Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Zwillingstürme stehen zum Verkauf
Erpel. Die Zwillingstürme der ehemaligen Ludendorffbrücke am Fuße der Erpeler Ley unmittelbar an der B 42 stehen zum Verkauf. „Freistehender Überrest eines monumentalen Brückenbauwerks von überregionaler kriegshistorischer Bedeutung“, so die Objektbeschreibung der Behörde „Bundeseisenbahnvermögen“ (BEV) auf der Immobilien-Internetseite. Eine konkrete Preisvorstellung für das denkmalgeschützte, den Bahnbetriebszwecken gewidmete Gebäude, das provisionsfrei zu haben ist, wird nicht genannt, den Zuschlag bekommt demnach derjenige, der bis Freitag, 18. Mai das höchste Gebot abgegeben hat. Eins ist sicher: Die Gemeinde Erpel wird es nicht sein. Die ist nämlich heilfroh, dass sie die maroden Zwillingstürme im Sommer 2015 wieder an die Bahn AG zurückgeben konnte, nachdem sie 1988 für eine symbolische Mark Eigentümerin geworden war. Die historische Immobilie ist nämlich dringend sanierungsbedürftig. Das verschweigt die BEV nicht: „Auf Grund der Gefahr durch herabstürzende Fassadenteile muss die Verkehrssicherungspflicht beachtet werden: Fußgänger, Radfahr- und Autoverkehr verläuft in direkter Nachbarschaft“, informiert sie potenzielle Interessenten. Die können sich vor Ort davon überzeugen, dass der Gehweg an den Brückentürmen gesperrt ist, da die Gefahr besteht, dass Steine aus der Fassade herabstürzen. „Ich bin schon sehr gespannt, wer diese Brückentürme kaufen will“, so Bürgermeisterin Cilly Adenauer, die zunächst an einen Aprilscherz gedacht hatte, als sie von den Verkaufsabsichten gehört hatte. Immerhin waren die Sanierungsmaßnahmen zuletzt auf rund 1,4 Millionen Euro geschätzt worden und auch wenn die Gemeinde auf Fördermittel aus Mainz sowie auf Gelder aus verschiedenen Denkmalschutz-Töpfen des Bundes hätte hoffen können, selbst die verbleibende Summe in Höhe von rund 275.000 Euro hätte die hoch verschuldete Kommune nicht aufbringen können.
Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Gesetzesentwurf: Jens Spahn plant Masern-Impfpflicht für Kita- und Schulkinder - Was sagen Sie?

Ja, ich bin für eine Impfpflicht
Nein, das sollte jeder selbst entscheiden können
 
Kommentare

Frühlingsfest

Am Samstag, 18. Mai

Helmut:
Das Fest war bestimmt ein tolles Erlebnis für jung und alt.
Uwe Klasen:
Zitat: „Die teure, symbolträchtige Energiepolitik gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland“ ----- Da hat Herr Tack vollkommen Recht! Konsequent wäre es, wenn denn CO² wirklich zu einer Erwärmung des Weltklimas führen würde, auf eine CO² freie Stromerzeugung aus Kernkraft zu setzen! Und während in Deutschland die Politdarsteller und NGO's hyperventilieren und die angebliche Klimakatastrophe beschwören, ja herbei beten (!), schafft China Tatsachen und plant / baut Weltweit 300 Kohlekraftwerke! Deutschland und dadurch auch die EU werden dadurch, Global gesehen, abgehängt und rangieren unter „ferner liefen“!