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FDP-Stadtverband/FDP Fraktion zur beabsichtigten Schließung Firma Rathscheck Söhne KG Moselschiefer-Bergwerk

Entscheidung der Schließung des Bergwerkes ist offensichtlich unumkehrbar

06.09.2018 - 11:44

Mayen. Der FDP-Stadtverband nebst Fraktion bedauert die beabsichtigte Schließung des Schieferbergwerks in Mayen und den damit drohenden Verlust von aktuell 47 Arbeitsplätzen. Insoweit sind Ängste der Mitarbeiter und Familien sehr verständlich, wir erklären uns ausdrücklich solidarisch. Der FDP-Stadtverband hat Gespräche mit den Beteiligten geführt, sowohl mit der Geschäftsführung, als auch dem Betriebsrat, um sich ein möglichst objektives Bild zum Sachstand zu verschaffen. Nach diesen Gesprächen, die ohne Polemik und Voreingenommenheit geführt wurden und insbesondere nach der Informationsveranstaltung für die Stadträte der Städte Mayen und Polch durch die Geschäftsleitung, ist die Entscheidung der Schließung des Bergwerkes offensichtlich unumkehrbar. „So sehr wir dies bedauern und uns den Verbleib des Bergwerkes und der damit verbundenen Arbeitsplätze gewünscht und gefordert haben, es bleibt nichts anderes übrig als die Entscheidung insbesondere der Konzernspitze in Neuss als gegeben anzusehen“, so Stadtverbandsvorsitzender Ekkehard Raab. Wenn ein Betrieb so wie das Bergwerk Moselschiefer über 10 Jahre rote Zahlen schreibt, eine Trendwende nicht ersichtlich ist oder sein soll, ist die Entscheidung schweren Herzens nachvollziehbar. Ob dafür Managementfehler ursächlich sind oder nicht, können wir selbst nicht beurteilen, es ändert nichts am Ergebnis. Insoweit bedauern wir die teils sehr polemischen Ausfälle der FWM, die zur Emotionalisierung, aber nichts zur Sache beitragen. Wichtig ist, dass den Beschäftigten und deren Familien möglichst geholfen wird, kein Schaden entsteht und die Aussage sozialverträglicher Abbau der Arbeitsplätze keine Worthülse bleibt, so Raab. Weiter geht es darum, die verbleibenden Arbeitsplätze der Fa. Rathscheck Schiefer und Dachsysteme dauerhaft am Standort Mayen zu sichern, was von der Geschäftsleitung zugesagt wurde und unser Mayen nicht schlecht zu schreiben. Der FDP Stadtverband weist auch auf die Verbindung des Bergwerks zum in Mayen ansässigen BBZ (Bundesbildungszentrum des deutschen Dachdeckerhandwerks) „Dachdeckerfachschule“ hin, sowie den Betrieb des Schieferbergwerkmuseums in unserer Burg. Die Tradition des Schieferabbaus in der Region muss zumindest durch diese Einrichtungen erhalten bleiben, ein allerdings schwacher Trost.

Pressemitteilung

FDP-Stadtverband/FDP Fraktion

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Kommentare
Armin Linden:
Fest steht, das der Kreis AW. mittlerweile bereits das grösste Altersheim im nördlichen RP. darstellt. In der Hoch-Eifel bereitsganze Gebiete "€ntvölkert". Das war vor 3O J. noch anders. Junge Leute - speziell Deutsche - gut ausgebildet, wandern aus. Die Gründe für Insider teils klar. Eine Migration enorm im Zulauf im AW.-Kreis. die Ökonomie des €. bestimmt dort die Einstellung & Gesinnung ! Industrie in MY-KO. auch weit grösser. Ich fürchte, die nächsten 2O J. wird sich vieles ändern. Besonders die völlige Unterschätzung u. das Ausbluten der "Eigenen Systeme" in der Migration. Für "eigene Landsleute u. Studenten" gab es keine Bürgen mit Winke.Winke.Syndrom. Das dürfe u. müsste auch dem BlickAktuell bekannt sein. Soviel Charakter sollte sein. Auch in der Veröffentlichung. A.L.
Armin Linden:
Das Thema, ist + wird in der Zukunft NICHT vom Tische sein. Auch selbst in der CDU gibt es - ausserhalb RP.- genügend Fachleute, die noch in der Realität zu Hause sind. Die Demographie im Kr. AW. ist dermaßen hoch, die Ausdünnung in der Besiedlung (Land) gravierend. In der Eifel, teils "Leer-Raum". In BNA - kaum Kinder u. Jugendliche mehr ! Außer Migration.- Gründe wohl Ökonomischer Natur. Das Kulturprogramm (Rollator-Krankenstühle) ausgerichtet. Der Vorteil Mayen-Koblenz allerdings, wesentlich mehr Industrie & Junge Leute ! Es sind rd. 4 Millionen gut ausgebildete JUNGE Deutsche Mädchen u. Jungs, nach der UNI bereits ausgewandert. Österreich - CH - Alle Nordländer - USA. Man lebt besser. Verdient mehr. Rente Faktor 3-5 ! Medizin (Privat). Nein, für vieles ist es leider zu spät. Der AW-Kreis wird zu den abgehängten einmal zählen. Auch die SPD.FDP wusste es. Sorgte aber für den Aufschwung West.Nord Africa - Maroco -Syrien.Lybien. Damit ist in England jetzt Schluss !
Uwe Klasen:
So sollten Schüler und Studenten für die Zukunft sorgen, mit Erfindungen und guten Ideen das Land und die Menschheit voran bringen und nicht sich instrumentalisieren lassen zum sogenannten "Friday for Future"!
juergen mueller:
Es geht hier nicht um Verteufelung, sondern einzig und alleine darum, dieser Veranstaltung etwas positives abzugewinnen, was ich nicht tue. Anstatt auf die Strasse zu gehen und Transparente hochzuhalten oder Sprüche (wie die von Anne) vom Stapel zu lassen, gibt es in vielfältiger Weise Dinge, etwas für EURE Zukunft zu tun, ohne laut zu werden. Laut ist unsere heutige Jugend eh schon bis zur Unerträglichkeit und zwar ohne positive Ergebnisse. Dass meine Generation eure Zukunft klaut ist ganz einfach nur das Ergebnis von Faulheit beim Denken. Ihr macht es euch zu einfach, wenn ihr denkt, wenn ihr auf die Strasse geht, dass sich dadurch etwas ändert. Steht ihr irgendwann einmal im Berufsleben (oder auch nicht), dann ist für viele von euch nur noch eines wichtig - dass es euch persönlich gut geht ... hierbei an andere zu denken, das ist dann nebensächlich u.egal ... das nennt man fortschreitende negative Entwicklung unserer Gesellschaft im ICH-Denken.
Anne:
Also an alle die schreiben das wir schwänzen. Nein das tun wir nicht! Wir haben unsere Lehrer und Direktoren gefragt und die haben dies ausdrücklich unterstützt und beführwortet. Uns liegt etwas an unserer Zukunft. Wir waren da, Wir waren laut, Weil Ihr unsere Zukunft klaut!
Lara :
Schade, dass die Aktion anscheinend so verteufelt wird. Es geht nicht um Lernverweigerung, sondern darum ein Zeichen zu setzten! Ich finde, dass vier Stunden Unterricht nicht mit dem Einsatz für unsere (!) Zukunft in Relation zu setzten ist. Waren zum allergrößten Teil engagierte Jugendliche, die ein ernstes Interesse haben :-)
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