf

DRK-Landesverbandspräsident Rainer Kaul: „Einer der engagiertesten und bestorganisierten Verbände im Land“

21.11.2017 - 10:30

Ringen. Vom Vorsitzenden zum Präsidenten aufgestiegen ist Achim Haag beim Kreisverband Ahrweiler des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Bei der nur alle fünf Jahre stattfindenden Kreisversammlung wurde im Bürgerhaus Ringen nämlich unter anderem eine neue Satzung verabschiedet, die zur Folge hatte, dass aus dem bisherigen Vorstand nun ein Präsidium wurde.

Bei den dadurch notwendigen Neuwahlen gab es keine großen Veränderungen. Der bisherige Vorsitzende Achim Haag wurde mit neuer Funktionsbezeichnung als Präsident wiedergewählt, ebenso sein bisheriger Stellvertreter Karl-Heinz Bernardy, der nun als Vizepräsident fungiert. Zum zweiten Vizepräsidenten wählten die gut 150 Stimmberechtigten den bisherigen Kreisbereitschaftsarzt Thomas Hocke-Falcke. Schatzmeisterin bleibt Ingeborg Groß, Justiziar Michael Spatz und Kreisverbandsarzt Dr. Frank-Peter Kaesler. Als Beisitzer fungieren Renate Schmitt und der bisherige stellvertretende Vorsitzende Bernd Schicker.


„Schaffen Sicherheit, damit die Bürger ruhig schlafen können“


„Wir schaffen Sicherheit, damit die Bürger ruhig schlafen können und wissen, dass ihnen im Notfall kompetente Hilfe zuteilwird“, skizzierte Haag den Auftrag des DRK und ähnlicher Hilfsorganisationen. Die Bürger könnten darauf vertrauen, dass ein funktionierendes Hilfesystem jederzeit für sie da sei. In diesem Zusammenhang dankte er auch den „befreundeten“ Hilfsorganisationen ebenso wie der Kreisverwaltung Ahrweiler für die gute Zusammenarbeit – trotz aller hin und wieder auftretenden „Problemchen“ im Einzelfall.

Der Präsident des DRK-Landesverbands Rheinland-Pfalz, der Neuwieder Landrat Rainer Kaul, sah das DRK in seiner Festansprache als ein weltumspannendes und faszinierendes Zeichen der Hoffnung, das gerade in der heutigen Zeit mit ihren kriegerischen Auseinandersetzungen und Naturkatastrophen nichts von seiner Bedeutung eingebüßt habe. „Wo stünden wir, wenn es solche Organisationen wie das DRK nicht mit seinem weltweiten Netzwerk gäbe?“, fragte er. Auch die Mitglieder des DRK-Kreisverbands Ahrweiler könnten stolz sein, zu dieser großen und wichtigen Gemeinschaft zu gehören. Dabei sei der Kreisverband als einer der engagiertesten und bestorganisierten bekannt, „euer guter Ruf ist bis nach Mainz durchgedrungen.“


Demographische Entwicklung erfordert eine Neuausrichtung


Die demographische Entwicklung erfordere aber eine kontinuierliche Neuausrichtung, insbesondere im Hinblick darauf, der zunehmenden Zahl von Senioren die notwendigen Hilfeleistungen anbieten zu können. Schon jetzt sei der Kreisverband mit seinen beiden Sozialstationen in Sinzig und Niederzissen sehr gut aufgestellt, künftig wolle man sich aber noch stärker den Aufgabenfeldern „Pflege“ und „Betreutes Wohnen“ widmen. Doch eines imponiere ihm am meisten an der Leistung des DRK-Kreisverbands Ahrweiler: „Was bei Großveranstaltungen wie Rock am Ring und anderen Events rund um den Nürburgring geleistet wird, nötigt mir allergrößten Respekt ab.“

Landrat Dr. Jürgen Pföhler freute sich ebenfalls, dass die Kreisverwaltung mit dem DRK einen starken und verlässlichen Partner an ihrer Seite habe. „Einen Partner, der rund um die Uhr sowohl für die rettungsdienstliche als auch für die sanitätsdienstliche Versorgung unserer Bürger sorgt“, sagte er in seinem Grußwort. Die Helfer des DRK zeigten in einem vielfältigen Aufgaben- und Tätigkeitsbereich Tag für Tag großartigen Einsatz. Allein beim Rettungsdienst könne in diesem Jahr voraussichtlich die Rekordmarke von 30.000 Einsätzen übertroffen werden, Tendenz weiter steigend.


DRK ist auch für die Zukunft gut aufgestellt


Pföhler lobte aber auch die Jugendarbeit des DRK. In 13 ehrenamtlich betreuten Jugendgruppen bilde das Jugendrotkreuz Kinder und Jugendliche in Erster Hilfe und Rettungsschwimmen aus. Derzeit engagierten sich 127 Kinder und Jugendliche beim DRK, „das zeigt uns, dass wir auch für die Zukunft gut aufgestellt sind.“ Ohnehin gehe das DRK immer wieder neue Wege, um Unterstützer zu finden. So habe im Sommer die Aktion „Gemeinsam helfen, gemeinsam Stärke zeigen“ dem DRK rund 1300 neue Fördermitglieder und auch weitere Fördermittel eingebracht, die wieder eine sinnvolle Verwendung finden würden.

Der Kreis Ahrweiler unterstütze die Arbeit des Roten Kreuzes nach Kräften und habe erst vor wenigen Tagen ein neues Einsatzleitfahrzeug für den Ortsverein Bad Neuenahr-Ahrweiler mitfinanziert. „Angesichts knapper öffentlicher Haushalte müssen wir uns eines klar vor Augen halten: An der Sicherheit darf nicht gespart werden. Dies wird auf Kreisebene so gesehen“, versicherte der Landrat unter dem Beifall der Rotkreuzler.

Im Rahmen der Kreisversammlung wurden auch einige verdiente Mitglieder geehrt. So erhielten Erich Keiper (Niederzissen), Thomas Hocke-Falcke (Remagen), Ingeborg Groß (Remagen), Mike Robe (Niederzissen) und Renate Schmitt (Adenau) die Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz aus den Händen des Präsidenten Rainer Kaul. JOST

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Kommentare
S. Schmidt:
Was macht ihr denn wenn sich die AfD eurem Antrag anschließt?
Andrea Müller:
Die Probleme der "Party Szene" in Frankfurt, Stuttgart und anderen Städten wie Koblenz sind Hausgemacht. Die Polizeiberichte sprechen eine deutliche Sprache. Auch nach Corona werden unsere Städte leider nicht friedlicher werden. Ganz im Gegenteil. Diese wirklichen Hintergründe will Altmaier und Co. nicht benennen.
Herbert Kaufmann:
Diese Haltung der Stadtspitze in dieser Frage ist ignorant und in der Sache fehlerhaft. Nachdem der OB Langner ja bereits bei der Frage des Tragens von AntiFa Symbolen im Stadtrat Führungsschwäche gezeigt hat und seine Haltung durch den Brief von Bundestgasvizepräsident Kubicki ad absurdum geführt wurde kann man dieses neueerliche Versagen auch als Opportunismus gegenüber der "Partyszene" bezeichnen. Es geht ja nicht nur um Corona sondern auch seit Jahren schon um das Einhalten von Immissionsvorgaben. Der möglichen Handlungsweisen gibt es viele, von der Veränderung der seit der BuGa verkürzten Sperrzeiten ( diese wurden nicht mehr zurückgenommen! ) aufgrund des Immissionsgesetzes bis hin zum Verbot von Mitbringen von Alkohol, denn das ist ganz bestimmt kein Grundrecht.
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.

Lkw vollkommen ausgebrannt

Gabriele Friedrich:
Woher kam das Fahrzeug? Es sieht jedenfalls aus wie eine alte Schüssel aus Rumänien oder sonst etwas. Ein paar mehr Informationen hätte man als Leser schon gerne.
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