Der Seniorenbeirat Mayen informiert

Erstmals per Videokonferenz getagt

19.04.2021 - 09:09

Mayen. Der Mayener Seniorenbeirat tagte erstmals, bedingt durch Corona, per Videokonferenz und der Vorsitzende, Hans Peter Siewert, war sehr darüber erfreut, dass die Durchführung und die Handhabung durch die Beiratsmitglieder so reibungslos verlief. Das führte im Beirat zu der Feststellung, dass es durchaus wichtig ist, allen älteren Mayenerinnen und Mayenern Kenntnisse in der digitalen Welt zu verschaffen bzw. diese zu vertiefen. Hierzu will der Seniorenbeirat Hilfestellungen geben.


Die Tagesordnung befasste sich u.a. mit der Vorstellung der beiden städtischen Mitarbeiterinnen, Stefanie Frank (Bereichsleiterin) und Laura Pauly. Siewert bedankte sich bei den beiden für ihre bisherige Arbeit und lobte Laura Pauly (Sachbearbeiterin) für ihr Engagement bei der Zusammenstellung wichtiger Hilfsangebote für Seniorinnen und Senioren in Mayen. Diese oder ihre Angehörigen können nunmehr bei Zweifelsfragen in allen Bereichen von Laura Pauly, Tel. 88 34 06 Antworten erhalten. Zum Beispiel zu der Frage, wer kann in Mayen Mittagessen liefern oder wer kann bei einer Patientenverfügung oder einer Vorsorgevollmacht helfen. Auch zur Frage nach Hilfsdiensten oder ambulanter Betreuung kann die Stadt jetzt weiterhelfen.

Vorsitzender Siewert verwies auch auf die mittlerweile für Seniorinnen und Senioren aussagekräftige Homepage der Stadt. Dort findet man unter anderem, die Adressen und Telefonnummern der Seniorenheime, der Hilfsdienste und der Mitglieder des Seniorenbeirats. Ebenso ist die Broschüre „Älter werden in Mayen“ mit allen nützlichen Angaben digital dargestellt.

Ganz besonders hat sich der Seniorenbeirat beim Oberbürgermeister bedankt, der in der Pandemie sehr schnell einen Fahrdienst für Ältere und Angehörige der Risikogruppe zum Impfzentrum in Polch eingerichtet hat. Personen, die keine Fahr- oder Mitfahrgelegenheit nach dort haben, können unter Tel. 88 60 00 eine Fahrgelegenheit nach Polch buchen.

Auch der eingerichtete Lebensmittelbringdienst der Stadt für Einkäufe klappt reibungslos. Dies für Personen, die aufgrund Alter, Behinderung oder Krankheit nicht selbst oder durch Angehörige einkaufen können. Hierbei ist es notwendig der Tourist-Information von Montag bis Freitag zwischen 9 bis 17 Uhr unter Tel. 90 30 04 die Bestellung mitzuteilen. Die Übergabe erfolgt ohne persönlichen Kontakt. Der Einkauf wird zusammen mit der Rechnung und einem Überweisungsträger vor die Haustür gestellt bzw. an die Türklinke gehängt.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt diskutierte der Beirat seine bisherigen Erfahrungen während der Pandemie und stellte fest, dass in ziemlich vielen Fällen bisherige Erkenntnisse über die tägliche Situation - z.B. bei Einsamkeit - der Seniorinnen und Senioren nicht ausreichend beurteilt worden sind. Hier sind für die Zukunft Nachbesserungen notwendig.

Sehr gut kam bei der Bevölkerung die Anschaffung der sogenannten „Notfalldosen“ an, in welcher Seniorinnen und Senioren für Rettungsdienste zuhause schriftlich hinterlassen, wer z.B. die nächsten Angehörigen sind, welche Medikamente täglich eingenommen werden müssen, welche Erkrankungen vorliegen oder welcher Hausarzt über die Person Auskunft geben kann. Vorsitzender Siewert: „Im Nu waren die bestellten Dosen bei der Ausgabe an der Information der Stadtverwaltung vergriffen und es musste nachbestellt werden. Insgesamt hat der Seniorenbeirat 750 Notfalldosen für die Mayener zur Verfügung gestellt!“ Unter der Mailadresse seniorenbeirat-mayen@kabelmail.de oder Tel. (01 60) 94 79 82 45 können - solange der Vorrat reicht -, noch Restbestände nachbestellt werden.

Abschließend diskutierte der Beirat noch mal über die Einrichtung eines städtischen Seniorenbüros, welches spezielle Angebote für die Seniorinnen und Senioren bereithalten bzw. organisieren könnte. Für die wachsende Anzahl älterer Menschen, so der Seniorenbeirat mit großer Mehrheit, sollte dieses Anliegen unbedingt weiterfolgt werden. Im Stadtrat fand dies zunächst leider keine Mehrheit. Der Seniorenbeirat will in Kürze die Öffentlichkeit darüber informieren, welche Angebote bundesweit und in anderen rheinland-pfälzischen Kommunen für Senioren bereitgehalten werden.

Pressemitteilung des

Seniorenbeirates Mayen

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Klar, den Kindern die Natur beibringen und wie Papier hergestellt wird, das der Regenwald schon abgegrast ist und man achtsam sein muss... und dann bunten Krempel und *bling*bling* aus China kaufen. Oder Fischstäbchen mit wenig Fisch und viel Panade in viel Verpackung. Hauptsache bunt... hört mir doch...
juergen mueller:
Da haben wir es wieder. Andere, wie hier Kinder, inspirieren zu wollen, mit einem tatsächlich wertvollen Material wie Papier sorgsam umzugehen, ihnen näherzubringen, woraus es eigentlich hergestellt wird u. sich selbst dessen ausgiebig u. verschwenderisch zu bedienen, weil man es für ein Festhalten...

„Gedanken...“

Gabriele Friedrich:
Ich kann da auch nichts mit anfangen, schon recht nicht wenn "Gott" genannt ist. Seelsorge -das ist ein Begriff, der die Tatsachen ausblendet, das der Mensch körperliche Leiden hat, existenzielle Sorgen, Probleme mit anderen oder eben einfach nur Hilfe sucht. Der Alltag sieht so aus, das man relativ...
juergen mueller:
Ich persönlich verzichte gerne auf solche Hilfe und das aus einem bestimmten Grund. Jeder, der das liest, sollte sich darüber im Klaren sein, dass das alles mit Realität nichts zu tun hat. Unter Seelsorge stelle ich mir etwas anderes vor - greifbar, der Realität entsprechend, kein Gelaber von etwas,...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] „Die Stärke der SPD war es schon immer, zuzuhören und nah bei den Menschen zu sein“ [ Zitat Ende ] Das muss aber mindestens über 50 Jahre her sein,, wenn nicht länger....
juergen mueller:
Klar ist hier garnichts. In Kontakt mit den Bürger*innen zu treten, zuzuhören, nah bei den Menschen zu sein ist keine Stärke der SPD u. war es nie. Selbstlob stinkt nun einmal. 3 Kriterien, die jeder Politiker für sich ins Feld führt, weil sie einfach zum politischen Leben dazugehören, für ihn persönlich...
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