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Weichen für Barock am Rhein 2016 in Engers gestellt

Musikalische und kulinarische Leckerbissen

Musikalische und
kulinarische Leckerbissen

In Schloss Engers wurde mit hochkarätiger Mainzer Besetzung das nächste Barockfest 2016 geplant: (v.l.) Arno Gattschau, Kail Link, Prof. Dr. Jürgen Hardeck, Prof. Dr. Karl Böhmer, Axel Kalb, Josef Kretzer und Kurt Kaulartz.Foto: Ralf Kretzer

23.08.2015 - 09:00

Engers. Seit Monaten schon laufen die Vorbereitungen für die nächste große barocke Veranstaltung am 20. und 21. August 2016 in Engers. Der Kultur- und Heimatverein Engerser Convent hat hierzu ein vorläufiges Programm zusammengestellt, das nun auch Grundlage für ein Fachgespräch mit den beteiligten Organisationen Kultursommer und Villa Musica war. Aus Mainz angereist waren der Geschäftsführer des Kultursommers Rheinland-Pfalz Professor Dr. Jürgen Hardeck sowie der Geschäftsführer der Villa Musica Professor Dr. Karl Böhmer. Aus Engers hinzu kamen der Leiter der Geschäftsstelle der Villa Musica in Schloss Engers, Kai Link sowie der Geschäftsführer der Schloss-Betriebs-GmbH Arno Gattschau. Der Veranstalter Engerser Convent, der zu diesem Gespräch eingeladen hatte, war mit seinem Vorsitzenden Josef Kretzer, dem stellvertretenden Vorsitzenden Axel Kalb und Beisitzer Kurt Kaulartz in der Runde vertreten. Das von Josef Kretzer vorgestellte Programm sieht deutlich mehr barocke Elemente vor, als dies in den vergangenen Jahren der Fall war, auch wenn schon in der Vergangenheit diese Entwicklung von Jahr zu Jahr gesteigert wurde. Der Verein kommt damit auch den Wünschen des Kultursommers entgegen, betont jedoch, dass zum Beispiel bei der Gewandung die barocke Pracht sich damals nur der Adel und die Vermögenden leisten konnten, während sich beim einfachen Volk die Kleidung über Jahrhunderte nicht veränderte.


Noch mehr barocke Elemente


Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos des Kultursommers: ‚Der Sommer unseres Vergnügens‘ wird es an beiden Tagen ein dicht gedrängtes Programm von Konzerten, Spielszenen und Gaukelei geben, wobei wieder mobile Künstlerinnen und Künstler auf dem ganzen prachtvoll geschmückten Festgelände unterwegs sind, um die Gäste zu unterhalten. Es wird am Samstag-Abend ein barockes Open-Air-Konzert auf dem Schlosshof geben, Konzerte im Saal der Diana sowie das große Höhenfeuerwerk über Schloss Engers.


Historische Holzspiele im XXL-Format


Ein besonderer Anziehungspunkt für Erwachsene und Kinder wird einen großen Teil des Schlosshofes einnehmen, denn dort wird die größte Holzspielesammlung Europas aufgebaut werden mit historischen Spielen im XXL-Format.

Ganz besonders freut es die Veranstalter, dass ein Barock-Ensemble aus Trier gewonnen werden konnte. Es spielt unter der Leitung des Trierer Domorganisten Josef Still Werke, die authentisch am Hof des Kurfürsten Clemens Wenzeslaus von Sachsen aufgeführt wurden, der Person, um die sich das ganze Fest in Engers dreht. Selbst zur Engerser Pestprozession hatte Erzbischof Clemens Wenzeslaus einen Bezug, denn er war es, der später diese ‚darstellenden‘ Prozessionen in seinem Bistum verbot.

In Engers jedoch wird er mit seinem Gefolge noch daran teilnehmen. Diese Inszenierungen, wie sie in Engers mit dem Spiel ‚Der Kurfürst - Das Fest‘ am Samstag, der Szene ‚Der Kurfürst - Die Flucht‘ am Sonntag, der historischen Gerichtssitzung mit dem Engerser Schultheiß und der Pestprozession stattfinden, sind ein in Engers entwickeltes Konzept, mit dem den Besuchern ein visueller Bezug zu der historischen Stätte, an der sie sich befinden, wertig vermittelt wird.


Schloss-Gastronomie hält Überraschungen bereit


Bei den musikalischen Darbietungen wird sich auch wieder, wie bisher, die Villa Musica mit Beiträgen einbringen, die den hochstehenden Charakter dieses Kulturfestes im Norden von Rheinland-Pfalz widerspiegeln. Die Schloss-Gastronomie hat sich Überraschungen einfallen lassen, die das kulinarische Angebot an diesen beiden Tagen deutlich aufwerten. Der Vorstand des Engerser Convents wird nun seinen Programmentwurf unter Berücksichtigung der vom Kultursommer und der Villa Musica gemachten Vorschläge ergänzen und im Anschluss daran wird in Mainz noch ein Abschlussgespräch geführt.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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