Politik | 08.02.2020

Eine Zwischenbilanz der FWG Vettelschoß-Kalenborn e.V.

Acht Monate nach den Wahlen

Vettelschoß. Nach den für die FWG sehr erfolgreichen Kommunalwahlen im Mai 2019, mit 34,5 Prozent der Stimmen und somit sieben Sitzen im Gemeinderat vertreten, sowie durch das sehr gute Abschneiden des FWG BM Kandidaten Ingo Kagel mit immerhin 45 Prozent der Stimmen, wurden auch mehr Gestaltungsmöglichkeiten gewonnen. Als erste positive Konsequenz daraus resultierte die einstimmige Wahl von Ingo Kagel zum ersten Beigeordneten und damit ersten Vertreter des Bürgermeisters. Eine weitere positive Folge war, dass sich das FDP Ratsmitglied Waldemar Bondza der FWG angeschlossen hat, somit sind FWG/FDP nun im Rat gemeinsam gleich stark wie die CDU Fraktion. Dies hat insgesamt in den letzten Monaten zu einer meist besseren und sachlichen Zusammenarbeit geführt. Durch Ingo Kagels Rolle des ersten Vertreters des Bürgermeisters wird die FWG Fraktion jetzt zeitnah und weit besser informiert als in den Jahren zuvor, als von der Gemeindeleitung oft bewusst Informationen, wie Berichte der Kommunalaufsicht oder Änderungen in der Besteuerung des Forums, über Monate und Jahre zurückgehalten wurden. Leider sind diesbezüglich auch von der Verbandsgemeindeverwaltung keine Informationen an den Gemeinderat gegangen. Somit ist der zeitnaher Erhalt aller relevanter Informationen eine gravierende Verbesserung, die die FWG damit erreicht hat. Ebenso konnte sich Ingo Kagel schon bei verschiedenen Themen, wie der Umlegung der Grundstücke im Baugebiet Kalenborn 3 bis 5 und Reparaturen im Kindergarten erfolgreich einbringen. Um die Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit zu dokumentieren, haben sich die Fraktionsspitzen von CDU, SPD und FWG sowie Bürgermeister Heinrich Freidel um eine bessere Arbeitsatmosphäre bemüht. So schlug die FWG kurz nach der Wahl vor, die Gemeinderatssitzungen ins Forum zu verlegen. Hier ist mehr Platz und das gibt sowohl den Ratsmitgliedern, der Presse und vor allen Dingen den Zuschauern bessere Möglichkeiten, den Sitzungen zu folgen. Ebenso sollten hierfür ein Smart-TV und WLAN eingerichtet werden, damit die Zuschauer auch die Sitzungsunterlagen lesen können. Einig war man sich auch, kurzfristig wieder einen Aussichtspunkt am Willscheider Bergsee zu errichten. Da nach einem halben Jahr leider bei keinem dieser Themen Resultate gefolgt waren, hat die FWG diese Vorhaben mittels Antrag in die erste Ratssitzung 2020 eingebracht. Der Gemeinderat stimmte allen Anträgen mehrheitlich zu, nur zum Thema „Aussichtspunkt“ sorgte der Bürgermeister mit dem Einwand einer notwendigen Standfestigkeitsprüfung – warum war diese nicht längst durchgeführt – wieder für eine zeitliche Verzögerung. Die Rechnungsprüfung des Haushaltes 2018 wurde durch das FWG Kompetenzteam Finanzen sehr genau begleitet. Hierbei fiel auch auf, dass dem Rat bereits einige Jahre die Information über eine hohe Vorsteuerrückzahlung ans Finanzamt vorenthalten wurde. Das muss nun aufgearbeitet werden. Weiterhin konnte auf Initiative der FWG hin ein Budgetposten für die Heinzelmännchen eingerichtet werden. Allerdings machen die o.g. Beispiele deutlich, dass die Geschwindigkeit mit der Projekte oder Beschlüsse des Rates umgesetzt werden, bedeutend schneller werden muss. In Vettelschoß wird oft zu viel Zeit verloren! Hier wird die FWG Fraktion auf den Bürgermeister zugehen und fordern – wie in den Nachbargemeinden Windhagen und Linz schon erfolgreich durchgeführt – den drei Beigeordneten Geschäftsbereiche zu übertragen, um die vielfältigen Aufgaben in der Gemeinde effektiver und zügiger zu erledigen. In diesem Jahr wird die FWG weiter an der Umsetzung ihres Wahlprogramms arbeiten, hierzu werden neben den o.g. Projekten – Errichtung neuer Aussichtspunkt am Willscheider Bergsee und die bessere Unterstützung der Heinzelmännchen und anderer Gruppen auch die Verbesserung der Infrastruktur z.B. durch kostenloses WLAN durch Frei-Funk an zentralen Punkten, ein neues Nutzungskonzept für das Forum, die Wiedervermietung der Weinstube, die Erstellung eines Anlagenspiegels für die Gemeinde, die engere Zusammenarbeit mit Sankt Katharinen (z.B. gemeinsamer Bauhof), die Erweiterung des Kindergartens in Kalenborn, die Errichtung weiterer Photovoltaikanlagen z.B. in der Farmersheck – vorangetrieben und umgesetzt. In der Ortsgemeinde gibt es noch viele Aufgaben zu erledigen und die FWG würde sich wünschen, dass sich noch mehr Bürgerinnen und Bürger von Vettelschoß hierbei einbringen, ob durch Teilnahme an den öffentlichen Fraktionssitzungen – jeweils freitags ab 19:30 vor den Gemeinderatssitzungen (siehe Sitzungskalender auf der Homepage www.fwg-vk.de ) – oder z.B. durch die Mitarbeit bei freiwilligen Aktionen der Heinzelmännchen.

Pressemitteilung der

FWG Vettelschoß-Kalenborn e.V.

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