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Treffen der kommunalen Jugendvertretungen mit der Jugendministerin Anne Spiegel

Bekämpfung des Rechtspopulismus ist und bleibt aktuelle Aufgabe

Treffen stand unter dem Thema „Wie machen wir die Demokratie in Zeiten des Rechtspopulismus stark?“

18.09.2018 - 10:42

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das diesjährige Treffen der kommunalen Jugendvertretungen, das kürzlich im Neuenahrer Mehrgenerationenhaus stattfand, widmete sich einem hoch aktuellen Thema: „Wie machen wir die Demokratie in Zeiten des Rechtspopulismus stark?“ Im Rahmen dieser Veranstaltung fand eine öffentliche Diskussion mit der Jugendministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Anne Spiegel, und etwa dreißig Jugendlichen, allesamt Vertreter von Jugendparlamenten und Jugendstadträten aus dem ganzen Land, statt.


Keine einfachen Antworten auf vielfältigen Probleme


Weitgehend einig war man sich dabei über die Ursachen des stärker werdenden Rechtspopulismus. In einer Zeit, in der die gesellschaftliche Komplexität immer mehr zunimmt, gibt es keine einfachen Antworten auf die vielfältigen Probleme.

Bei vielen Bürgern löst das aber diffuse Befürchtungen aus, weil sie glauben, mit den vielen und schnellen Veränderungen nicht zurechtzukommen. Gerade das nutzen Rechtspopulisten aus, indem sie den Menschen suggerieren, es gäbe diese einfachen Lösungen. Dabei erzeugen sie mit Provokationen und einer aggressiven Sprache ein Klima der Angst, dem mit sachlichen Argumenten und Tatsachen nur schwer beizukommen ist. Letztlich werden die Prinzipien einer offenen und freiheitlichen Demokratie infrage gestellt.


Dem Rechtspopulismus entschieden entgegentreten


Konsens bestand auch bei der Ansicht, dass man dem Rechtspopulismus entschieden entgegentreten muss, weil er sonst immer mehr Anhänger findet. Die Frage bleibt aber, wie das am besten zu bewerkstelligen ist. Von zentraler Bedeutung dabei ist, sich nicht auf das Niveau der Rechtspopulisten herabzulassen und selbst zu provozieren. Ministerin Anne Spiegel gab allerdings zu, dass es auch ihr manchmal schwerfällt, sich zurückzuhalten, wenn sie den Reden von Landtagsabgeordneten der AfD zuhört. Die Ängste der Menschen ernst nehmen und sich nicht darüber lustig machen, mit harten Fakten argumentieren und versuchen, Antworten auf die Fragen der Menschen zu finden, ist nach Erfahrung mehrerer Diskussionsteilnehmer ein guter Weg, den Rechtspopulisten entgegenzutreten. Es gibt in der Auseinandersetzung mit ihnen aber auch Grenzen, die nicht überschritten werden können. Wer etwa den Nationalsozialismus verharmlost, dem muss auch mit aller Schärfe begegnet werden.


Jugendliche sollen so bleiben, wie sie sind


Ministerin Anne Spiegel räumte ein, dass es auch für die Politiker oft schwierig sei, glaubwürdige Antworten auf die Fragen der Menschen zu finden. Sie richtete dennoch die Bitte an die Jugendlichen, sich weiterhin so gegen den Rechtspopulismus zu engagieren, wie sie es schon tun, auch wenn es manchmal schwerfällt, die eigene Bequemlichkeit zu überwinden. Verbunden mit dem Dank für die lebhafte, offene Diskussion richtete sie den Appell an die Anwesenden, so zu bleiben wie sie sind, denn die Demokratie in Deutschland braucht Menschen wie sie.

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18.09.2018 10:58 Uhr
Uwe Klasen

Bitte nicht Vergessen: Bekämpfung des Linkspopulismus ist und bleibt aktuelle Aufgabe! Wie machen wir die Demokratie in Zeiten des Linkspopulismus stark?



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Ich freue mich, dass es endlich eine Reinigung im Kaufland gibt. Und ich bin mit der Arbeit sehr zufrieden. Weiter so!
Adolf Oetz:
Die Stadthausgalerie wird in ihrer jetzigen Form keine Zukunft mehr haben. Das Problem liegt auf der einen Seite in der jetzigen Architektur, weiterhin in der generellen Entwicklung im Einzelhandel sowie in den Fehlern der Vergangenheit, z. B. wurde der Ankermieter C & A direkt in der besten Lage in der Stadthausgalerie plaziert und die kleinteiligeren Einzelhändler, von aussen nicht sichtbar, in der Einkaufspassage "versteckt". Wenn Sie heute mit Vermietungsmanagern von großen Unternehmen sprechen werden Sie feststellen das sich kein großes Unternehmen mehr dort ansiedeln würde. Der Vermieter hat dieses Objekt nach 10 Jahren aus seinen Büchern abgeschrieben und daher kein großes Interesse mehr nochmals Geld in die Hand zu nehmen um die Galerie neu zu gestalten. Es wird nur eine Möglichkeit auf Dauer geben und die muss heißen das Objekt entweder in zwei große Flächen zu teilen oder es vollständig umzunutzen. Den restlichen Mietern muss man helfen einen anderen Standort zu finden.
Peter Krueger:
Hoffen wir, das es sich nicht nur um ein Wahlkampf Thema handelt, das so schnell wieder vorüber ist, wie es beginnt.
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