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Neujahrsempfang der SPD Andernach

Gleich drei Staatssekretäre schauten vorbei

Viel Parteiprominenz hatte sich an Bord des Geysirschiffs „Namedy“ eingefunden

20.01.2020 - 12:56

Andernach. Mit den Staatssekretären Nicole Steingaß, Dr. Alexander Wilhelm und Clemens Hoch, Chef der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, hatte sich zum Neujahrsempfang der SPD Andernach viel Parteiprominenz an Bord des Geysirschiffs „Namedy“ eingefunden. Im Sommer ist schließlich ganz Rheinland-Pfalz zu Gast in Andernach. „2020 wird ein herausforderndes und spannendes Jahr für unsere Heimatstadt“, stimmte Ruland auf das große Bürgerfest, zu dem rund 150.000 Gäste erwartet werden, ein. Neben dem Rheinland-Pfalz-Tag feiert Andernach noch zahlreiche weitere Jubiläen wie 50 Jahre große kreisangehörige Stadt, den 100. Geburtstag eines der berühmtesten Söhne der Stadt, Charles Bukowski, sowie den 800. Geburtstag des Mariendoms. Die Feierlichkeiten haben bereits begonnen. „2020 wird ein besonderes, vielleicht sogar ein prägendes Jahr für unsere über 2000 Jahre alte Stadt“, sagte Ruland. In seiner Rede ging er auch auf die Herausforderungen des neuen Jahres ein und beschrieb die roten Themen. „Unser zentrales Thema ist bezahlbares Wohnen“, forderte Ruland unter anderem die Erarbeitung eines Plans „Sozialer Wohnungsbau in Andernach“ mit einer Sozialquote bei größeren Bauvorhaben sowie eine Zeitschiene für die Schaffung neuer Baugebiete mit bezahlbaren Grundstücken in der Kernstadt und Stadtteilen vorzulegen und umzusetzen. „Wir regen als SPD einen entsprechenden Grundsatzbeschluss für mehr bezahlbaren Wohnraum im Rat an“, betonte Ruland. Weitere Themen waren der Kita- und Ganztagsschulen-Ausbau sowie der Klimaschutz. Hoch hielt sich in seiner Rede kurz und nannte die Fakten der Woche, zu denen neben der Beitragsfreiheit in Kitas und Krippen, die seit Anfang des Jahres auch für zweijährige Kinder gilt, das Engagement der Landesregierung zum Erhalt kleinerer Krankenhäuser sowie die Einstellung neuer Polizisten im Land gehört. „In Rheinland-Pfalz lässt es sich gut und sicher leben“, betonte auch Staatssekretärin Steingaß. 2018 seien die Straftaten im Land so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr gewesen. Dies läge auch an der guten Ausbildung der Polizei. Mit Blick auf die Landtagswahl 2021 zeigte sich die Staatssekretärin zuversichtlich und betonte: „Wir werden auch über 2021 weitermachen.“ Oberbürgermeister Achim Hütten wünschte den Gästen „Prost Neujahr“. Der Stadtchef erläuterte, dass Prosit aus dem Lateinischen stamme und so viel wie „Es möge gelingen“ bedeute. So könne der Wunsch nicht nur an Silvester, sondern das ganze Jahr über ausgesprochen werden. „Wenn alle Menschen respektvoll miteinander umgehen, wird auch das neue Jahr gelingen und ein gutes 2020 werden“, stimmte Hütten positiv auf das neue Jahr ein.

Zu jedem Neujahresempfang der Genossen gehört auch eine Ehrung. In diesem Jahr wurde die Werner-Klein-Medaille an Roland Walther verliehen, der sich unter anderem zehn Jahre lang als Vorsitzender ehrenamtlich für den Seniorenbeirat engagiert hat. Musikalisch trug die Andernacher Band „Attic“ zur guten Stimmung auf dem Geysirschiff bei.

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Jochen Seifert:
Müntefering hat Recht: „Macht die Kommunen stark“ Franz Müntefering hat beim Jahresempfang der SPD in Sinzig etwas Wahres gesagt: „Macht die Kommunen stark!“ und dazu dann die Aufforderung die Angebote zu verbessern, unter anderem auch die Versorgung der älteren Mitbürger. Eine Antwort seitens der Kreis-SPD darauf gibt es nicht. Genauso verhält sie sich im Rahmen der Kreis - Haushaltsberatungen, wenn es darum geht, Landeszuschüsse anzufordern, die das Land den Kommunen nicht weiterleitet bzw. vorenthält. Das „Starkmachen“ der Kommunen wird bei dieser Landesregierung nicht funktionieren. Das hat selbst der Landesrechnungshof unterschwellig eingesehen. Vielleicht prüft er ja zukünftig auch die Haushaltswirtschaft der Landesregierung, so die Deutung einer Aussage in einem Schreiben an die FWG. Auch die Neueinstellung eines Direktors/Direktorin beim Landesrechnungshof, mit der Aufgabe zur Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Landes, könnte ein Zeichen sein. Noch besser wäre es jedoch, wenn die Kreis-SPD mal eigenständig in Mainz vorspricht und Verbesserungen anmahnt. Sie hat ja jetzt einen Anlass. Jochen Seifert, Fraktionssprecher der FWG im Kreistag Ahrweiler

Vortrags- und Diskussionsabend

Stefan Knoll:
Ganz schlimm, was Demos e.V. auf Facebook über die Machenschaften der AfD im Westerwald aufdeckt. Bei der AfD im Westerwald findet man Rassismus und Antisemitismus. Ganz übel.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben:
Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.
Karsten Kocher:
Und heute berichtet DEMOS e.V. auf Facebook über einen weiteren schlimmen Vorfall bei der AfD Westerwald. Der Rechtsextremismus feiert fröhliche Urständ bei der AfD Westerwald.
B. Roß:
Hoffentlich werden dann auch wenigstens die Bäume abrasiert. Die sind sowieso den Radfahrern nur im Weg und wenn man sich die mal genau anschaut, sind die sicher auch krank. Derartige Bäume sind nämlich immer krank - das weiss man.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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