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Zehnte Pulse of Europe Demo in Koblenz

Gemeinsam sind wir stärker

09.05.2017 - 15:59

Koblenz. Über 150 Menschen trafen sich bei Regen auf dem Jesuitenplatz in Koblenz bei der zehnten Pulse of Europe Demo. Das Motto war wieder „Restons Ensemble“ - „Wir bleiben zusammen“. Hape Etzold, der Initiator von Pulse of Europe in Koblenz, sprach davon, dass nach einem Sieg der Europäer in Holland auch ein Sieg in Frankreich zu erwarten sei. „Europa ist getestet worden und hat gewonnen. Europa hat Zukunft. Europa wird der Kontinent sein mit den besten Bildungschancen für alle - unabhängig vom Geldbeutel und sozialer Herkunft. Bildung ist die Kohle und Stahl des 21. Jahrhunderts. Europa wird der Standort der innovativsten Firmen sein, sodass wir nicht weiter an schmutziger Kohle und Öl aus Russland oder Saudi Arabien hängen. Dies ist zwar noch eine Vision - doch Glaube versetzt Berge.“


Viele Spaghetti knicken nicht!


Jugendliche der katholischen Kirchengemeinde Lahnstein, St. Martin, und aus der Pfarrei St. Katharina berichteten über ein Projekt im Kosovo, wo aus christlicher Nächstenliebe ein Jugendzentrum mitgetragen wird. Ein 16-jähriger Schüler sprach, dass eine einzelne Spaghetti einfach zu brechen sei. Eine Handvoll davon jedoch nicht. Genauso sei es mit Europa. „Gemeinsam sind wir stärker.“

In einem Statement erklärte der Koordinator von Pulse of Europe in Koblenz, Arne Houben, dass Pulse of Europe nach der Wahl in Frankreich nun nur noch im monatlichen Rhythmus zur Demonstration aufrufe, und zwar an jedem ersten Sonntag des Monats. „Die nächste Demo ist also am 4. Juni wieder auf dem Jeusitenplatz in Koblenz. Bis zur Bundestagswahl werden wir die Parteien fragen, was sie denn für Europa tun, und wann zuletzt auf einer Veranstaltung über Europa diskutiert wurde.“

Eine Teilnehmerin der Pulse of Europe Demo berichtete zuletzt über den Segen europäischer Verordnungen in Polen. Auf ihrem ehemaligen Gutshof in Ostpreußen habe sie kurz nach dem EU-Beitritt Polens neu asphaltierte Wege bemerkt. Die EU hatte Polen dazu vergattert, vor dem Beitritt die Kanalisation zu erneuern. So war der benachbarte See von der Kloake wieder zu einem Badesee geworden, so wie ihn die Dame aus ihrer Kindheit kannte.


Vorschau


Bei der nächsten Kundgebung von Pulse of Europe auf dem Jesuitenplatz in Koblenz am Sonntag, 4. Juni um 14 Uhr werden wieder persönliche europäische Erlebnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Fokus stehen.

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Kommentare

Illegale Hundezucht aufgelöst: 136 Tiere befreit

juergen mueller:
Strafrechtlich und mit aller Härte zur Verantwortung ziehen - richtig.Aber nicht nur das.Jeder,der einen Hund,speziell WELPEN zur "Hundesteueranmeldung" bringt,sollte darüber Auskunft geben MÜSSEN,WOHER und von WEM er diesen "erworben/gekauft" hat,damit "illegale" Mehr-Hundezüchtung/haltung überprüft werden kann.Mir ist nicht bekannt,dass sowohl illegale wie auch legale Hundezüchter in irgendeiner Art u.Weise registriert werden/wurden. Und wieso ist dieser Zustand nicht bereits früher aufgedeckt worden?Eine Hundehaltung diesen Ausmaßes lässt sich doch nicht so einfach übersehen/geheimhalten. Und die überflüssige Wortwahl "Eigentumsrechte" von Herrn Klasen passt mal wieder wie die Faust auf`s Auge - nämlich überhaupt nicht.Diese abnorme Form von Hundehaltung/Hundevermarktung überhaupt mit Eigentumsrecht i.V..zu bringen,ist genauso abnorm wie die weit auszulegende,unzureichende gesetzliche Definierung hierzu.
Brunhilde Hildebrandt:
Ich bin sehr froh und dankbar das es trotz allem Menschen gibt die handeln , wenn sie von solchen Zuständen Kenntnis bekommen. Hochachtung an alle die Helfer und Tierärzte. Die "Halter" sollten strafrechtlich mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden!!
Uwe Klasen:
Hier wurde, zu Recht und zum Tierwohl bzw. Tierschutz, in die Eigentumsrechte der, offensichtlich vollkommen überforderten, Besitzer eingegriffen!
Armin Linden:
Die KV. bildet aus. Eine gute dringliche Sache. Auch viele andere "Behörden" sind tätig. Beamtenanwärter werden gesucht. OK. Rest geht in Verwaltung und Fachabteilungen. Finden die jungen Leute also alle einen Job ? Auch Übernahmen ? Teils werden die Behörden immer weiter "aufgebläht". Die "SGD" in Kob. ist bereits eine Mammutbehörde. Die Rentner werden paralell immer jünger. Die BRD "Gutverdiener". Mit "5O" war man vor Jahren "Alt". Mit "6O" - Uralt. (Deutsche Philosophie des Jugendwahn). Dieser ist vor 2O Jahren vollzogen worden. Alternativ wurde die BA. in Nürnberg "Neu" aufgepumpt. Tatsache. Auch die Jobcenter, feierten sich als zusätzliche "Neue Industrie". Ich frage mich: Wo geht die Reise hier hin ! Wer zahlt das auf Dauer alles ?
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Mitkommentatoren, ich habe nie behauptet was Sie in meinem Kommentar hinein deuten! Es ist nicht mein Fehler, dass Sie sich, ob ihrer fehlerhaften Interpretation einer Aussage oder einer Meinung, Angegriffen fühlen und deshalb empören!
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
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