Politik | 28.11.2018, 14:14 Uhr

Deutliche Verbesserung des Busangebots in Wachtberg

Fast auf „städtischem Niveau“

Neben Verdoppelung der Takte im Busfahrplan sieht CDU vor allem Vorteile in der Tälerquerverbindung

Wachtberg. Mit der einhelligen Zustimmung des Planungs- und Umweltausschusses wie auch des Bildungsausschusses sind wichtige Weichen für die spürbare Verbesserung des Busangebots innerhalb von Wachtberg wie auch zu den Bahnhöfen und den Schulen in Bad Godesberg und Meckenheim gestellt worden. „Mit Umsetzung der neuen Verbindungen wird durch die Aufwertung der bisherigen Taxibuslinie von Pech nach Berkum zu einer ‚echten‘ Buslinie der lange gehegte Wunsch nach einer Tälerquerverbindung verwirklicht. Bis es im Sommer 2019 soweit ist, muss allerdings noch viel Detailarbeit geleistet werden“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Franz Jäger. Dies gelte vor allem beim Feinschliff, was beispielsweise die Situation an den Haltestellen für den Schulbusverkehr anbelangt. „Ganz wichtig ist uns dabei, dass sich an allen Haltestellen die wartenden Kinder, vor allem die jüngeren Grundschulkinder sicher aufstellen können“, so Jäger, der auf schwierige Situationen unter anderem in Ließem („Am Köllenhof“), in Kürrighoven oder in Villiprott („Burgstraße“) hinweist. Als anspruchsvoll, aber machbar – „auch mit einer intensiveren Kommunikation mit den Eltern“ – sieht Jäger die Abstimmung beispielsweise der Schulanfangszeiten bei den beiden Berkumer Schulen. Zu begrüßen sei die Zusicherung des Trägers der Buslinien, an allen Schulen sogenannte Bus-Scouts einzusetzen und vor Ort intensiv zu informieren, ferner die Zusage, die neuralgischen Haltestellen in Ortsterminen mit dem Straßenverkehrsamt und der Kreispolizeibehörde unter die Lupe zu nehmen. Eines steht fest: Schulwegsicherheit hat oberste Priorität.

Jäger dankte ausdrücklich dem ÖPNV-Experte des Rhein-Sieg-Kreises, Dr.-Ing. Christoph Groneck, sowie dem Wachtberger Beigeordneten Swen Christian „für den vollen Einsatz, der es auch noch zum Ende eines zweijährigen Planungsprozesses möglich gemacht hat, aktuelle Anregungen aus der Bürgerschaft einzuarbeiten.“ So verdiene es, hervorgehoben zu werden, „dass Dr. Groneck quasi im Finish Anregungen des Holzemer Bürgers Tobias Teichner, die dieser aus der Bürgerschaft heraus und mit eigener beruflicher Fachkompetenz bei einer Ortsvertretungssitzung in Villip eingebracht hatte, in die jetzt beschlossenen Linienführung für den Tälerquerverkehr eingearbeitet hat – mit nochmals verbesserter Einbindung von noch mehr Ortsteilen und mit reduzierten Kosten beim Ausbau von Haltestellen.“

„Wenn im Rat und im Kreistag die notwendigen Beschlüsse gefasst sind, wird es darauf ankommen, verwaltungsseitig die Hausaufgaben zu machen, damit möglichst viele Wachtberger und Wachtbergerinnen jeder Altersgruppe das um bis zu 70 Prozent gesteigerte Busangebot annehmen. Von dieser Nachfrage wird es in zwei Jahren, wenn die Förderung des Pilotprojekts durch die Bundesregierung voraussichtlich ausläuft, abhängen, ob wir den jetzt greifbaren, nahezu städtischen Standard bei den Busverbindungen weiter halten können“, so Jäger. Billig sei das für die Gemeinde nicht. „Aber die positiven Wirkungen für die Umwelt sowie die verkehrs- und sozialpolitischen Vorteile, die der ÖPNV auch für Wachtberg mit sich bringe, sind uns das wert“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende abschließend.

Pressemitteilung der

CDU-Fraktion im Rat

der Gemeinde Wachtberg

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