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Berufsbildende Schulen Ahrweiler

Wichtiger Schritt in die digitale Zukunft

Projekt #BBSAW4.0 hat begonnen – Landrat Dr. Jürgen Pföhler sprach von einem „Start in ein neues Zeitalter“

03.09.2019 - 09:59

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Digitalisierung – Industrie 4.0 – Künstliche Intelligenz: Diese Stichworte beherrschen seit Längerem die Schlagzeilen. Weitreichende Auswirkungen auf das Arbeits- und Berufsleben werden für viele Beschäftigte unmittelbar spürbar. Die für die berufliche Bildung verantwortlichen Institutionen können an dieser Entwicklung nicht vorbeigehen. Die Berufsbildende Schule Ahrweiler hat darauf reagiert und ein richtungsweisendes Projekt ins Leben gerufen, das in dieser Form in Rheinland-Pfalz bisher einmalig ist. Ein Jahr nach den ersten Gesprächen tritt das Digitalisierungsprojekt #BBSAW4.0 in die entscheidende Phase der Realisierung ein.

Am Montag der vergangenen Woche fand an der BBS eine Veranstaltung zum Start des Projekts statt. Im Beisein der verantwortlichen Lehrkräfte Carolin Schmitz, Holger Waldecker, Marc Mertens und Philipp Hamstengel, aller beteiligten Schülerinnen und Schüler, Landrat Dr. Jürgen Pföhler und den externen Kooperationspartnern wurde das Konzept des neuen Ausbildungsgangs vorgestellt.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Schuldirektorin Gundi Kontakis erinnerte Dr. Pföhler an die zukunftsweisende Bedeutung des Projekts. „Unsere BBS startet mit dem Projekt #BBSAW4.0 heute in ein neues Schulzeitalter. Dem Erwerb von Kompetenzen für ein Leben in der digitalen Welt kommt eine Schlüsselfunktion für eine gute Ausbildung und ein erfolgreiches Berufsleben zu“, so der Landrat. Um diesen hohen Ansprüchen gerecht zu werden, hat der Kreis in den vergangenen Jahren über 280.000 Euro in die digitale Ausstattung der BBS investiert. Das Schulprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, vernetztes Lernen von realen Inhalten zu verwirklichen.

Dazu werden Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Bildungsgängen – Metallbau, Tischlerei, Technologie und Wirtschaft – gemeinsam an einem Projekt arbeiten, das von der Konzeption eines Produkts, der Planung des Produktionsprozesses bis hin zu Fragen der Vermarktung reicht. Auf diese Weise werden die Schnittmengen der Lerninhalte mit den eingesetzten Technologien und den realen betriebswirtschaftlichen Abläufen erkenn- und erfahrbar.

Diesen Anspruch kann eine Berufsbildende Schule allein nicht erfüllen. Deshalb wurden externe Kooperationspartner gesucht und gefunden.

Drei Unternehmen aus dem Kreis Ahrweiler unterstützen das Projekt mit ihrem Knowhow und ihren Erfahrungen. Die Firma Walter Bell Schrift & Werbung ist für den Bereich Design und Werbung zuständig, die Lightway GmbH & Co. stellt das Knowhow im Bereich CNC-Fertigung und 3D-Druck zur Verfügung, die Internetagentur Positiv Multimedia GmbH unterstützt das Projekt mit ihrem Wissen im Bereich Webentwicklung.

Schulleiterin Gundi Kontakis betonte die Bedeutung dieser Kooperation zwischen Schule und Unternehmen: „Durch diese Bandbreite an Knowhow unserer namhaften Kooperationspartner und die Unterstützung des Kreises können wir die Vernetzung zwischen betrieblicher Praxis und schulischer Lehr-Lernmethoden noch besser herstellen und unseren Schülerinnen und Schülern damit eine bestmögliche Ausbildung anbieten.“

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung hatten die Lehrkräfte und die Schülerinnen und Schüler bei belegten Brötchen und kalten Getränken Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Ideenaustausch.

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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