Politik | 29.04.2021

GRÜNE fordern Waldschadensbericht

Dem Wald geht es schlecht wie nie

Lahnstein. Der Waldzustand im Allgemeinen, aber auch der des Lahnsteiner Forstes, ist nach den trockenen Sommern der letzten Jahre in vielen Bereichen nicht der Beste, drastisch ausgedrückt ist er sogar so schlecht wie nie zuvor, so der Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Lahnsteiner Stadtrat Gerhard Schmidt. Fichtenbestände, in denen sich der Borkenkäfer massenhaft verbreitet hat, Buchen, deren Kronen wegen Trockenheit und Pilzbefall absterben, schüttere Kronen auch bei andren Laub- und Nadelbäumen mitten im Sommer – der Klimawandel ist auch im Lahnsteiner Wald deutlich sichtbar. Dies ist für den GRÜNEN Stadtrat Grund genug um von der Stadtverwaltung einen Waldschadensbericht zu erbitten.

Der Wald ist wichtig für die Menschen, aber auch für Tiere und Pflanzen. Der Wald erfüllt viele Funktionen. Er ist Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten, er liefert mit seinem Holz einen CO2-neutralen Rohstoff, er ist Erholungsraum für Mensch und Tier, er verhindert Bodenabtrag und erfüllt daher Bodenschutzfunktionen, er gleicht Temperaturschwankungen aus, er filtert Staub und Gase aus der Luft, er leistet einen erheblichen Beitrag zum Wasserhaushalt und er dient – demnächst auch in Lahnstein - als Kur- und Heilwald der Gesundheit des Menschen. Dies sind acht gute Gründe, sich um den Wald zu sorgen, ist Gerhard Schmidt überzeugt. Der Wald sollte uns so wichtig sein, dass alles Mögliche dafür getan wird, diesen zu schützen und auftretende Krankheiten zu minimieren.

Mithilfe eines Waldschadensberichts sollen Maßnahmen zum Schutz des Forstes so gesteuert werden, dass sie Hilfe so maximal wie möglich leisten. Es muss alles dafür getan werden, dass der Wald auch in Zukunft seine Funktionen uneingeschränkt wahrnehmen kann, so der GRÜNE Fraktionsvorsitzende zum Abschluss.

Pressemitteilung

B90/GRÜNE Lahnstein

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Kommentare
29.04.202123:22 Uhr
juergen mueller

Ein alter Hut.
Jahrelang verpennt und jetzt festellen, das es einem, dem Wald schlecht geht.
Wie doof muss man sein, denjenigen zu glauben, die sich jetzt eines Problems annehmen oder dies erkennen, was bereits Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zu erwarten u. bekannt war.
GRÜN ist nicht das, was man als Allheilmittel für unsere kaputte Umwelt ansehen kann - im Gegenteil.
Die Verfärbungen, mit denen sich GRÜN seit Jahren herumschlägt, sind sympthomatisch für eine Partei, die sich chamäleonartig politisch anpasst, was heißt, wenn nötig, um als Personalie vorwärtszukommen, ehemals verkündete Doktrin einfach mal aussen vor lässt oder einfach vergisst, solange, bis es wieder passt.
Egal, ob grün, schwarz, rot oder gelb - sie sind alle gleich.
Hauptsache, ihnen geht es nicht schlecht.

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