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Meinungsaustausch im Bürgerhaus zum Thema Verkehrszunahme

Die Heerstraße ist entlastet, Lohrsdorf ist belastet

Neu gebildete Arbeitsgruppe trifft sich erstmals am 22. Januar

Die Heerstraße ist
entlastet, Lohrsdorf ist belastet

Gut 40 Lohrsdorfer waren zu dem von Ortsvorsteher Hans-Jürgen Juchem moderierten Meinungsaustausch zur Verkehrssituation Sinziger Straße/B266 ins Bürgerhaus gekommen.Foto: DU

14.01.2020 - 19:00

Bad Neuenahr-Ahrweiler/Lohrsdorf.Seit Jahrzehnten leidet Lohrsdorf unter dem im Laufe der Zeit stetig gestiegenen Durchgangsverkehr, der tagtäglich massenhaft den Ort durchquert. Hiervon sind ganz besonders die Anwohner der Sinziger Straße/B266 betroffen. Schon lange kämpft man für den Bau einer Umgehungsstraße. Mit der Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan ist seit einiger Zeit in Sachen „Umgehung Lohrsdorf“ zumindest ein Licht am Ende des Tunnels erkennbar. Doch inzwischen ist es ausgerechnet eine andere Umgehungsstraße, die für eine zusätzliche Potenzierung des Pkw- und vor allem Lkw-Verkehrs in Lohrsdorf gesorgt hat. Seit im Oktober 2018 die Ortsumgehung B266 Bad Neuenahr-Ahrweiler ihrer Bestimmung übergeben wurde, beobachtet man in Lohrsdorf einen nochmals gestiegenen Durchgangsverkehr, auch an Lastkraftwagen – zumeist mit auswärtigen Kennzeichen.


Lärmbelästigung und Gefahr für Fußgänger


Die daraus resultierende Lärmbelästigung hat somit ebenso zugenommen, wie die Gefahr für Fußgänger und Radfahrer. Daher trafen sich jetzt auf Initiative von Ortsvorsteher Hans-Jürgen Juchem und des Ortsbeirates gut 40 Einwohner im Bürgerhaus zu einem Meinungsaustausch. Dabei wurde die Verkehrszunahme, insbesondere in Sachen Lkws, unisono bestätigt. „Die Heerstraße ist jetzt entlastet, Lohrsdorf noch mehr belastet“, so eine Anwohnerin.

Dabei ist es nicht nur das Fahrzeugaufkommen, sondern auch das Verhalten der Fahrzeugführer, das in Lohrsdorf für Frustration sorgt. Ob überhöhte Geschwindigkeit, Missachtung von Vorfahrt und roter Ampel oder allgemeine Rücksichtslosigkeit – die Sinziger Straße ist ein gefährliches Pflaster, auch wenn man zu Fuß den Heimersheimer Bahnhof erreichen möchte. Als Ursachen für die weitere Verkehrszunahme wurden Abkürzungseffekte, Vorgaben von Navigationsgeräten sowie die Möglichkeit der Umgehung staugefährdeter Autobahnbereiche genannt. „Wir sind in direkter Autobahnnähe und somit praktisch auch eine Autobahnausfahrt“, merkte ein Bürger an.


Möglichkeiten der Problemlösung wurden erörtert


Natürlich machte man sich auch Gedanken, wie das Problem zu lösen, oder zumindest zu verbessern ist. Dabei reichten die Vorschläge von angemeldeter Demonstration mit „Blockade“ über Transparente/Plakatierung, Ermittlung von Emissionswerten, einer Kameraanlage für die vielen bei rot fahrenden Fahrzeuge bis hin zu organisiertem Protest-„drücken“ der Ampel. Letzteres wurde in der Vergangenheit schon durchgeführt, hatte jedoch die Rache mancher Autofahrer durch nächtliches, intensives Hupen zur Folge.

Letztlich einigten sich die Teilnehmer des Abends auf die Bildung einer achtköpfigen Arbeitsgruppe, die konstruktive Lösungen erarbeiten soll. Das erste Treffen der Arbeitsgruppe findet am 22. Januar ab 19 Uhr im Bürgerhaus Lohrsdorf statt.

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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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