Politik | 20.06.2022

FWG Andernach sieht weiterhin deutlichen Handlungsbedarf

Wiederbelebung der Innenstadt erfordert innovative Konzepte und konsequentes Handeln

Bereits im Frühjahr besichtigte die Freie Wählergruppe die Stadthausgalerie und die Innenstadt. Mit der Förderung „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ bietet sich der Stadt eine Chance, die es zu nutzen gilt. Aus Sicht der Freien Wählergruppe gilt es weitere Maßnahmen einzuleiten, um das Potential der Förderung auszuschöpfen. Foto:Iris Hiller / FWG

Andernach. Mit dem Kauf der Stadthausgalerie und der ihr erteilten mündlichen Zusage zum Förderantrag „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ scheint Andernachs Innenstadtentwicklung auf dem Weg in eine gute Zukunft zu sein. Bereits im Frühjahr machten sich die Mitglieder der Freien Wählergruppe (FWG) daher im Rahmen eines Vor-Ort Termins ein Bild von der Situation in der Stadt und den im Förderantrag geplanten Maßnahmen.

Schnell wurde deutlich, dass es in Sachen Stadthausgalerie nach wie vor einige Fragezeichen gibt. Auf der einen Seite zeigt die aktuelle Neubelebung durch neue Mieter, dass der gewonnene Handlungsspielraum sinnvoll genutzt werden kann und nach Aussage der Stadtführung, der aktuell finanzielle Aufwand allein durch die Umnutzung der Mietkosten der Stadtverwaltung getragen werden kann. Andererseits fehlt es aus Sicht der FWG derzeit an schlüssigen Konzepten zu einer zukünftigen energetischen Entwicklung der Galerie. Besonders vor dem Hintergrund der aktuell steigenden Energiepreise und den energetischen Sanierungen, die auf Bundes- und Landesebene vorangetrieben werden, wird zu prüfen sein, welche Folgekosten noch auf die Stadt zukommen werden. Die Freie Wählergruppe wird sich daher weiterhin dafür einsetzen, dass frühzeitig eine Beratung der Energieagentur Rheinland-Pfalz in Anspruch genommen wird. Jene unterstützt als Dienstleister die Kommunen sowie Unternehmen in Rheinland-Pfalz bei der Umsetzung ihrer Aktivitäten zur Energiewende und zum Klimaschutz.

Kontrovers diskutiert wurden auch die möglichen Maßnahmen, die die Stadtführung in den Förderantrag „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ entwickelt hat. Auf Skepsis stieß in diesem Zusammenhang, dass der Förderantrag ohne Beteiligung der Andernacher Bürger und nur mit ausbaufähiger Beteiligung der politischen Gremien auf den Weg gebracht wurde. In wieweit es sinnvoll sein wird, zur Belebung der Stadt Ruhe- und Begegnungsräume zu schaffen, anstatt innovative Maßnahmen zur Erhöhung der Besucherzahlen zu ergreifen, erschließt sich der FWG nur bedingt. Hier wäre es wahrscheinlich sinnvoller gewesen, den Besuchern des Geysirs attraktive Angebote zum Besuch der Innenstadt anzubieten, anstatt zu überlegen, wie der negativen Entwicklung in der Rheinstraße entgegengewirkt werden kann; zumal es sich bei der dortigen „Problemimmobilien“ um Privatbesitz handelt.

Von Vorteil ist, dass die Fördermaßnahme das Budget für die Position eines professionellen Citymanagements vorsieht, dessen Stelle bereits ausgeschrieben ist. Die FWG verbindet mit der Schaffung dieser Institution die Hoffnung, dass neue fortschrittliche Perspektiven für die Innenstadt eröffnet werden.

Pressemitteilung

FWG Andernach e.V.

Bereits im Frühjahr besichtigte die Freie Wählergruppe die Stadthausgalerie und die Innenstadt. Mit der Förderung „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ bietet sich der Stadt eine Chance, die es zu nutzen gilt. Aus Sicht der Freien Wählergruppe gilt es weitere Maßnahmen einzuleiten, um das Potential der Förderung auszuschöpfen. Foto:Iris Hiller / FWG

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Innovatives rund um Andernach
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Rund ums Haus
Rund ums Haus
Stellenanzeige
Dauerauftrag 2026
Titelanzeige
Imageanzeige - Ostern
Empfohlene Artikel
Petra Schneider. Foto: privat
17

Kreis Ahrweiler. Am 23. April 2026 ist es wieder so weit: Der bundesweite Girls‘ Day/Boys‘ Day bietet jungen Menschen die Gelegenheit, spannende Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten. Auch die CDU-Landtagsfraktion beteiligt sich erneut an diesem Aktionstag und lädt Schülerinnen und Schüler ein, einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik zu werfen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
397

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
123

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag Imageanzeige
Alles rund ums Haus
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Ostergruß
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
fit für`s Alter?
Kreishandwerkerschaft
Container Anzeige
Stellenanzeige mehrere Stellen
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Ostergrußanzeige
Unterstützeranzeige
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Stellenanzeige Kita