Allgemeine Berichte | 17.10.2018

Feierstunde mit Landrat Sebastian Schuster im Siegburger Kreishaus

Willkommen im Rhein-Sieg-Kreis

52 Menschen erhalten die deutsche Staatsbürgerschaft

Landrat Sebastian Schuster gemeinsam mit Ali Ehsann.Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg-Kreis. 26 Frauen, 24 Männer sowie zwei Kinder und Jugendliche haben vor Kurzem im Siegburger Kreishaus ihre Einbürgerungsurkunden erhalten. Bei der Feierstunde im Siegburger Kreishaus wurden sie von Landrat Sebastian Schuster begrüßt.

„Ich freue mich, Ihnen heute Ihre Einbürgerungsurkunden überreichen zu dürfen, und beglückwünsche Sie zur deutschen Staatsbürgerschaft“, so Sebastian Schuster. Gleichzeitig betonte er, dass mit der neuen Staatszugehörigkeit viele Rechte, aber auch Pflichten verbunden sind. „Nutzen Sie die Wahlen als wichtigen Teil unserer Demokratie“, rief Landrat Schuster die Neubürger auf und legte ihnen ans Herz, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Die meisten Bewerber stammen aus Großbritannien

Mit neun Personen stammt der überwiegende Teil der Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber wieder aus Großbritannien.

Die übrigen Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber besaßen bisher die Staatsangehörigkeit nachfolgender Staaten: Afghanistan (1), Ägypten (1), Griechenland (4), Indien (1), Indonesien (1), dem Irak (1), dem Iran (3), Italien (2), Republik Kosovo (3), Marokko (1), Mazedonien (3), Paraguay (1), Polen (1), Portugal (1), Russische Föderation (1), Senegal (1), Slowakische Republik (1), Spanien (1), Sri Lanka (3), Syrien (2), Türkei (4), Tunesien (2), Usbekistan (1), Vietnam (1) und Weißrussland (2).

Ali Ehsann fühlt sich wie zuhause

Obwohl der Unterschied zwischen seiner Heimat, dem Irak, und Deutschland sehr groß sei, fühlt sich Ali Ehsann im Rhein-Sieg-Kreis inzwischen „wie zuhause“. „Ich arbeite hier, ich lebe hier mit meiner Frau, und vielleicht haben wir ja auch bald Kinder“, sagt der 32-jährige Siegburger. „Ich bin sehr frei erzogen worden und hatte keine großen Probleme mit einem zunächst fremden Kulturkreis“, so Ali Ehsann. Er war 2009 vor dem Krieg in seinem Heimatland nach Deutschland geflohen.

Die Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber wohnen derzeit in den nachfolgend genannten Gemeinden: vier in Alfter, einer in Bad Honnef, einer in Eitorf, drei in Hennef, sechs in Königswinter, zwei in Lohmar, einer in Meckenheim, zwei in Much, fünf in Niederkassel, drei in Ruppichteroth, fünf in Sankt Augustin, elf in Siegburg, drei in Swisttal und zwei in Wachtberg.

Von den 52 Einbürgerungskandidatinnen und Einbürgerungskandidaten wurden 14 bereits in der Bundesrepublik Deutschland geboren.

Bekenntnis auf das Grundgesetz abgegeben

Vor der eigentlichen Einbürgerung gaben die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ein Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab; dieses lautet: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Dieses Bekenntnis wurde mit dem Singen der deutschen Nationalhymne bekräftigt.

Pressemitteilung Rhein-Sieg-Kreis

Landrat Sebastian Schuster gemeinsam mit Ali Ehsann.Foto: Rhein-Sieg-Kreis

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