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Die Stadtwerke Neuwied informieren:

Corona-Virus: SWN, und SBN bereiten sich vor

Krisenstab gebildet Herschbach: Versorgungssicherheit gewährleisten und Zeit gewinnen

16.03.2020 - 10:36

Neuwied. Die Stadtwerke, Servicebetriebe und das Kreiswasserwerk Neuwied haben einen Krisenstab gebildet, um sich auf einen Fall mit dem Corona-Virus vorzubereiten. „Wir bewerten kontinuierlich die Lage und treffen die notwendigen Maßnahmen, damit die Versorgungssicherheit gewährleistet bleibt“, erklärt Geschäftsführer Stefan Herschbach.

Die technischen Bereiche, Beschaffung, Personal und Kommunikation sind im Stab abgebildet, ergänzt durch medizinische Fachberater und Kontaktpersonen bei Stadt und Kreis. In einem ersten Schritt wurden die Mitarbeiter erneut für die allgemeinen Hygieneregeln sensibilisiert: „Jeder kann dazu beitragen, die Verbreitung des Virus zu erschweren. Damit gewinnen wir wertvolle Zeit.“ Zeit, bis das Wetter sich bessert: Mediziner gehen davon aus, dass UV-Strahlung und Wärme das Virus instabiler und uninfektiöser machen. Handhygiene steht dabei an oberster Stelle, aber auch der Verzicht auf Dienstreisen und Fortbildungen in den nächsten Wochen. „Wir sind natürlich in ständigem Austausch mit anderen Stadtwerken, die sich ebenfalls vorbereiten.“

Eine besondere Bedeutung komme den SWN und den SBN zu: „Wir sind Versorger mit Strom, Gas und Wasser, die SBN sichern zudem wichtige öffentliche Dienstleistungen bis hin zur Abwasserentsorgung.“ Sollten krankheitsbedingt oder durch vorsorgliche Quarantänemaßnahmen Mitarbeiter nicht verfügbar sein, müssten Bereiche besetzt bleiben, die zwingend notwendig sind. Netzleitstelle, EDV und Kläranlagen, aber auch Bereiche, die für den täglichen Betrieb notwendig sind.

Diese Bereiche werden anhand bestehender Krisenpläne Punkt für Punkt mit Blick auf die Besonderheiten des sich ausbreitenden Virus bewertet: Wo sind Schlüsselpositionen? Wie viel Personal ist dort eingesetzt? Welche Arbeiten sind auch von zu Hause möglich? Was ist nötig, um einen Fernzugriff zu ermöglichen? Wie ist die Situation in der Energiebeschaffung und den Lieferketten? „Außerdem bilden wir getrennte Teams für Bereiche, so dass auch bei Infektion oder Quarantäne eines Teams das andere einsatzbereit bleibt.“

Außerdem will man Meetings auf ein Minimum und mit möglichst kleiner Teilnehmerzahl beschränken: „Unsere gute Ausstattung mit Laptops und Smartphones hilft enorm, da wir zum Beispiel auch auf Videokonferenzen ausweichen können.“ Dienstreisen werden nur gemacht, wenn sie für den Betrieb absolut notwendig sind. Fortbildungen wurden abgesagt: „Die Stornokosten sind mir lieber, wenn die Mitarbeiter einsatzfähig bleiben“, macht Herschbach deutlich. „Es ist wichtig, dass wir uns in aller Ruhe, konzentriert, aber ohne Hektik vorbereiten können. Dann haben wir auch mehr Sicherheit, eine Situation wie in Freising gut zu bewältigen.“ Dort war bei einem Stadtwerkemitarbeiter der Virus bestätigt worden. Der Kundenverkehr war eingestellt, mit nur 15 Mitarbeitern wurde der Strom-, Gas- und Wassernetzbetrieb für einige Quarantänetage gewährleistet.

Verzichtet wird derzeit bei den SWN, auch im Interesse der Kunden, auf die Außendienste des Vertriebs. Der Betrieb im Kundencenter läuft vorerst weiter. Gleichwohl appelliert Herschbach: „Bitte kontaktieren Sie uns möglichst von zuhause aus, rufen Sie an oder schicken Sie eine Mail. An-, Ab- oder Ummeldungen sind zudem über das Onlineportal möglich.“

Pressemeldung der

Stadtwerke Neuwied

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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