Kath. Familienbildungsstätte Neuwied

Hoffnung für Langzeitarbeitslose

Hoffnung für
Langzeitarbeitslose

Jobcenter und Familienbildungsstätte freuen sich über die geglückte Vermittlung im Rahmen des neuen Teilhabechancengesetzes. Im Bild (v.l.n.r.): Nils Zimmermann, Bea Röder-Simon und Christian Barth (Kath. Familienbildungsstätte Neuwied e. V.) Juliane Vack, Manfred Plag und Michael Mahlert (Jobcenter Landkreis Neuwied). Foto: Jobcenter Neuwied

15.04.2019 - 13:20

Neuwied. Christian Barth aus Gladbach ist seit März im Rahmen des Teilhabechancengesetzes bei der Kath. Familienbildungsstätte Neuwied e. V. beschäftigt. Durch das Jobcenter Landkreis Neuwied erhielt er die Förderung im Rahmen des Teilhabechancengesetztes für Langzeitarbeitslose.


Das Konzept kommt bei Arbeitgebern gut an


Eine erste positive Bilanz zogen der Leiter des Jobcenters, Manfred Plag, mit seiner Kollegin Juliane Vack mit dem Vorsitzenden der Trägerversammlung des Jobcenters, Michael Mahlert. Und auch der geschäftsführende Leiter der Familienbildungsstätte Neuwied zeigt sich zufrieden: „Wir kennen Herrn Barth bereits seit vielen Jahren, da er unserem Verein als Bundesfreiwilliger, Ehrenamtler und 1-Euro-Jobber immer die Treue gehalten hat.“ Die Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses Bea Röder-Simon ergänzt: „Der Eintritt in den regulären Job hat ihn richtig Auftrieb gegeben und wir sind froh, dass wir Herrn Barth nun eine längerfristige Perspektive bieten können.


Jobcenter will in diesem Jahr 60 Teilnehmer ins Programm bringen


Seit Anfang des Jahres ist das neue Fördermodell des Jobcenters in Kraft. Es sieht vor, dass Arbeitgeber, die eine Person sozialversicherungspflichtig einstellen, die über 25 Jahre alt und seit mindestens sechs Jahren arbeitslos ist, vom Staat einen hohen Lohnkostenzuschuss erhalten. „Unser Ziel ist es, im Laufe des Jahres etwa 60 Personen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse unterzubringen.“, so Manfred Plag. Gute Chancen sieht er im kommunalen Bereich, z. B. als Gemeindearbeiter oder im Bauhof, auch bei Hausmeistertätigkeit sowie im Handel und Handwerk.


Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden


Erst einmal bis 2022 könnten Firmen und kommunale Arbeitgeber die hohen Lohnzuschüsse bekommen. „Erkennt ein Arbeitgeber, dass der neue Mitarbeiter doch nicht ins Profil passt, muss er die Lohnzuschüsse nicht zurückzahlen.“, erläutert Juliane Vack, persönliche Ansprechpartnerin des Jobcenters.

Auf die Frage, wie sich Christian Barth nun fühlt, antwortet er verhalten: „Ich habe nun mehr Geld, doch vor allem eine richtige Arbeit. Es ist mein erster richtiger Job, so der 31-Jährige.

Weitere Informationen zum Teilhabechancengesetz geben: Jobcenter des Landkreises Neuwied, www.jobcenter-landkreis-neuwied.de, Kath. Familienbildungsstätte Neuwied, www.fbs-neuwied.de

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Kath. Familienbildungsstätte Neuwied im Internet unter www.fbs-neuwied.de oder unter Tel. (0 26 31) 3 90 70.

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