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Freie Bürgerliste Lahnstein

Gut aufgestellt für die Stadtratswahlen

Gut aufgestellt für die Stadtratswahlen

Die 19 Kandidaten der Freien Bürgerliste Lahnstein.Foto: privat

16.04.2019 - 03:00

Lahnstein. „Wir setzen auf Erfahrung, einhergehend mit innovativen Ideen für die Zukunft für die Menschen unserer Stadt.“ So umschreibt Reiner Burkard kurz und bündig das „Innenleben“ der Kandidatenliste der Freien Bürgerliste Lahnstein (FBL) für den Stadtrat, der am 26. Mai neu zu wählen sein wird. Bei der jüngsten FBL-Mitgliederversammlung, die vom Kreisvorsitzenden der Freien Wähler (FWG), Bernd Hartmann, als neutralem Wahlleiter geleitet wurde, konnte eine ausgewogene Liste erstellt werden, die – so Burkard – das gesamte Spektrum der Einwohner Lahnsteins widerspiegele, sei es in der Altersstruktur (hier sind sowohl junge als auch erfahrene Bewerber gewonnen worden), sei es in der Geschlechterfrage (der Frauenanteil liegt bei etwa 30 Prozent und damit doch recht gut) oder sei es in der Ausgewogenheit der politischen Grundausrichtung. Hier, so glaubt Burkard, seien alle demokratischen Facetten abgedeckt. Ebenso seien die unterschiedlichsten Berufe vertreten.

„Wer sich unsere Bewerberliste ansieht, erkennt, dass es hier viele Menschen gibt, die sich auch auf anderen Ebenen, etwa in den verschiedenen Vereinen, engagieren und so gezeigt haben, dass sie bereit sind, sich für die Allgemeinheit einzusetzen“, ist Burkard überzeugt. Besonders freut sich auch Paul Arzheimer über junge Kandidatinnen und Kandidaten auf der FBL-Liste: „Uns war es in der Vergangenheit immer wichtig, erfahrene, engagierte und langjährige Kommunalpolitiker nicht vor den Kopf zu stoßen, denn diese Menschen haben in der Vergangenheit sehr viel Gutes für unsere Stadt und seine Bürger erreicht. Dafür sind wir dankbar. Aber wir gehen jetzt zeitgemäße Wege.“

So ist sich Arzheimer auch sicher, dass Politikverdrossenheit in erster Linie durch mangelnde und für die Bürger oft unverständliche Kommunikation verursacht wird. „Viele Menschen fühlen sich mit ihren Sorgen, Ängsten und Nöten nicht ernst genommen. Es hat sich aber auch etwas verändert. Die Menschen machen ihrem Ärger auf der Straße Luft. Wir müssen auf die Menschen zugehen und in ihrer Sprache sprechen“, so Arzheimer weiter. Burkard freut sich darüber, dass mit Arzheimer ein erfahrener Kommunalpolitiker und ehemaliger Bürgermeister wieder mit im Boot ist. Unter seinem Bauausschuss-Vorsitz wurden seinerzeit die Feuerwache und der Bauhof fertiggestellt, ein neues Konzept für die Kaiser-Wilhelm-Schule geschaffen und das Nahversorgungsgebiet Hermsdorfer Straße entwickelt. Angeführt wird die Liste von Burkard. Es folgen Arzheimer, Helmut Hohl, Christina Burkard, Stephan Jost, Winfried Sauer, Alexandra Balzer und 19 weitere Frauen und Männer, die bereit sind, ihren Sachverstand einzubringen. „Sie alle bringen neben dem gesunden Menschenverstand eine gehörige Portion an Sach- und Sozialkompetenz mit“, bekräftigt Burkard. „Die FBL war schon immer eine demokratische Bürgerliste ohne Fraktionszwang. Wir entscheiden nach sachlichen Gesichtspunkten und stellen dabei die Bürger in den Mittelpunkt der Entscheidungen. Wir gehören zu keiner Koalition und stimmen dort zu, wo die Entscheidungen für unsere Stadt am besten sind.“ Die FBL will im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten mit dafür sorgen, dass sich die Menschen, die in Lahnstein leben, hier auch wohlfühlen. Der Slogan „Miteinander reden – miteinander Handeln“ habe für die FBL nichts an seiner Aussagekraft verloren. So will die FBL in Lahnstein die anstehenden Aufgaben weiterhin anpacken, Stellung beziehen, ihre zukunftsorientierten Ideen einbringen und so gestalterisch mitwirken. Zu den wichtigen Themen zählen Jugendbeirat, Fuß- und Radweg entlang der Lahn, Wohnraum, Fußgängerüberweg am Rheinquartier/Feuerwache Süd, Kunstrasenplatz im Rhein-Lahn-Stadion, Gestaltung Marktplatz und Kirchplatz, Digitales Rathaus und die Verbesserung des ÖPNV.

Die 26 Kandidaten der FBL (fünf Doppelbenennungen): Reiner Burkard (Kaufmann, zweifach), Paul Arzheimer (Schulleiter a. D., zweifach), Helmut Hohl (Angestellter, zweifach), Christina Burkard (Wohnbereichsleiterin, zweifach), Stefan Jost (Architekt, zweifach), Winfried Sauer (Rentner), Alexandra Balzer (Kauffrau), Tamara Körper (Sozialarbeiterin), Hans Dausenau (Dipl. Ing. Maschinenbau), Dr. Ottmar Gehling (Internist), Thomas Krißel (Kaufmann), Heribert Becker (Rentner), Renate Thomé-Graf (Rentner), Nadine Zeres (Erzieherin), Doris Eimuth (Rentnerin), Bettina Bernhard (Soldatin), Waltraud Lappas (Hausfrau), Fabian Arzheimer (Student), Rüdiger Schmidt (Kaufmann), Eva-Maria Körber (Lehrerin a. D.), Josef Körber (Steuerberater), Klaus Faßbender (Kfz-Mechaniker), Johanna Krech (Rentnerin), Ralph Steffens (Polizist), Markus Kadenbach (Rentner), Eveline Hohl (Rentnerin).

Pressemitteilung der

Freien Bürgerliste Lahnstein

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Kommentare

Neue Wanderwege im „Armen Heckelchen“

Gregor Holschbach:
Dank gilt an dieser Stelle dem Forstamt sowie dem 1. Beigeordneten Ulrich Schreiber für dessen Einsatz, da nun endlich eine Reaktion erfolgte auf die von Brückrachdorfer Bürgern im Februar 2018 "!!!" gestellte Bürgeranfrage zum desolaten Zustand des Waldes an den Ortsvorsteher sowie den Stadtrat. Weiterer Dank gilt der Kommunalwahl 2019, die dafür sorgt, dass die Verantwortlichen aus Stadt und Ortsteil mal ans arbeiten kommen. Letztendlich zählt das Ergebnis, und das lässt sich dank Forstamt und Bürgermeisterkandidat Schreiber sehen.
Uwe Klasen:
Zitat: „Europa ist die Antwort“ ----- Auf was? Viele Menschen haben resigniert! Dies zeigt eine immer geringere Wahlbeteiligung für ein EU-Parlament, welches eh nur Staffage ist und, unter dessen Umgehung, die EU-Apparatschiks (Kommissare (!) genannt) ohnehin tun, was sie wollen und nur noch für Uniformierung, Gängelung und Bevormundung stehen!
Helmut Gelhardt:
Ja - die Bewegungen pro Klimaschutz / Umweltschutz / Naturschutz und die Bewegungen gegen den politischen Rechtsschwenk, den Rechtskonservatismus und Rechtsradikalismus sind bestimmt keine Selbstläufer! Es sind ganz dicke Bretter, die da gebohrt werden müssen, um Erfolg für die Demokratie, die Umwelt, das Soziale, die Solidarität zu erlangen. Aber was ist die Alternative? Wenn wir die Klimakatastrophe / Umweltzerstörung und die rechte geistige Umweltverschmutzung, das Desinteresse an Demokratie und sozialer Gerechtigkeit nicht über uns hereinbrechen lassen wollen, muss die Politik handeln. Und die Politik braucht oft Impulse zu handeln. Also - Arsch huh, Zäng ussenander! Helmut Gelhardt, Mitglied der KAB, des BUND, der NaturFreunde
juergen mueller:
Wir werden sehen, wie lange diese "Bewegung" noch andauert. Es wurde bereits für ebenso wichtige Themen auf die Strasse gegangen, zu Tausenden. Was ist davon noch übrig geblieben? Ein Häuflein unentwegte, die schon fast zu bemitleiden sind. Ich polarisiere nicht, sondern weiß aus der/meiner Vergangenheit, wovon ich schreibe. Es bedarf nur eines/einer Einzelnen, um Aufmerksamkeit auf ein weltbewegendes Thema zu lenken und unsere Jugend daran zu erinnern, endlich wach zu werden. Aber zu einem Wachwerden gehört nun leider auch wieder ein "Einschlafen". Die Zeit wird es uns zeigen.
Rainer Kimpel:
Wenn SchülerInnen protestieren und demonstrieren, ist das erst einmal eine gute Sache, insbesondere wenn es um die Gestaltung ihrer Zukunft geht , da diese nun mal, statistisch gesehen, noch eine zeitlich lange Zukunft vor sich haben und bisher noch keine wirkliche Möglichkeit hatten eine politische Einflussnahme , z. B. durch das Wahlgesetz, besitzen! Das den SchülerInnen diese Handlung während des vorgesehenen Unterricht streitig gemacht wird ist absurd und zeigt denjenigen die dies fordern, das Unverständnis oder die Ignoranz unserer demokratischen Verfassung! Das diese Proteste meines Wissens berechtigterweise bisher nur zum Thema Umweltschutz stattgefunden haben ist nachvollziehbar, aber noch nicht ausreichend, insbesondere im Hinblick auf die intransparente Politik unserer Bundesregierung. Der Umweltschutz ist deshalb nicht alleine für das zukünftige Wohlergehen der Menschheit von signifikanter Bedeutung! Von besonderer Wichtigkeit ist auch, die exorbitante Militarisierung.
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