Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Andreas Geron:

Die Sinziger Bürger haben mein Wahlprogramm geschrieben

Auswertung des Bürgerprogramms brachte zukunftsweisende Aufschlüsse

Die Sinziger Bürger haben
mein Wahlprogramm geschrieben

Der Bürgeremsiterkandidat Andreas Geron hat seine programmatischen Vorstellungen an den Wünschen der Sinziger Einwohner ausgerichtet. Foto: privat

28.08.2017 - 14:56

Sinzig. Nirgendwo wird Politik so hautnah erfahrbar, nirgendwo berührt sie uns so unmittelbar wie dort, wo wir leben, in unserer Heimatstadt. Aus diesem Grunde hat Bürgermeisterkandidat Andreas Geron sein Bekenntnis zu mehr Bürgerbeteiligung abgegeben. Er hat im Frühjahr alle Interessierten aufgefordert, ihre Sorgen und Wünsche, ihre Lösungsvorschläge und Schwerpunkte für sein Wahlprogramm einzusenden.

In einer Zeit, in der Menschen über die neuen Medien vernetzt sind, muss auch die Kommunalpolitik neue Antworten bieten und Beteiligungsprozesse in Gang setzen. Nie war Bürgerbeteiligung so einfach organisierbar, nie konnten Menschen so einfach in Entscheidungsprozesse eingebunden werden wie heute. Andreas Geron hat seine programmatischen Vorstellungen an den Wünschen der Sinziger Einwohner ausgerichtet. Das aus den zahlreichen Reaktionen erstellte Wahlprogramm trägt die Handschrift der Bürgerinnen und Bürger von Sinzig. Mehr als 350 Zuschriften haben Andreas Geron mit zum Teil sehr eindrücklichen Forderungen und Wünschen erreicht. Das macht einerseits die Verbundenheit deutlich, mit der die Menschen in Sinzig zu ihrer Heimatstadt stehen und dokumentiert andererseits den Wunsch nach einem neuen Führungsstil. Viele der eingegangenen Rücksendungen via Flyer, Homepage, E-Mail und Telefon befassten sich mit dem Wunsch einer stärkeren Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Gestaltung ihres unmittelbaren Lebensumfeldes. Die Menschen wollen Klarheit und die Möglichkeit zur Mitsprache. Andreas Geron sieht seine Aufgabe im Falle der Wahl darin, Wissen und Erfahrung aus Bürgerschaft, Verwaltung, Politik und Fachwelt zusammenbringen, um Lösungen und Perspektiven für Sinzig zu entwickeln.


Weitere Umgestaltung für mehr Barrierefreiheit


Die Sinziger Bürgerinnen und Bürger wünschen sich neben dem Bahnhof die weitere Umgestaltung und den Ausbau der Infrastruktur für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. So stellt das Kopfsteinpflaster im Gehweg-Bereich am Marktplatz, Mühlenbachstraße oder auch auf dem Kirchplatz für Rollatorfahrer eine hohe Belastung dar. Das Sinziger Schloss sowie die meisten Gemeindehäuser und Säle in der Stadt und den Ortsteilen sind nicht oder nur sehr eingeschränkt barrierefrei. Jugendliche wünschen sich Treffpunkte, die gut erreichbar sind und wo sich niemand direkt gestört fühlt. Hier gilt es, die Initiative des HOT hinsichtlich der entstandenen Situation im Schlosspark aufzugreifen und gemeinsam mit den Jugendlichen geeignete Standorte und Möglichkeiten einzurichten. Dies sollte ebenso in den Ortsteilen erfolgen. Handlungsbedarf sehen die Jugendlichen für den Standort und die Einrichtung der derzeitigen Skateranlage am Schulzentrum.

Neben bezahlbaren Baugrundstücken und Wohnraum für junge Familien wurde häufig die Schaffung weiterer Einrichtungen vergleichbar mit dem Mehrgenerationenplatz in Westum genannt, um so auch das Miteinander von Jung und Alt zu fördern. Ein erster Ansatz hierfür ist in dem jüngsten Beschluss des Bau-, Planungs-, Liegenschafts- und Verkehrsausschusses zu sehen, die Durchführung eines Partizipationsverfahrens für die Neu-/Umgestaltung des Spielplatzes Peter-Zepp-Straße in Zusammenarbeit mit der AG Familienstadt des Bürgerforums einzuleiten. Vielfach wurde auch der Wunsch zur Verlagerung der Stadtbibliothek in die Kernstadt geäußert. Dabei gab es viel Lob für das gute Angebot der Bibliothek. Angeregt wurde die Einrichtung von Möglichkeiten zum Verweilen. Dringenden Handlungsbedarf sehen insbesondere viele Eltern von Schulkindern hinsichtlich des Verkehrskonzepts Dreifaltigkeitsweg/ Schulzentrum. Oftmals geäußert wurde die Bitte um verstärkte Kontrolle des ruhenden Verkehrs sowie die Durchführung von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und Geschwindigkeitskontrollen im innerstädtischen Bereich.


Zu wenig Transparenz und Kommunikation


Über fast alle Bereiche und Themen hinweg wird die unzureichende Informationspolitik der Stadt bemängelt. Genannt wurden die fehlende Transparenz kommunalpolitischer Entscheidungen und lückenhafte Informationsangebote auf der Homepage der Stadt Sinzig. Als sehr bedeutsam wird auch die Vernetzung ehrenamtlicher Tätigkeiten und der Sinziger Vereine gesehen. Weiteren Handlungsbedarf sehen die Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der Stärkung des Innenstadtbereiches der Kernstadt. Die Beseitigung der Leerstände sowie die Förderung der Wirtschaft, um weitere Ladenschließungen und Abwanderungen von Unternehmen zu stoppen, werden immer wieder als Ziel hervorgehoben. „Ich bin überrascht über die rege Beteiligung und danke allen für die aufschlussreichen Hinweise und Anregungen“, so Bürgermeisterkandidat Andreas Geron. Zu fast jedem der 25 Punkte seines Bürgerprogramms gibt es bisher nicht oder kaum beachtete Aspekte, deren Umsetzung geprüft und weiter verfolgt werden sollte. Natürlich ist dies auch abhängig von der Finanzierbarkeit und bedarf vieles auch der Zustimmung der Gremien und des Stadtrates. „Sollte ich gewählt werden, werde ich mein Bestes geben, damit möglichst viele Sinzigerinnen und Sinziger sagen können: Sinzig, hier lebe ich gern!“

Weitere Informationen über das Bürgerprogramm gibt es u.a. auch beim nächsten Informationsabend am Freitag, 01.09. in Löhndorf, im Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“, Beginn 19:30 Uhr sowie unter www.andereas-geron.de

Pressemitteilung

Bürgermeisterkandidat

Andreas Geron

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

TV 1888 e.V. Bad Hönningen

Sportabzeichen

Bad Hönningen. Auch in den Sommerferien bietet der Turnverein das Training und die Abnahme für das Deutsche Sportabzeichen an, und zwar immer montags um 18 Uhr am Römerwall Stadion in Rheinbrohl, außer am 1. Juli (Kirmes in Bad Hönningen). Weitere Termine: Schwimmen 18. August/15. September, Radfahren nach Bedarf (bitte an Schutzausrüstung denken), Laufabzeichen 9. September. mehr...

AOK-Programm zur Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten im Westerwaldkreis

Start der „JolinchenKids“

Montabaur. Die Schulungen 2019 für das AOK-Programm „JolinchenKids“ der AOK Rheinland-Pfalz haben vor Kurzem im Kundencenter der AOK Montabaur mit 32 Erzieherinnen und Erziehern aus insgesamt zehn Kitas der Kreise Westerwald, Altenkirchen und Rhein-Lahn gestartet. mehr...

Weitere Berichte

Tourismus-Veranstaltungskalender der Stadt Remagen

Termine im Juni

Remagen. Am 22. Juni um 20 Uhr findet auf der Open-Air-Freilichtbühne an der Kulturwerkstatt, Kirchstraße ein Konzert mit dem R&B Express und Latenite statt. mehr...

Neuer Vorstand traf sich

Obst- und Gartenbauverein Helferskirchen

Neuer Vorstand traf sich

Helferskirchen. Vor Kurzem kam der neu gewählte Vorstand zur ersten Vorstandssitzung zusammen. Der in der Jahreshauptversammlung gewählte Vorstand setzt sich zusammen aus dem Ersten Vorsitzenden Albrecht... mehr...

Politik
Oedinger, die
das Leben verschönern

Liberale Mandatsträger der FDP besuchten Betriebe

Oedinger, die das Leben verschönern

Oedingen. Ab Juli weht auf dem Kernbachhof von Familie Weber in Oedingen die Bioland-Fahne. Die zweijährige Umstellungsphase von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft nähert sich ihrem Ende.... mehr...

Heinz-Peter Hammer ist
weiterhin Fraktionsvorsitzender

CDU-Stadtratsfraktion hat gewichtiges Mandat aus der Bevölkerung erhalten

Heinz-Peter Hammer ist weiterhin Fraktionsvorsitzender

Remagen. Die in den Remagener Stadtrat gewählte Bewerberin und die Bewerber der CDU trafen sich im Hotel-Restaurant „Rhein-Ahr“ in Kripp, um zum einen Wahlnachlese zu betreiben, aber auch um Strukturen festzulegen und sich über die Aufgaben der kommenden Monate auszutauschen. mehr...

Jugend und Parlament 2019

Junge Union Maifeld

Jugend und Parlament 2019

VG Maifeld. Vom ersten bis zum vierten Juni hatten Jugendliche aus ganz Deutschland die Chance, den Alltag als Abgeordneter im Bundestag kennenzulernen. Jeder zweite Abgeordnete durfte einen Jugendlichen für diese alljährliche Aktion vorschlagen. mehr...

Sport

Blick aktuell fragt nach

Trainer-Newcomer Rainer Deniz Öztürk überzeugte

Oberwinter. In der Winterpause der Fußball-Rheinlandliga löste Deniz Öztürk zusammen mit seinem Trainerpartner Bünyamin Kilic beim TuS Oberwinter den langjährigen, aber glücklosen Coach Tomas Lopez ab.... mehr...

TuS Oberwinter

Neuaufbau für die neue Saison läuft

Oberwinter. Auf der Bandorfer Höhe ist die Enttäuschung über den Abstieg aus der Fußball-Rheinlandliga einem emsigen Neuaufbau für die kommende Bezirksliga-Saison gewichen. Wie es in diesem Geschäft halt... mehr...

Zufriedenstellender 2. Platz

AH Mertloch beim Freiluft-Verbandsgemeindeturnier in Ruitsch

Zufriedenstellender 2. Platz

Mertloch/Ruitsch. Mit Rückenwind aus den zuletzt gewonnenen Freundschaftsspielen trat die AH Mertloch beim Freiluft-Verbandsgemeindeturnier in Ruitsch an. mehr...

Wirtschaft
Hurra, hurra, die
neuen T-Shirts sind da!

-Anzeige-ahrtal-werke GmbH und Volksbank RheinAhrEifel e.G. unterstützen die Kita Arche Noah

Hurra, hurra, die neuen T-Shirts sind da!

Bad Neuenahr. Groß war die Freude als die Herren Dominik Neswadba und Sascha Radermacher der ahrtal-werke GmbH sowie Thomas Theisen als Vertreter der Volksbank RheinAhrEifel eG die Bären- und Elefanten-Gruppe der Kindertagesstätte Arche Noah besuchten. mehr...

Umschulung
erfolgreich abgeschlossen

-Anzeige-Ausbildungsmöglichkeiten an der Klinik Niederrhein

Umschulung erfolgreich abgeschlossen

Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Rückblickend habe ich meinen Entschluss, mich beruflich neu zu orientieren, nie bereut“, so Eugenia Demler. Sie absolvierte zunächst von 2003 bis 2006 eine Ausbildung zur Gesundheits-... mehr...

Eine neue Werkstatt
für Menschen mit Behinderung

- Anzeige -St. Raphael CAB startet Neubau in Adenau

Eine neue Werkstatt für Menschen mit Behinderung

Adenau. Die St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH (St. Raphael CAB) in Mayen erweitert ihr Werkstattangebot für Menschen mit Behinderung im Landkreis Ahrweiler. Der Träger von Einrichtungen... mehr...

 
Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Rücktritt von Andrea Nahles von ihren politischen Ämtern - Was sagen Sie?

Ich habe Respekt vor dieser Entscheidung.
Richtig so, das war schon lange überfällig.
Völlig unverständlich.
Sie hätte es weiter durchziehen sollen.
Vielleicht eine Chance für die SPD.
607 abgegebene Stimmen
 
Kommentare
Uwe Klasen:
Fr. Merkel sagte vor kurzem in der Sitzung der Unionsfraktion: „Die Union müsse endlich Schluss machen mit ihrem „Pillepalle“ in der Klimapolitik – es brauche jetzt Beschlüsse, die zu „disruptiven“ Veränderungen führten.“ ---- Wir Bürger / Wähler müssen aufpassen (!) dass daraus kein „grünes Ermächtigungsgesetz“ wird!
Uwe Klasen:
"Regierung arbeitet auf Hochtourenn" ----- Die Politikdarsteller in Berlin arbeiten an ihrer eigenen Demontage!

Burkini-Verbot gleichheitswidrig

Karsten Kocher:
Zum Leserkommentar von Patrick Baum: Ja, man kann sich daran erinnern, wie euphorisch Joachim Paul und die AfD nach dem Burkini-Verbot waren. Die ganze Angelegenheit wurde schön plakativ vermarktet. Aber es ist ein Rohrkrepierer. Weil Paul und die AfD die Sache mit dem Burkini-Verbot nicht zu Ende gedacht haben. Das "nicht zu Ende denken" ist typisch für Joachim Paul. Paul denkt eben nur bis zum nächsten Facebook-Posting oder bis zur nächsten Pressemitteilung. Ob Joachim Paul und die AfD Koblenz etwas daraus lernen? Wohl kaum.
Patrick Baum:
Und wieder ist die AfD in Koblenz mit Joachim Paul bei einem ihrer spärlichen Vorhaben kläglich gescheitert. Gerade Joachim Paul hat das vorübergehende Burkini-Verbot in Koblenzer Bädern in AfD-Pressemitteilungen groß gefeiert und als riesigen AfD-Erfolg dargestellt. Wieder einmal ist Paul gescheitert. Aber es ist zu erwarten, daß der Verlierer Joachim Paul die Nachfolge von Uwe Junge als AfD-Landesvorsitzender antritt.
L. Koch:
Hallo, ich war gestern mit meinem Enkel in der Zirkusvorstellung des Zirkus Krone. 1. waren überhaupt keine Elefanten da und 2. keine 40 Löwen und Tiger. Die Hälfte kommt hin. Bei der Wahrheit muss man schon bleiben! Ich bin auch kein Freund von Wildtieren oder überhaupt Tieren im Zirkus und hatte mir Mandana etwas anders vorgestellt. Dachte, dass keine echten Tiere, dafür Menschen mit Tierkostümen darin vor kommen würden. Mein Enkel war natürlich begeistert von der Show mit den Löwen und Tigern. Ich selbst war in meinem Leben drei Mal im Zirkus und habe noch nie eine Show mit Großkatzen mit einer solchen Harmonie und Sanftmut gesehen! Sie sind ja nicht frei geboren und daher zahm, obwohl immer ein Restrisiko bleibt. Trotz der tollen Show bin auch ich für einen Zirkus ohne Tiere! Sie können halt nicht Art gerecht gehalten werden. Die restlichen Shows und Clownerien waren so toll, dass es keine Tiere braucht! In einem modernen Zoo wird man den Tieren wenigstens annähernd gerecht.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.