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Gelungenes Konzert im Bürgerhaus Siershahn

Young Harmonic Brass feierte Silberhochzeit

02.12.2019 - 16:37

Siershahn. Wenn ein Ehepaar 25 Jahre verheiratet ist, dann steht das Fest der Silberhochzeit ins Haus. Das „Young Harmonic Brass“ – Ensemble (YHB) nahm eine „Silberhochzeit“ als Motto, um das 25-jährige Bestehen der Bläser zu feiern. Aus diesem feierlichen Grund hatten die Musiker in den Saal des Bürgerhauses nach Siershahn eingeladen.

Die Beliebtheit des Ensembles lässt sich auch daran ablesen, dass drei Konzerte innerhalb kürzester Zeit restlos ausverkauft waren. Zur Premiere des Konzertes „Silberhochzeit“ hatte YHB natürlich ein Heimspiel, die erwartungsfrohen Besucher empfingen die Musiker bereits mit lautem Applaus, den man auch als Vorschusslorbeeren betrachten kann. Im Nachhinein erwies sich der Beifall als zutreffend, da YHB die Erwartungen voll erfüllte, wenn nicht sogar übertraf.

Mit Sven Krämer, der als Moderator und Posaunist glänzte, agierte ein Profi vor dem Publikum, der es einfach drauf hatte. Immer wieder gelang es ihm, beim Ankündigen der einzelnen Lieder diese mit herrlichen Geschichten und Anekdoten zu garnieren, die beim Publikum ein ums andere Mal laute Lacher erzeugten. Bei seinen Geschichten nahm er sich und YHB mehrmals „auf die Schippe“, und zog genüsslich die ganze Truppe ironisch „durch den Kakao“. Ernsthaft bestätigte Sven Krämer, dass man es 25 Jahre nur deshalb zusammen ausgehalten habe, weil sich eine richtige Freundschaft zwischen allen Mitgliedern von YHB entwickelt habe, die auch alle Tiefen überstanden habe. Bei seinen Ansagen stellte der Moderator immer wieder das Verhältnis der Stücke zu einer Ehe bis zur Silberhochzeit her. Nach flottem Beginn mit dem „Einzug der Gladiatoren“, sowie der Ouvertüre aus „Wilhelm Tell“ wurde es romantisch, als Sven „How deep is your love“, den Welthit der Bee Gees ansagte. In der ihm zu eigenen Art meinte er, dass die Hochzeitsnacht viel zu wichtig genommen wird, weil sie nicht immer das halten würde, was sich die Protagonisten davon versprechen.

Weiter ging es im Programm, schön abwechselnd im Rhythmus, mal fordernd laut, wie eine Blaskapelle, dann wieder zärtlich und romantisch, immer den Gefühlen einer Ehe folgend. Die herausragende Musikalität des Ensembles muss nicht weiter beschrieben werden, da sitzt jeder Ton, jeder Handgriff, ohne dabei in ein routiniertes Raster zu fallen. Die YHB sind auch eine Improvisationstruppe, die während des Konzertes auch auf Zwischenrufe oder unvorhersehbare andere Dinge reagieren kann. Es mag kitschig klingen, doch die Harmonie innerhalb der Gruppe war bis in den Saal zu spüren, frei nach dem Motto von Raiffeisen: „Was einer alleine nicht schafft, schaffen alle zusammen“.

Wer hätte das gedacht, dass sogar Rammstein´s „Du musst ein Engel sein“ zu Ehren kam? Mit diesem Lied war zu 100 Prozent eine Braut gemeint, als der Himmel noch voller Geigen hing. Unglaublich rhythmisch, dabei mit den Fingern schnipsend, bewiesen YHB ihre schier unerschöpflichen Möglichkeiten, als sie „For the longest time“, den Superhit von Billy Joel acapella zum Besten gaben. Joana Krämer bewies auf beeindruckende Art, dass sie nicht nur vorzüglich Horn und Klavier spielen kann, sondern auch noch über eine richtig gute Stimme verfügt, da sie den Solo-Part bei diesem Song zu singen hatte. Inzwischen war die Stimmung im Bürgerhaus auf hohem Niveau angelangt, die Beifallsbekundungen wurden immer frenetischer.

Unweigerlich wurden mehrere Zugaben „erzwungen“, zum guten Schluss kam noch die Titelmelodie aus „Der rosarote Panther“. Als „Wer hat an der Uhr gedreht?“ wussten alle, dass die Musik „fertig hatte“. Standing Ovations begleiteten die glücklichen Musiker von der Bühne, sie hinterließen eine zufriedene Zuschauerschar, die noch lange im Foyer zusammenstand, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Die „Young Harmonic Brass“ sind: Joana Krämer (Horn, Klavier, Akkordeon), Oliver Krämer (musikalische Leitung, Trompete, Flügelhorn), Sven Krämer (Posaune, Bariton), Timo Ramroth (Trompete, Piccolo), Christian Ebertz (Trompete, Piccolo, Flügelhorn) Wolfgang Hehl (Tuba) und Christian Wagner (Schlagzeug).

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juergen mueller:
Ja, das ist wirklich interessant zu lesen. "Kommunalpoltiker verfolgten interessiert die erste Klimakonferenz des Neuwieder Jugendbeirates.Es wäre nicht verwunderlich,wenn diese belächelt würde,obwohl es dafür keinen Grund gibt.Diese Veranstaltung als vollen Erfolg zu bezeichnen hört sich hochtrabend an,bezieht sich dieser doch eher auf die rege Teilnahme der Jugend.Politik ist hier nur Beiwerk.Man fühlt sich halt fälschlicherweise zu seinem Erscheinen selbst verpflichtet,nicht um unbedingt daraus zu lernen,sondern ganz einfach nur,um seiner Selbstdarstellung gerecht zu werden.Man sagt ja Kleinvieh mache auch Mist u.das ist richtig,mehr positiven Mist als es die vermeintlich GROSSEN jemals auf die Reihe kriegen,die sich vier Tage auf Kosten anderer gut beköstigen lassen,Klimakonferenzdie Davoser Schneelandschaft u.Bergwelt genießen um dann wieder satt nach Hause zu fahren.Klimakonferenz Neuwied,große Worte für eine kleine aber effektive Veranstaltung.
Heinz4255:
Hallo Jürgen, Genau so sieht es aus! Viele Grüße Heinz
juergen mueller:
Wie war das mit dem NITRAT im Grundwasser? In Deutschland liegt die Nitratkonzentration seit JAHRZEHNTEN "weit" über dem zulässigen Grenzwert und damit unverantwortungslos schon lange nicht mehr im "Grünen Bereich". Auch die GRÜNEN machen Politik (wie es ihnen passt) - lügen, täuschen und vertuschen. Da ändern auch Zahlenspielchen nichts daran. Selbst ist der Mann und daher ist jedem Bürger zu empfehlen, sich selbst schlau zu machen (wenn`s denn wirklich interessiert). Ich finde nur, dass wir die "Scheiße" anderer Länder nicht benötigen, da wir selbst genug davon haben.
juergen mueller:
Sperrung der Clemensstraße - umweltschädliches Stop-and-Go - Mehr Zulauf für Geschäfte/Boutiquen/Gastronomiebetriebe - Konkurrenzfähig gegenüber Online-Handel? Von was wird da geredet?Einzig der Aspekt "Fußgängerfreundliche City" wäre umsetzbar wünschenswert,was aber den Träumereien so manch einem Ratsmitglied doch tatsächlich die Krone aufsetzen würde,käme es dazu.Übrigens - Boutiquen sind auch Geschäfte. Das der ONLINE-HANDEL,Tendenz steigend,boomt,dürfte auch Frau Lipinski-Naumann nicht entgangen sein.Und daran werden auch elektrische Poller nichts ändern.Und was die Umweltschädlichkeit angeht,so muss ich hier nicht aufzählen,wo es in Koblenz u.seiner Stadtpolitik umweltschädlich seit Jahrzehnten hapert.Wenn man ein Kribbeln im Bauch verspürt weil man denkt eine gute Idee gehabt zu haben,die man dann auch noch redegewandt verkaufen will,heißt das nicht gleich,dass dem auch so ist.Es könnte auch sein,dass man nur die Sch ... bekommt.
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