Internationaler Frauentag in „Petras Lädchen“
100 Jahre Frauenwahlrecht
2000 Euro Spende für das Frauenhaus
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wenn junge Frauen heute wählen gehen, können sie sich nur schwer vorstellen, dass Frauen bis vor 100 Jahren kein Wahlrecht hatten. Sie können sich auch nicht vorstellen, dass auch andere Frauenrechte – wie etwa die Möglichkeit, ohne Erlaubnis des Mannes einen Beruf zu ergreifen - generell in den vergangenen Jahrzehnten von engagierten Frauen erkämpft werden mussten. „100 Jahre Frauenwahlrecht“ war dann auch Thema am Internationalen Frauentag bei einem Politischen Frauenfrühstück der SPD-Frauen der Kreisstadt und der Grafschaft in „Petras Lädchen“, dem seit 42 Jahren von SPD-Frauen ehrenamtlich geführten Gebrauchtkleiderladen, in dem schon viele Spenden für soziale Zwecke erwirtschaftet wurden.Bei einem politischen Frauenfrühstück begrüßte die Vorsitzende der Sozialdemokratischen Frauen Petra Elsner die Vorsitzende des Fördervereins Frauenhaus Ahrweiler e.V., Reinhild Kobold, und dessen Schirmherrin Dr. Susanna Smolenski. Die SPD-Frauen unterstützen das Frauenhaus seit dessen Gründung finanziell, und ermöglichten dessen Entstehung durch ihre Anschubfinanzierung, denn die Notwendigkeit eines Frauenhauses wurde seinerzeit im Kreis Ahrweiler von einigen Seiten heftig dementiert. Sie setzen sich seit Jahrzehnten mit vielen Projekten aktiv für die Gleichstellung für Mann und Frau ein und überreichten am Internationalen Frauentag den Vertreterinnen des Fördervereins eine Spende in Höhe von 2000 Euro für die Unterstützung von Frauen in Not. Die beiden Spendenempfängerinnen hoben hervor, dass es nach wie vor einen großen Bedarf an der Hilfe des Frauenhauses für Frauen gibt, die um Leib und Leben fürchten. Gisela Halfen trug ein kenntnisreiches Referat zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ vor und gab Einblicke in die Schwierigkeiten, mit denen Frauen zu kämpfen hatten, um das Wahlrecht für Frauen zu erreichen. Anhand zahlreicher Dokumentationen, die sie unter anderem an Bilderwänden zeigte, legte sie dar, dass vor allem Sozialdemokratinnen für das Frauenwahlrecht kämpften und hierfür heftige Beschimpfungen und schwere Repressalien auf sich nahmen. Sie berichtete auch über die ersten 37 Frauen, die 1919 an der ersten Nationalversammlung der jungen Demokratie in Weimar als Abgeordnete teilnahmen. Die SPD-Abgeordnete Marie Juchacz, 40 Jahre alt, aus einfachen Verhältnissen und alleinerziehende Mutter, war die erste Frau, die in einem deutschen Parlament ans Rednerpult trat und ihre Rede begann mit: „Es ist das erste Mal, dass eine Frau als Gleiche und Freie zum Volke sprechen darf. Ich möchte feststellen, dass wir dieser Regierung keinen Dank pflichten. Sie hat den Frauen gegeben, was selbstverständlich ist und zu Unrecht vorenthalten wurde“.
Unter der Leitung dieser SPD-Frau wurde 1919 die AWO gegründet.
Die Frauen in Petras Lädchen waren sich einig, dass die Gleichstellung von Mann und Frau bis heute bei Weitem nicht erreicht ist - wie etwa an ungleichem Lohn für gleiche Arbeit und an anderen Benachteiligungen von Frauen zu sehen ist - und diskutierten, was zu tun ist, damit Frauen in Zukunft auf allen Gebieten die gleichen Chancen und Rechte wie Männer erhalten. Auch im 42. Jahr des Bestehens von Petras Lädchen werden die SPD-Frauen weiterhin aktiv und engagiert für Fraueninteressen einstehen und Frauen, Mädchen und Familien nach Kräften unterstützen.
Pressemitteilung der
AsF Bad Neuenahr-Ahrweiler/
Grafschaft
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