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SPD – Stadtratsfraktion diskutiert Pläne für Alleen-Anlagen

Es gibt keinen Freifahrtschein zum Abholzen von Bäumen

SPD-Fraktion sieht keine Chance, die Lindenstraße als Fahrradstraße anzulegen

Es gibt keinen Freifahrtschein
zum Abholzen von Bäumen

Doris Bruch, Renate Schmitt, Wilma Schneider, Ursula Koll, Werner Kasel, Stefan Dietrich (v. l. n. r.). Foto: SPD Bad Neuenahr-Ahrweiler

12.02.2019 - 10:19

Bad Neuenahr-Ahrweiler. In der Beratung des Haupt- und Finanzausschusses am 14. Januar hat Ratsfrau Ursula Koll für die SPD-Fraktion deutlich gemacht, dass es keinen Freifahrtschein zum Abholzen von Bäumen und für die Neuanlage von Alleen in der Georg-Kreuzberg- und in der Lindenstraße von Bad Neuenahr geben kann. Damit stellte sie die Weichen für eine weitere intensive Diskussion zu diesem besonderen Thema und die ergänzende Beteiligung des städtischen Landschaftspflegeausschusses.

Im Vorfeld der jetzt anstehenden Beratungen in den Ausschüssen und der final im Stadtrat zu treffenden Entscheidung, ob und welche Alleen neu zu gestalten sind, verschafften sich jetzt Mitglieder der SPD-Fraktion noch einmal einen Überblick über die Situation in den beiden Straßen. Sie treten dabei auf jeden Fall für eine möglichst sachgerechte und nicht emotional geprägte weitere Debatte um das Entfernen bzw. das Neupflanzen von Alleebäumen ein. Bei ihrem Rundgang hatten die Fraktionsmitglieder dabei auch vielfache Gelegenheit zu Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, in denen auch, von deren Seite sowohl pro als auch contra Baumfällungen argumentiert wurde.


Mögliche Kompromisslinie


Als vorläufiges Fazit - auch für ihre weiteren Überlegungen in der SPD-Stadtratsfraktion - zeichneten die Teilnehmer an dem Rundgang eine mögliche Kompromisslinie auf, die einen abschnittsweisen Erhalt vorhandener und erhaltenswerter Bepflanzungen und auch abschnittsweise Neuanlagen dort, wo Bäume offensichtlich geschädigt sind, vorsehen könnte. Außerdem gibt es einige solitäre Bäume, z. B. in der Georg-Kreuzberg Straße, die aufgrund ihres Alters und ihres Wuchses in die weiteren Planungen integriert und somit erhalten bleiben sollten.

Dazu erklärte die stellv. Vorsitzende Ursula Koll: „Denkbar sind beispielsweise, der Erhalt der Kastanienreihe in der Georg-Kreuzbergstraße, der offenkundig gut gewachsenen Schwarznussbäume zwischen Kurgarten- und Casinobrücke sowie am Ende der Landgrafenstraße etwa ab Höhe der Einmündung der Jülichstraße. Eine Erneuerung der Allee im Zwischenstück der Lindenstraße wie auch in Teilen der Georg-Kreuzberg-Straße würde dann auch dem zukunftsgerichteten Nachhaltigkeitsansatz der Landesgartenschau entsprechen.“ Bei notwendigen Neuanpflanzungen plädiert die SPD-Fraktion schließlich für Bäume mit mindestens sechs Meter Wuchshöhe - egal, für welche Baumsorte man sich letztlich entscheidet. Am Mittwoch, 20. Februar wird das Thema, wie von der SPD gefordert, erst einmal im Landschaftspflegeausschuss behandelt. „Wir erwarten dort ergänzende Bewertungen von Gutachtern mit genaueren Informationen zum Zustand der Bäume und zum gesamtökologischen Ansatz“ schließt Ausschussmitglied Ursula Koll.

Keine Chance sieht die SPD-Fraktion im Übrigen zur Anlage einer Fahrradstraße in der Lindenstraße. Werner Kasel: „Wir sind bekanntermaßen grundsätzlich für Fahrradstraßen. Die verkehrsrechtlichen Anforderungen hierfür dürften aber in einer Straße, die von sehr viel Gewerbe und entsprechend zwangsläufigem Kraftfahrzeugverkehr geprägt ist, ganz einfach nicht gegeben sein.“

Pressemitteilung

SPD-Stadtratsfraktion

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zeitungsverleger Dirk Ippen: „Der deutsche Traum, unser Land zuverlässig mit ‚grüner’ Energie aus Sonnenschein und Wind zu versorgen, ist nur eine Utopie“ --- Wie recht er hat!
Armin Linden:
Fest steht, das der Kreis AW. mittlerweile bereits das grösste Altersheim im nördlichen RP. darstellt. In der Hoch-Eifel bereitsganze Gebiete "€ntvölkert". Das war vor 3O J. noch anders. Junge Leute - speziell Deutsche - gut ausgebildet, wandern aus. Die Gründe für Insider teils klar. Eine Migration enorm im Zulauf im AW.-Kreis. die Ökonomie des €. bestimmt dort die Einstellung & Gesinnung ! Industrie in MY-KO. auch weit grösser. Ich fürchte, die nächsten 2O J. wird sich vieles ändern. Besonders die völlige Unterschätzung u. das Ausbluten der "Eigenen Systeme" in der Migration. Für "eigene Landsleute u. Studenten" gab es keine Bürgen mit Winke.Winke.Syndrom. Das dürfe u. müsste auch dem BlickAktuell bekannt sein. Soviel Charakter sollte sein. Auch in der Veröffentlichung. A.L.
Armin Linden:
Das Thema, ist + wird in der Zukunft NICHT vom Tische sein. Auch selbst in der CDU gibt es - ausserhalb RP.- genügend Fachleute, die noch in der Realität zu Hause sind. Die Demographie im Kr. AW. ist dermaßen hoch, die Ausdünnung in der Besiedlung (Land) gravierend. In der Eifel, teils "Leer-Raum". In BNA - kaum Kinder u. Jugendliche mehr ! Außer Migration.- Gründe wohl Ökonomischer Natur. Das Kulturprogramm (Rollator-Krankenstühle) ausgerichtet. Der Vorteil Mayen-Koblenz allerdings, wesentlich mehr Industrie & Junge Leute ! Es sind rd. 4 Millionen gut ausgebildete JUNGE Deutsche Mädchen u. Jungs, nach der UNI bereits ausgewandert. Österreich - CH - Alle Nordländer - USA. Man lebt besser. Verdient mehr. Rente Faktor 3-5 ! Medizin (Privat). Nein, für vieles ist es leider zu spät. Der AW-Kreis wird zu den abgehängten einmal zählen. Auch die SPD.FDP wusste es. Sorgte aber für den Aufschwung West.Nord Africa - Maroco -Syrien.Lybien. Damit ist in England jetzt Schluss !
Uwe Klasen:
So sollten Schüler und Studenten für die Zukunft sorgen, mit Erfindungen und guten Ideen das Land und die Menschheit voran bringen und nicht sich instrumentalisieren lassen zum sogenannten "Friday for Future"!
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