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CDU-Ortsbesichtigung in Alzheim

Interessensausgleich auf Augenhöhe angestrebt

Interessensausgleich
auf Augenhöhe angestrebt

Die Mitglieder der CDU-Fraktion machten sich vor Ort ein Bild der Höhenlagen, der Entwässerungssituation und auch der Wegeführung oberhalb von Alzheim.Foto: privat

21.10.2016 - 11:25

Alzheim. Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Mayen hängt in nicht unerheblichem Maße mit der Entwicklung des größten Arbeitgebers in der Stadt zusammen, der Firma Weig. Nun will sich das Unternehmen in einem neuen Industriegebiet „Spurzem“ oberhalb von Alzheim erweitern. Die CDU-Fraktion im Mayener Stadtrat steht hinter diesen Erweiterungsplänen und unterstützt die Firma Weig in der Fortschreibung ihrer Erfolgsgeschichte.


Entwurf eines Bebauungsplanes wird gerade erarbeitet


Aktuell setzt die Stadtverwaltung mit dem Entwurf eines Bebauungsplanes die Rahmenbedingungen für das Vorhaben. Dabei müssen neben den Interessen des Unternehmens auch die Belange der Alzheimer Bürgerinnen und Bürger in gleichem Maße berücksichtigt und vertreten werden. Aus diesem Grund besuchten CDU-Stadtratsmitglieder und die beiden CDU-Ortsbeiratsmitglieder Carsten Männlein und Karl Wierschem die von Stadt und Unternehmen unlängst abgehaltene Einwohnerversammlung. „Die Sorgen der Bürger, dass sich das Industriegebiet nicht schonend in die Landschaft einfügen lässt, konnte die Stadtverwaltung leider nicht ausräumen. Hier muss die Stadtverwaltung nachbessern“, so Carsten Männlein. Grundsätzlich standen viele der Anwesenden den Plänen wohlwollend gegenüber. Gleichzeitig haben sie aber klare Vorstellungen der eigenen Bedürfnisse – vor allem hinsichtlich landschaftlicher Gestaltung und Entwicklung der Naherholung. Ein Standpunkt, dem sich die CDU sowohl in Alzheim, als auch im gesamten Stadtgebiet ausdrücklich anschließt. Im Nachgang zur Versammlung galt es, die gesammelten Eindrücke auch mit einem genaueren Ortsbild in Verbindung zu bringen. Aufgrund dessen führten Carsten Männlein und Karl Wierschem ihre Ratskollegen aus der Stadt bei einer Ortsbesichtigung über das Gelände. Dabei konnten sich die Mitglieder der CDU-Fraktion ein gutes Bild der Höhenlagen, der Entwässerungssituation und auch der Wegeführung vor Ort machen. An den letzten Punkt knüpft dann auch ein CDU-Antrag an, der schon in diesem Planungsstadium eine gewisse Sicherheit geben soll, dass bei der Ersatzwegeführung keine Verschlechterung eintritt. Der Antrag zur nächsten Stadtratssitzung sieht einen klärenden Beschluss zur Wegeführung möglichst nahe am aktuellen Istzustand und unter Vermeidung größerer Steigungswerte vor. Die weitere konstruktive Begleitung der Maßnahme, unter anderem mit zielführenden Absprachen zur Begrünung und in der Begrenzung der Höhenentwicklung, ist erklärtes Ziel der CDU im Ortsbeirat genauso wie im Stadtrat.

Pressemitteilung der

CDU Mayen

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Kommentare
25.10.2016 16:40 Uhr
juergen mueller schrieb:

BÜRGERBETEILIGUNG = BÜRGERNÄHE.
Und von alldem ist nichts zu spüren - im Gegenteil.
Das ist allgemeines Handling/Vorgehen der Politik. Alzheim ist da KEIN Einzelfall.
Beispiel RÜBENACH. Auch hier ist mit einer Erweiterung des GVZ (Güterverkehrszentrums) zu rechnen und zwar VORLÄUFIG auf 60 ha - Voruntersuchungen umfassen jedoch 190 ha !!! Und das alles ohne Rücksicht auf Natur- u. Umweltbelastung.
Und auch hier wurden CDU-SPD (und zwar örtlich seßhafte Stadtratsmitglieder) erst aktiv, nachdem sich eine Bürgerinitiative hiergegen wehrte. Da waren allerdings die Weichen für die Erweiterung, sprich Voruntersuchung bereits gestellt.
BÜRGERBETEILIGUNG = 0 u. Information ist ein FREMDWORT.
Das Bemühen von CDU-SPD, die Wogen im Nachhinein zu glätten, indem ein 6-Punkte-Konzept erstellt wurde, von dem 2-Punkte quasi bereits wegen Unzuständigkeit der Stadt wegfallen (was CDU-SPD erst garnicht auffiel), ist ein kläglicher u. unglaubhafter Versuch der Wiedergutmachung.



25.10.2016 11:55 Uhr
Edgar Gättner schrieb:

Den Fledermäusen wird ein eigenes Gutachten gewidmet. Das sog. "Schutzgut Mensch" wird in einem Umweltbericht mit wenigen Zeilen abgehandelt. Ingenieure beurteilen hier, nicht Städtebauer oder Soziologen, die die Folgen eines solchen Eingriffs für die Gemeinde Alzheim beleuchten sollten. Nicht einmal die zaghaften Hinweise auf diesen schier unbeschreiblichen Übergriff auf die Landschaft der Eifel beschäftigt die Entscheidungsträger. Warum diese Angst vor einem demokratischen Vorgehen? Warum diese Kaltschnäuzigkeit gegenüber den Bedenken der Einwohnerinnen und Einwohner? Warum ein solches Vorgehen, obwohl laut Oberbürgermeister Treis die Beantwortung der Frage nach zusätzlichen Gewerbesteuereinnahmen und Arbeitsplätzen doch „Kaffeesatzleserei“ sei? Weil das Ziel schon lange feststeht. Allein der Weg soll jetzt geebnet werden, möglichst geräuschlos - und das um jeden Preis.



25.10.2016 11:54 Uhr
Edgar Gättner schrieb:

Junge Junge, die Mayener CDU ist aufgewacht und legt sich nun mächtig ins Zeug: 30 ha Landschaft werden in Alzheim zerstört, fast 20 m hohe, riesige Hallen werden in einer "sensiblen" Landschaft thronen, ein jahrhundertealter Weg, Funde aus der Römerzeit und Urnenfelder aus der Bronzezeit werden für immer überbaut, den Alzheimern wird das schönste Stück Heimat genommen - und die CDU stellt einen Antrag zur Wegeführung. Respekt. Was Oberbürgermeister Treis und die Mehrheit der Stadtratsmitglieder unter Bürgerbeteiligung verstehen, das erkennt man auch hier. Erst Fakten schaffen und dann diese zur Diskussion stellen, ist keine Beteiligung. Informieren ist noch keine Beteiligung. Und kosmetische Veränderung eines Bebauungsplanes zuzulassen, hat nichts mit direkter Demokratie zu tun. Waren das nicht mal Schlagworte der Grünen und des Oberbürgermeisters Treis? Lange her, die letzte Wahl.



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juergen mueller:
Alleinerziehende unterstützen ist das eine (und förderlich) - Frühkindliche Bildung f.d.Zukunft geistig,moralisch (was ausgerechnet die Politik damit meint???),kulturell,körperlich das Andere.Die Politik spricht i.d.Zusammenhang von sozialen,kognitiven Kompetenzen,Steigerung der Lernfähigkeit,lebenslanges Lernen,Bildung über gesamte Lebenszeit,Lernmotivationen.Sogen.LERNORTE (Kita`s) müssen bestimmte Dimmensionen aufweisen,die unsere Politiker,neben anderen von ihnen geforderten,frühkindlichen Erfordernissen auf der Grundlage einer Elementarbildung selbst vermissen lassen u.sich in elementare Dinge des Lebens einmischen u.durch Vorgaben bestimmen wollen,wo es langzugehen hat.Kinder älterer Generationen wurden mit Werten aufgezogen,die die Politik nicht mehr kennt,es ist etwas aus ihnen geworden ohne das Einmischen der POLITIK.Die Zeiten haben sich geändert u.unsere Werte auch.Was früher waren Zeit,Aufmerksamkeit,Ehrlichkeit,Loyalität u.Bestreben zählt heute nicht mehr.
juergen mueller:
Durch digitale Bindung (alleine diese Wortwahl ist absurd) Kindern eine Zukunft ermöglichen."Unser Ziel - WIR - pflichtbewusst - RULAND lässt nichts aus und "bildet" sich auch noch etwas darauf ein.Was nützt es einem Kind,wenn es lesen u.schreiben gelernt hat,aber das Denken anderen überlassen muss.Grass ausgedrückt:Schule ist jenes Exil,in dem der Erwachsene das Kind solange hält,bis es imstande ist,in der Erwachsenenwelt zu leben,ohne zu stören.Digitale Bindung bindet Kinder nur an eines:an Technik-Computer,Spielekonsole,Playstation etc.u.verhindert den Blick für Realität,Umwelt u.Natur.Es darf nicht verwundern,wenn ein Kind auf die Frage,ob es in seinem Leben eine (Ver)Bindung gibt,antwortet:Ja,mein LADEKABEL.Kindern nicht einfach nur Lesen beibringen,sondern das Gelesene/Gehörte zu hinterfragen u.zwar alles zu hinterfragen.Digitalisierung hat nichts mit guter Bildung zu tun,sie erleichtert sie vielleicht.Und,Herr RULAND:Einbildung ist auch eine Bildung.
Uwe Klasen:
Zitat Juergen Mueller: „…aber noch nie konnten so viele Menschen von der Arbeit die sie haben, gar nicht leben…“ --- 1988 betrug das durchschnittliche Netto-Einkommen eines deutschen „Standardhaushaltes“ umgerechnet 24.500 €, im Jahr 2016 waren es nur noch 24.000 €, wobei die Kaufkraft 1988 doppelt so hoch war wie 2016. Da seitdem die Löhne gestiegen sind, kann hieran sehr gut erkannt werden, wie die Vermehrung / Erhöhung von Steuern und Abgaben zu einer schrittweisen Verarmung privater Haushalte führt!
juergen mueller:
Ein starkes Europa der Menschlichkeit.Immer diese nichtssagenden, süffisanten Äusserungen einer Partei,die schon lange nicht mehr in der Lage ist,überzeugend zu klingen,etabliert in einem auch von ihr etablierten System,in dem es nur um Wirtschaftlichkeit,Profit,Konsum u.beruflichen Erfolg geht,ein System,in dem der politische Mensch zuerst sein soziales Denken u.letztendlich seine,ja,Menschlichkeit,verloren hat,weil alles,was er sagt,verlogen ist.Slogan wie:"Gut mit der SPD:Verkehr u.Ortsentwicklung - So geht Zukunft" ziehen schon lange nicht mehr u.schon garnicht in Puncto Menschlichkeit.Arme Leute wählen seit 140 Jahren SPD u.sind immer noch arm.Das Wort sozial hat sich in der SPD schon lange abgenutzt,auch als Arbeiterpartei.Nie hatten so viele Menschen Arbeit wie jetzt mag stimmen - aber noch nie konnten so viele Menschen von der Arbeit die sie haben, gar nicht leben.Und deshalb habe ich diesen Kommentar auch mit meinem Mittelfinger getippt.
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