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Gemeinderat Grafschaft war sich einig

Grafschaft will ihren Beitrag zur Energiewende mit erneuerbaren Energien leisten

Basis ist das Energiekonzept des Projektes „EnAHRgie“ für den Kreis Ahrweiler – Bürgermeister Juchem soll Arbeitsstruktur mit entwickeln

06.03.2018 - 09:12

Grafschaft. Die Gemeinde Grafschaft ist sich der wachsenden Bedeutung Erneuerbarer Energien bewusst und will ihren Beitrag zur notwendigen Energiewende leisten. Das beschloss der Gemeinderat einstimmig in seiner jüngsten Sitzung. Zur Sicherung einer nachhaltigen Versorgung sei es erforderlich, Energie langfristig aus regenerativen Quellen zu gewinnen. Darüber war man sich einig und will den Kreis Ahrweiler daher bei dem Ziel unterstützen, den Strombedarf kreisweit bis 2030 bilanziell zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien zu decken. Im Rahmen der Energiewende wolle man zudem auch die Nutzung von Wärmepotenzialen ausbauen, wie etwa die Wärmedämmung, Geothermie, Solarthermie, Nahwärmenetze oder BKHW.


Vorschläge des Runden Tisches werden unterstützt


Zustimmend nahm der Gemeinderat auch das Energiekonzept des Projekts „EnAHRgie“ für den Kreis Ahrweiler einschließlich der Energiesteckbriefe zur Kenntnis, ebenso die hierzu ergangenen Vorschläge des Runden Tisches der Vereine und Verbände sowie des Kommunalen Forums. Das Gremium ermächtigte Bürgermeister Achim Juchem (CDU), gemeinsam mit dem Landkreis Ahrweiler und den hauptamtlich geführten Kommunen eine Arbeitsstruktur zur Umsetzung der Energiewende in der hiesigen Region zu entwickeln und dem Rat zur endgültigen Beschlussfassung vorzulegen. Seit 2015 hat das Bundesforschungsprojekt „EnAHRgie“ ein Energiekonzept für den Kreis Ahrweiler und seine Kommunen entwickelt, dass kürzlich vorgestellt wurde. In der „Innovationsgruppe“ arbeiteten sowohl Vertreter wissenschaftlicher Institute verschiedener Fachrichtungen wie auch Praxispartner an dem Konzept, das mit konkreten Fallbeispielen auch Lösungsmöglichkeiten für die kommunale Ebene aufzeigen will. In einzelnen Szenarien, die beispielhaft verschiedene Schwerpunkte der Entwicklung anhand der jeweiligen örtlichen Potenziale verdeutlichen, werden Leitlinien für eine mögliche Unterstützung der Energiewende auf örtlicher Ebene dargestellt.


Möglichkeiten der Energiewende besprochen


Auf Basis der Szenarien hatten in einer Vielzahl von Veranstaltungen sowohl die Vereine und Verbände als auch Vertreter der kommunalen Gremien die Möglichkeiten der Energiewende besprochen und bewertet. Diese Aspekte sind in die Gesamtdarstellung mit eingeflossen. Der mit Mitteln des Bundes geförderte Prozess zur Erarbeitung eines Energiekonzeptes endete im Kreis Ahrweiler im vergangenen Jahr. Eine Energiewende sei mit Blick auf den CO2-Ausstoß, Atomausstieg, Landschaftsverbrauch beim Kohleabbau und zunehmende Starkregenereignisse dringend erforderlich, so eines der tragenden Ergebnisse. Auch könnten durch die Umstellung der Energieproduktion auf dezentrale Strukturen erhebliche Wertschöpfungspotenziale in der Region realisiert werden. Die Energiewende sei ein gesamtgesellschaftlicher Prozess, bei der alle Akteure wie Staat und Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft sowie private Haushalte und gesellschaftliche Verbände ihren spezifischen Beitrag leisten müssten. Dabei sei auch die Gemeinde Grafschaft als kommunale Gebietskörperschaft gefordert und wolle ihren Beitrag leisten.

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Jan Gebhardt:
Schüler der Aloisius-Grundschule Ahrweiler setzen sich demonstrativ für mehr Umwelt- und Klimaschutz ein. Dass ein Mehr an Umweltschutz sowie die im Artikel genannten innerschulischen Aktivitäten zu begrüßen sind, ist unstrittig. Strittig dürfte jedoch sein, ob es anständig ist, Kinder im Alter von 6-10 Jahren öffentlichkeitswirksam auf die Zeitgeist-Agenda "Gegen den Klimawandel" anzusetzen, die zweifelsohne ganz im Sinne der Mehrheit des aktiven Lehrpersonals und vermutlich auch Teilen der Elternschaft ist. Eine Agenda, die ja dermaßen en vogue ist, dass man sich ganz wunderbar mit diesen kleinen Menschen schmücken kann, die ja schon im Besten Sinne verinnerlicht haben welche "guten" Meinungen es wert sind vertreten zu werden.
juergen mueller:
Die Kleinsten werden wissentlich instrumentalisiert (wissen überhaupt nicht um was es geht),wenn sie älter sind,fallen unter den Begriff "Jugend",dann interessiert viele das alles nur noch einen Scheiss.Wenn ich tagtäglich,vor allem am Wochenende sehe,was unsere Jugend so in Sachen Umwelt als Mitbetreiber einer Wegwerfgesellschaft im wahrsten Sinne des Wortes antreibt u.mal soeben "liegenlässt oder wegwirft",dann bekommt das Wort "Interessenlosigkeit" vollste Bedeutung.Wer aufgrund der Zeiterscheinung u.Thematik Klima-Umweltschutz auch noch von einer Anregung zum Nachdenken redet,den kann ich persönlich nicht ernst nehmen.Diese ganze Fridays-of-Future-Hysterie entspricht vor allem der deutschen Mentalität,auf alles aufzuspringen,was Aufsehen erregt,man will halt dabeisein,sich produzieren.Diese falsche Wichtigkeit,die so manch einem förmlich im Gesicht abzulesen ist entbehrt allerdings jeder Glaubhaftigkeit.Und,Herr Klasen,was interessieren einen 5,6 oder 15jährigen Temperaturdaten?
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