Allgemeine Berichte | 23.03.2019

Ein Vortrag von Dr. Helmut Endres

Vulkanische Spurensuche auf Island

Am Freitag, 5. April ab 19 Uhr

Die Bevölkerung rund um den gefährlichsten Vulkan der Insel, den Öræfajökull, der im November 2017 aus seinem Tiefschlaf erwachte, ist mehr als angespannt, so Experte Einar Runar Gudmundsson. Foto: Endres / DVG

Mendig. Island – eine Vulkaninsel an der Nahtstelle zweier Kontinentalplatten, zusätzlich geprägt durch eine aus dem Erdinneren hochsteigende aufschmelzende Gesteinsmasse. Alle vier bis fünf Jahre bricht hier einer der vielen Vulkane aus und hinterlässt seine Spuren. In seinem reich bebilderten Vortrag geht der Referent Dr. Helmut Endres diesen vulkanischen Spuren nach und erläutert mit ihrer Hilfe die Entstehung und die unterschiedlichen Ausprägungsformen des isländischen Vulkanismus. Viele Besonderheiten gehen auf die Wechselwirkung von Eis und Wasser mit der Lava zurück. Besonders eindrucksvolle Einblicke in den vulkanischen Aufbau der Insel ermöglichen die vielen Wasserfälle, welche die unterschiedlichen vulkanischen Formationen durchschneiden und offenlegen. Der Vortrag findet am Freitag, 5. April um 19 Uhr bei der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft (DVG) in Mendig, Dr. F.X. Michels-Institut, Brauerstraße 5, statt. Gäste sind bei freiem Eintritt willkommen.

Die Bevölkerung rund um den gefährlichsten Vulkan der Insel, den Öræfajökull, der im November 2017 aus seinem Tiefschlaf erwachte, ist mehr als angespannt, so Experte Einar Runar Gudmundsson. Foto: Endres / DVG

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