Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Stadtratsfraktion von Bündnis 90/die Grünen

Beantragung des Klimanotstandes für Koblenz

22.07.2019 - 13:05

Koblenz. Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/die Grünen beabsichtigt, in der ersten Stadtratssitzung nach der Sommerpause Ende August den Klimanotstand für Koblenz zu beantragen. Um eine Mehrheit für diesen Antrag zu bekommen, werden die Grünen in den nächsten Wochen Gespräche mit den anderen Fraktionen im Stadtrat führen.

Dazu der Fraktionsvorsitzende der Grünen Hans-Peter Ackermann: „Es ist wichtig, dass wir jetzt auch in Koblenz umsteuern und Klimaschutz als Thema ganz nach oben setzen.“

Nach Ansicht der Grünen ist die Ausrufung des Klimanotstandes für Koblenz wichtig, um klarzumachen, welche Auswirkungen Entscheidungen im Stadtrat auf den Klimaschutz haben. Zusätzlich soll eine Umsteuerung für mehr Klimaschutz und nachhaltige Kommunalhaushaltspolitik stattfinden.

„Der Antrag auf Klimanotstand soll dazu führen, dass wir nicht nur aufzeigen, welche Klimarelevanz einzelne Entscheidungen im Rat haben, sondern dass wir auch mit beschließen, dass wir nun tatsächlich umdenken und umsteuern wollen“, so Ratsmitglied der Grünen Carl-Bernhard von Heusinger.

Daher beabsichtigen die Grünen mit dem Antrag auf Klimanotstand deutlich über eine Symbolwirkung hinaus zu gehen. Der angestrebte Beschluss soll gleichzeitig konkrete und verbindliche Ziele für die nächsten Jahre für Koblenz festlegen. Pressemitteilung der

Stadtratsfraktion

Bündnis 90/die Grünen

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
03.08.2019 11:17 Uhr
juergen mueller

Bereits bevor der Grünen-Antrag überhaupt in den Stadtrat eingebracht werden kann, wird diesem durch OB Langner in einem SWR-Radio-Interview eine Absage erteilt."Er halte das für nicht erforderlich" Die Reaktion der anderen Parteien auf den Antrag bleibt abzuwarten, so ist diesem aber schon im Vorfeld reichlich Wind aus den Segeln genommen worden.
Der falsche Weg,etwas von vorneherein bereits in Abrede zu stellen u.damit den Fraktionen Gelegenheit geben,dagegen zu stimmen.
Wer sich einmal die Unmengen von Gutachten,Plänen,Konzepten der letzten 20 Jahre etc. anschaut,die in Sachen KLIMA/UMWELT von der Stadt für horrendes Steuergeld in Auftrag gegeben wurden,wo für ein intensives Durchlesen die Zeit fehlt,der wird feststellen,dass zwischen WOLLEN u.UMSETZEN Welten liegen.Integrierte Klimaschutzkonzepte, Anforderungen an die Berücksichtigung klimarelevanter Belange in kommunalen Planungsprozessen etc. - eine Null-Nr., an der auch ein Klimanotstand nichts ändern wird.



22.07.2019 22:34 Uhr
juergen mueller

Inzwischen gibt es mehr als doppelt so viele Hitzewellen wie noch 1980.Das kann nur jemand beurteilen,der seine Jahre hinter sich hat wie ich u.sich immer dem Klima-/Umweltschutz verschrieben hat.Computerberechnungen haben das bereits vor ca. 30 Jahren vorausgesagt - auch wenn das mal wieder von Herrn Klasen bestritten u.zitatenreich belegt wird.Diese Entwicklung ist im Großen u.Ganzen genauso eingetreten.Der deutsche Temperaturrekord beträgt 40,3 Grad - daran wird sich wahrscheinlich nichts ändern, aber es bleibt abzuwarten, inwieweit wir in den nächsten Tagen an diese Grenze heran kommen.Wenn nicht - nächstes Jahr.
Und da wird von KLIMANOTSTAND geredet, der bereits vor Jahren absehbar war.
Das ist unreale Politik !!!



22.07.2019 18:45 Uhr
Uwe Klasen

Von wegen "Klimanotstand" --- Hier liegt wohl eher ein Bildungsnotstand der sogenannten Aktivisten vor, dies, gepaart mit dem einhergehenden politischen Opportunismus ist aktuell die größte Gefahr für unsere Demokratie und die individuellen Freiheiten des einzelnen!



22.07.2019 17:54 Uhr
juergen mueller

Klimanotstand in Koblenz?Ist das notwendig für ein UMDENKEN und UMSTEUERN?Ich finde nicht.Für mich ist die Erklärung eines Notstandes nur ein versteckter Fingerzeig an die Bevölkerung,dass der Klimaschutz eine Aufgabe höchster Priorität ist.Der Bevölkerung?In erster Linie dürfte doch hier die Politik gefragt/gefordert sein - ohne NOTSTAND.eine Komponente,die uns doch erst in diese Lage,zusammen mit der Wirtschaft,gebracht hat.Und da ist Koblenz KEINE Ausnahme,vor allem im Hinblick auf ihre Wirtschaftsförderungspolitik.Jahrzehnte durch fehlende Planungs- u.Entscheidungsgrundlagen geglänzt,Handlungsmöglichkeiten versäumt u.reagiert nun nur auf den Druck der Bevölkerung/Öffentlichkeit.
Um zu Handeln braucht es keinen KLIMANOTSTAND,nur ein Wille es auch endlich zu tun.



Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Bei der Kirmes in Dernbach war das ganze Dorf auf den Beinen

Ein rauschendes Fest für alle

Dernbach. Im ganzen Land ist bekannt, dass in Dernbach nichts dem Zufall überlassen wird, wenn es darum geht, ein rauschendes Fest zu planen. Zur diesjährigen Kirmes wurde wieder ein Programm auf die Beine gestellt, welches vor Abwechslung nur so troff und keine Wünsche offenließ. mehr...

12. Christopher-Street-Day in Koblenz gefeiert

Hunderte erinnern an Aufstand vor 50 Jahren

Koblenz. Am Samstag waren hunderte Teilnehmer in Koblenz auf die Straße gegangen, um für die Rechte von Schwulen, Lesben und andere sexuelle Minderheiten zu demonstrieren. Die Demo startete am Rheinufer und endete an der Liebfrauenkirche, wo am gleichen Tag auch das Straßenfest des Koblenzer CSD stattfand. mehr...

Weitere Berichte
Herrliches Wetter für großartigen Einsatz

Sommerfest im Tierheim Andernach war ein voller Erfolg

Herrliches Wetter für großartigen Einsatz

Andernach. Was gibt es Schöneres, als wenn beim geplanten Sommerfest auch die Sonne scheint. Früh am Morgen bei den letzten Aufbauarbeiten kam es zu manchen Schweißperlen. Diese nahm jeder gerne in Kauf bei der Aussicht auf herrliches Wetter. mehr...

Kulturnacht begeistert seit 18 Jahren

Team des Kulturamts stellte wieder ein beachtliches Programm für „Sommernacht der Künste“ zusammen

Kulturnacht begeistert seit 18 Jahren

Andernach. Kultur-Nacht-Schwärmer sollten sich unbedingt den Samstag, 31. August, freihalten. Um 18 Uhr startet dann nämlich die 18. Andernacher Kultur-Nacht. 70 Programmpunkte weist der Kultur-Nacht-Flyer... mehr...

Wahl zum Beirat für Migration und Integration der Stadt Andernach

Gemeinsame Liste

Andernach. Die Freien Wähler Mutig Modern Menschlich (FWM3) und Die Linke stellen für die Wahl zum Beirat für Migration und Integration der Stadt Andernach am 27. Oktober eine gemeinsame Liste auf. Darauf... mehr...

Politik
Ein offenes Ohr für
die Anliegen der Bürger

SPD-Sprechstunde mit Tobias Querbach

Ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger

Andernach. Am Freitag, 23. August findet die wöchentliche Bürgersprechstunde der Andernacher SPD mit Tobias Querbach statt. Tobias Querbach, Beisitzer im Vorstand des SPD-Stadtverbandes Andernach, empfängt... mehr...

Informationsfahrt des CDU Ortsverbandes Langenfeld

Interessantes Programm

Langenfeld. Am Samstag, 7. September findet eine eintägige Informationsfahrt des CDU Ortsverbandes Langenfeld statt. Das Programm startet um 9 Uhr mit der Abfahrt in Langenfeld, Parkplatz an der Kirche. mehr...

Sport
Tipps vom Profi

Die Nachwuchstischtennisspieler des TuS Kehrig qualifizierten sich

Tipps vom Profi

Kehrig. Drei Nachwuchsspieler des TuS – Marlon May, Annalena Görgen und Sari Reckenthäler – qualifizierten sich über die Regionsendrangliste für das Rheinland/Rheinhessen Bezirksranglistenturnier West in Schweich bei Trier. mehr...

Mensch und Tier
kämpften als Einheit um den Sieg

Anna-Maria Schmorleiz vom Mayener Reit-und Zuchtverein in Bestform

Mensch und Tier kämpften als Einheit um den Sieg

Mayen/Kurtscheid. Auf der Reitanlage in Kurtscheid fanden die diesjährigen Verbandsmeisterschaften für den Dressur- und Springreitsport statt. Die Mitglieder des Reit- und Zuchtvereins Mayen freuten sich riesig über die spitzenmäßigen Leistungen der Mayener Reiterinnen und Reiter. mehr...

„Mit diesem Ergebnis
sind wir sehr zufrieden“

Erfolgreiches VLN-Highlight für Stefan Endres

„Mit diesem Ergebnis sind wir sehr zufrieden“

Nürburg. Vier Wochen nach seiner VLN-Premiere kehrte Stefan Endres in das Cockpit des beliebten Volkswagen Golf zurück. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Sönke Brederlow und Ralph Liesenfeld ging der gebürtige Mayener beim Saisonhöhepunkt der Langstreckenmeisterschaft an den Start - mit Erfolg. mehr...

Wirtschaft
Mit Heilpraxis
in ein neues Leben

- Anzeige -Heilpraxis Wachowiak eröffnete in Kell

Mit Heilpraxis in ein neues Leben

Kell. Olga Wachowiak eröffnete nun in Andernach/Kell Ihre Heilpraxis. Als Heilpraktikerin der Psychotherapie bietet sie unter anderem Gesprächstherapien, Hypnose, Entspannungsverfahren und energetisches Heilen an. mehr...

IHK Neuwied: Regionale Konjunkturumfrage im Landkreis Neuwied

Positive Stimmungswerte der heimischen Wirtschaft

Neuwied. Zum Frühsommer hält sich die konjunkturelle Entwicklung im Landkreis Neuwied auf dem hohen Niveau der Vor-Umfrage. Der IHK-Konjunkturklimaindikator, in dem die derzeitige Lage und die Aussichten... mehr...

 
Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Am Wochenende startet die neue Bundesliga-Saison. Wer wird diesmal Deutscher Meister?

Bayern München
Borussia Dortmund
ein anderer Verein
ist mir egal
 
Kommentare
Uwe Klasen:
"Der drohende Klimakollaps" ---- Für die Durchsetzung freiheitsfeindlicher Ziele werden die Lügen, zu einer möglichen Klimaänderung, sei es etwas wärmer oder kälter, immer dreister!
Uwe Klasen:
Und so radelt Herr Oster durch ein Land, welches beinahe die höchste Steuer und Abgabenquote auf dem Planeten hat und wofür? Ein baufälliges Straßen- und Bahnsystem, baufällige Schulen, schlechtes Telefonnetz, die höchsten Strompreise, zunehmend mangelnde Sicherheit, Ausweiskontrollen vor Freibädern, eine immer rudimentärere Form der medizinischen Versorgung, einhergehend mit sinkendem Rentenniveau. Das ganze gewürzt mit Klimahysterie! Willkommen in ihrem Wahlkreis 2019!
Uwe Klasen:
Vielleicht möchte Herr Metzler mehr solcher Aussagen, wie von Elfriede Handrick (Vorstand der SPD-Wustermark) im ZDF geäußert, hören: „Ich finde es nicht richtig, dass man immer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung ernst nehmen muss. Was haben die denn für Sorgen und Nöten? Ich kann das nicht verstehen!“
Martin Esser:
Sehr geehrter Herr Metzler, als demokratische und rechtsstaatlicher Partei hat die AfD wie jede andere Partei das Recht, Pressemeldungen zu aktuellen Themen zu verfassen. Das hat nichts mit Werbung zu tun, sondern dient der Information der Bevölkerung. Mit freundlichem Gruß Martin Esser (Fraktionsvorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion)
Hagen Metzler:
Das Thema ist in der Tat ein sehr ärgerliches und die Zumutung an die Bürger wird auf die Probe gestellt. Aber seit wann ist der Blick aktuell eigentlich zu einer Werbezeitung für die AfD geworden? Schöner hätte es die AfD selber auf ihren Facebook-Seiten nicht formulieren können.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.