Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz

Ehrung für Grünen-Urgestein

Joachim Scheer für jahrzehntelangen Kampf gegen Atomkraft ausgezeichnet

Ehrung für Grünen-Urgestein

Die Lahnsteiner Grünen gratulierten Joachim Scheer zu seiner Auszeichnung.Foto: privat

17.09.2019 - 20:00

Lahnstein. Dem Lahnsteiner Joachim Scheer wurde in einer Feierstunde die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Gemeinsam mit Elke Sodemann-Müller (Bendorf) erhielt er diese Auszeichnung insbesondere für seinen jahrzehntelangen Kampf gegen die Atomkraft. Überreicht wurde diese Medaille durch die rheinland-pfälzische Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Ulrike Höfken.

Bereits seit 1974 engagiert sich Joachim Scheer in der Anti-Atomkraft-Bewegung gegen das Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich. In unzähligen Vorträgen und Info-Ständen informierte er Politik und Gesellschaft zum Thema Anti-Atomkraft. Er schaffte so ein breites Bündnis gegen den Bau des AKW.

Joachim Scheer arbeitete eng mit den Hauptklägern gegen das AKW zusammen. Er bereitete Klagen vor und nahm an Prozessterminen teil. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Klageverfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht begleitet er konstruktiv und engagiert die einzelnen Abbauabschnitte.


Für soziale Projekte und den Naturschutz im Einsatz


Neben seiner unermüdlichen Tätigkeit als Anti-AKWler ist er auch stets voller Engagement für weitere soziale Projekte und den Naturschutz im Einsatz. So gründete und betrieb er einen „alternativen Laden“ in Niederlahnstein. Dieser diente in erster Linie zur Verbreitung von Informationen zu Themen wie Umweltschutz, Atomkraft, Aufrüstung und Dritte Welt. Weitere Aspekte seiner sozialen Arbeit waren die Vermittlung von arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen und in den 90ern die Integration von Russlanddeutschen.

Politisch gehört Scheer der Partei Bündnis 90/Die Grünen an. Dort war er maßgeblich an der Gründung des Ortsvereins Lahnstein beteiligt. Dieser ernannte ihn dann auch zum Ehrenmitglied. Bis heute unterstützt er die Bemühungen des Ortsvereins im Kampf um eine bessere Zukunft. Aus diesem Grunde gratulierten ihm Vertreter des Ortsvereins auch vor Ort zu seiner Auszeichnung. Die Lahnsteiner Grünen sind sich sicher, dass Joachim Scheer auch weiterhin für die Umwelt und mehr soziale Gerechtigkeit kämpfen wird, und freuen sich, einen so engagierten Menschen in ihren Reihen zu haben, so die Sprecherin der Lahnsteiner Grünen Beatrice Schnapke-Schmidt.

Pressemitteilung

Die Grünen Lahnstein

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
17.09.2019 21:25 Uhr
Uwe Klasen

Ironischer Weise empfiehlt das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), der sogenannte Weltklimarat, zur Lösung des, angeblich "menschengemachten", Klimawandels den verstärkten Ausbau der Kernenergie und das Weltweit.



Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Beschlüsse des Haupt- und Finanzausschusses

Entlastung für den Einzelhandel und die Gastronomie

Rheinbach. In seiner Sitzung am 25. Mai hat der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Rheinbach einstimmig beschlossen, dass in diesem Jahr die Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie, Werbeständer und Verkaufsauslagen von Geschäften um die Hälfte reduziert werden. mehr...

Weitere Berichte

FVM will die Saison nun doch abbrechen

SVN begrüßt Umdenken

Niederbachem. Bereits gestern hat der Fußballverband Mittelrhein bekannt gegeben auf einem Verbandstag am 20. und 21. Juni, entgegen ursprünglicher Aussagen, nun doch den Vorschlag zu machen die Saison abzubrechen. mehr...

Meilenstein für nachhaltige
Mobilität in Wachtberg

ADFC Wachtberg

Meilenstein für nachhaltige Mobilität in Wachtberg

Berkum/Gimmersdorf. Der Planungsausschuss der Gemeinde Wachtberg hat in seiner Sitzung am 26. Mai eine Vorlage beraten, die die Kreisstraße 14, bekannt als „Berkumer Weg“ zwischen Berkum und Gimmersdorf als doppelseitige Fahrradstraße ausweisen soll. mehr...

Politik
„Wir reden nicht
nur, wir packen an!“

CDU für eine freundliche Innenstadt

„Wir reden nicht nur, wir packen an!“

Rheinbach. Attraktive Geschäfte in einer sauberen und gepflegten Hauptstraße laden Bürgerinnen, Bürger und Gäste zum Bummeln, Verweilen und zum Einkaufen in die Rheinbacher Innenstadt ein. Blühende Pflanzen vermitteln stets einen farbenfrohen und freundlichen Eindruck. mehr...

FDP Swisttal

Lamberty verlässt die FDP

Swisttal. Am 20. Mai 2020 hat Dr. Karl Heinz Lamberty mit sofortiger Wirkung seinen Austritt aus der FDP erklärt. Dr. Lamberty war fast die komplette Zeit seiner 35-jährigen Mitgliedschaft auch in diversen Ämtern aktiv. mehr...

Neue Brücke über
den Gräbbach

Abriebfeste Markierungen in der Gymnasiumstraße

Neue Brücke über den Gräbbach

Rheinbach. Nach längerer Bau- und Vorbereitungszeit ist die Römerkanal-Brücke über den Gräbbach nun der Öffentlichkeit zur Nutzung übergeben worden. mehr...

Sport
Sportangebot nach
Lockdown beginnt wieder

Fitness-Abteilung des SV Kripp startet durch

Sportangebot nach Lockdown beginnt wieder

Remagen-Kripp. Seit einigen Tagen sind auch beim SV Kripp die ersten Lockerungen nach dem Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie sichtbar. Nach Veröffentlichung der 6. Corona-Bekämpfungsverordnung des... mehr...

Tennisspieler mit einheitlichen Jacken ausgestattet

Schneiderei unterstützt Tennisclub aus Remagen

Tennisspieler mit einheitlichen Jacken ausgestattet

Remagen. Die Mitglieder des Tennisclubs aus Remagen durften sich zu Beginn der diesjährigen Sommersaison über neue Clubjacken freuen. Glücklich zeigten sich die Vereinsverantwortlichen insbesondere über... mehr...

Wirtschaft
Homeoffice -
sicher und günstig

- Anzeige -RS Computer entwickelt USB-Stick underspart Arbeitgebern teure Hardware-Anschaffungen

Homeoffice - sicher und günstig

Sinzig. Den Gedanken, ihren Mitarbeitern zu Hause einen Arbeitsplatz einzurichten, mussten bereits viele mittelständische Unternehmer leider verwerfen, da die Umsatzzahlen seit Beginn der Corona-Krise häufig sehr zu wünschen übrig lassen. mehr...

Silber für Kern-Haus

- Anzeige -Deutscher Traumhauspreis 2020

Silber für Kern-Haus

Ransbach-Baumbach. Der Massivhaushersteller Kern-Haus konnte auch 2020 beim Deutschen Traumhauspreis einen Erfolg erzielen. Mit einem individuellen Familienhaus erreichte man die Silbermedaille in der... mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Wollen Sie dieses Jahr Urlaub in der Region machen?

Ja, klar! Ich habe schon gebucht.
Mich zieht es in die Ferne!
Sehr gern, aber ich weiß noch nicht genau, wann und wo...
Nein, ich fahre lieber an die See.
Hier kenne ich doch bereits jeden Winkel!
Ehrlich gesagt: Weiß nicht.
aktuelle Beilagen
 
Kommentare
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Koblenzer Schulen

juergen mueller:
Etwas anderes war von Herrn Roos auch nicht zu erwarten - zumindest öffentlich - als das man mit dem Krisenmanagement u.sogen.Stellschrauben,wenn überhaupt,das macht man dann unter sich aus.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.