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CDU Abgeordnete unterstützen LBM

Große Anfrage zum Thema Personalsituation gestellt

Guido Ernst (MdL) und Horst Gies (MdL) fordern personelle Verstärkung des LBM

09.07.2018 - 13:01

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die beiden Landtagsabgeordneten der CDU aus dem Kreis Ahrweiler Guido Ernst und Horst Gies unterstützen engagiert die Initiativen der CDU-Landtagsfraktion zur Stärkung des Landesbetriebs Mobilität. Bekanntlich kommen Planungen und Straßenbaumaßnahmen im Land nur schleppend voran. Ein Grund dafür ist, dass der Fachkräftemangel auch den Landesbetrieb Mobilität (LBM) vor große Herausforderungen gestellt hat. Die Personalsituation im LBM - besonders bei Ingenieuren- ist weiterhin sehr angespannt, ausgeschriebene Stellen konnten noch nicht alle besetzt werden. Geeignete Kandidatinnen und Kandidaten sind aus verschiedenen Gründen schwer zu finden. So fällt zum Beispiel die Vergütung im Verhältnis zu Behörden in anderen Bundesländern geringer aus, es gibt einen Beförderungsstau und auch die Befristung von Stellen auf ein Jahr trägt nicht gerade zur Attraktivität bei. Wenn man sich in diesem Zusammenhang noch die Altersstruktur im LBM ansieht, wird sich das Problem in den Folgejahren noch verschärfen.


Abbau von Verwaltungsstellen geplant


Trotz der Probleme plant die Landesregierung ein Teil der Verwaltungsstellen beim LBM bis 2020 abzubauen. In den zurückliegenden Jahren hat man außerdem viel zu leichtfertig Ingenieure ziehen lassen. Natürlich haben diese Personalprobleme negative Folgen für den Erhalt und weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Die Mittel im Doppelhaushalt sind trotz einer Steigerung immer noch zu gering um den Investitionsstau, der im Sommer 2015 vom Rechnungshof festgestellt wurde, schnell abzubauen. Insgesamt ist der Investitionsstau auf 970 Millionen Euro angestiegen. Bei der schwierigen Personalsituation im LBM wäre dieser Stau aber auch bei mehr Haushaltsmitteln kaum abzubauen. Selbst Bundesmittel konnten in 2016 und 2017 aufgrund unzureichender Planungskapazitäten nicht voll abgerufen werden.


Forderungen der CDU abgelehnt


Deshalb hat die CDU Fraktion schon im April die Landesregierung unter anderem aufgefordert, die Gehaltsstrukturen beim LBM zu verbessern, die Anwerbung von Ingenieuren zu professionalisieren, ausgeschriebene Stellen nicht von vorneherein auf ein Jahr zu befristen und den Stellenabbau im Verwaltungsbereich des LBM zu stoppen. Im Parlament betonte die CDU, dass diese Personalbewirtschaftung dem Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz schadet. MdL Guido Ernst meint hierzu: „Weil für Straßen- und Brückenprojekte noch immer nicht genug Planer vorhanden sind, bleibt manche Landesstraße und Brücke länger marode und stehen Pendler und Firmenfahrzeuge länger im Stau als nötig.“ Horst Gies bestätigt seinen Kollegen und fügt an: „Die CDU will den Landesbetrieb Mobilität stärken durch personelle Verstärkung des LBM und keine weitere Schwächung durch Stellenabbau im Verwaltungsbereich.“ Trotz der aufgezeigten Begründung wurde der Antrag der CDU durch die Regierungsfraktionen im Landtag abgelehnt. Nun hat die CDU-Fraktion eine Große Anfrage zum Thema eingereicht, um noch genauere Informationen zum Thema des Personals beim LBM und dem Zustand von Kreis- und Landesstraßen zu bekommen. Sie verfolgt damit weiter das Anliegen, dem LBM Hilfe zu leisten. „Es ist zu hoffen, dass diese Initiative Erfolg hat“, so der Vorsitzende der Kreistagsfraktion der CDU Karl-Heinz Sundheimer, „denn auch der Kreis Ahrweiler ist von diesen Entwicklungen beim LBM betroffen. Auch hier können Planungen nicht so vorangetrieben und damit geplanten Maßnahmen bei den Kreisstraßen nicht oder nur verspätet umgesetzt werden.“

Pressemitteilung

CDU Kreisverband Ahrweiler

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Kommentare
Uwe Klasen :
Zitat Jörg Zschimmer: "...aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben..." --- Noch unterirdischer kann ein Mensch kaum Argumentieren. Die Vertreter, Befürworter und Anhänger der sogenannten Energiewende und des, angeblich durch den Menschen verursachten, Klimawandels agieren fast wie Sektierer, Gegenargumente werden Bestenfalls angehört aber Abgelehnt!
Jörg Zschimmer:
Im Gegensatz zur zum Beispiel Braunkohlesubvention, werden die genannten Vereine nicht subventioniert. Das CO2 zur Photosynthese wichtig ist, ist nur bis zu bestimmten Konzentrationen richtig, danach geh der Ertrag rabide zurück - aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben...
Uwe Klasen :
Die Subventionsabgreifer und unsozialen Energieverteurer diskutieren wohl darüber wie sie die Verbraucher noch mehr schröpfen können! P.S. Kohlenstoffdioxid ist elementar Wichtig für die Photosynthese!
Uwe Klasen :
Ein Termin an einem Wochenende wäre vielleicht von Vorteil gewesen, so sind Berufstätige Radfahrer im Nachteil und gerade deren Erfahrungen und Kenntnisse könnten zusätzliche Informationen erbringen.
juergen mueller:
Das weiss man längst,dass die Stadt auf Radfahrer nicht eingestellt ist u.sich als TOP-Stadt mit der höchsten Arbeitsdichte in Rhld-Pfalz,damit verbunden eine Verkehrsdichte,Tendenz steigend,die mit der vielgepriesenen Attraktivität u.einer positiven Wahrnehmung nicht mehr viel gemein hat ... u.das Ende der Gier nach noch mehr Arbeitsplätzen ist nicht abzusehen, im Gegenteil.Dafür muss ein Stadtteil wie RÜBENACH bluten unter der Last einer unzumutbaren Verkehrsdichte mit all ihren negativen Folgen,auch gesundheitliche u.einem Entzug von Freizeit-/Erholungswert durch Flächennachfrage zur weiteren Ansiedlung von Gewerbe u.Industrie.Die neue Pfaffendorfer Brücke wird "natürlich mit einem breiten Radweg ausgestattet?" Ja,weiss man ebenfalls - mit unzureichenden 30 cm!Dieser angelaufene Paradigmenwechsel (besonders wichtig gehaltene Entwicklungen,Umbrüche) hat sich damit spätestens erledigt.Die Politik hat halt die Macht Vertrautheit zu zerstören.
Olaf Erdmann:
Der sich rsant vollziehende Wandel in unserer Gesellschaft ist weder eine Laune noch Verlust von Pietät, sondern Teil des Gesamtgesellschaftslichen Veränderungsprozesses. Friedhöfe z.B. markieren für mich die unüberbrückbare Linie zwischen "Sein und Nichtsein", zwischen "Leben und Tod", zwischen "Zeit und Ewigkeit". Alle Menschen kennen diese Grenze, die das Leben vom Tod, die die Lebenden von den Toten trennt und deutlich unterscheidet. Ein offener Dialog in unserer Gesellschaft zu diesem Thema ist daher ein hohes GUT.
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