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Grüne Koblenz zur Umsetzung der Pariser Klimaschutzziele

Ja zum Klimaschutz

19.02.2019 - 11:18

Koblenz. Es gab ein deutliches Ja zum Klimaschutz in Koblenz! Auf Antrag der Grünen Fraktion und der Freien Wähler beschloss der am Mittwoch öffentlich tagende Umweltausschuss der Stadt Koblenz einstimmig bei einer Enthaltung der FDP die Umsetzung der Pariser Klimaschutzziele - Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad oder wenigstens deutlich unter 2 Grad. Er wird alle Anstrengungen und Entscheidungen danach ausrichten, im eigenen Wirkbereich die Treibhausgase so zu reduzieren, dass die sich ergebenden Sektor- und Zwischenziele eingehalten werden. Bestandteil des Antrags ist auch, dass der Umweltausschuss dem Stadtrat empfiehlt, den Antrag mit allen Ratsmitgliedern zu unterstützen.

„Der Bilderbuchsommer 2018 war meteorologisch beängstigend, denn die Temperaturen lagen in Deutschland drei Grad über dem früheren Mittel von 1960 bis 1990, und das auch im Januar 2019. Die Ernte war um 38 Prozent zurückgegangen, die Bauern forderten eine Milliarde Euro Entschädigung“, so das Grüne Umweltausschussmitglied Dr. Thomas Bernhard: „Die Vorhersagen, die bisher alle eingetroffen sind, sagen auch hier Dürren, Starkregen, und weltweit langfristige Meeresanstiege von 7 Meter bei Abschmelzen des gesamten Grönlandeises voraus, wenn nicht ganz schnell die Treibhausgase sinken. Allen voran CO².“

„Das heißt für Koblenz: Es sollten schnell Radwege angelegt werden um mehr Radverkehr zu erzeugen und Autos zu verdrängen, E-Mobilität gefördert werden, und viele Punkte des Klimaschutzkonzepts endlich umgesetzt werden“, ergänzt die Grüne Sprecherin für integrierte Stadtentwicklung Andrea Mehlbreuer: „Denn was wir nicht mehr haben, ist Zeit. Oder wie Greta Thunberg sagt: Das Haus brennt. So sehen wir im einstimmigen Ja für den völkerrechtlich verbindlichen Vertrag ein Umdenken unter den Umweltausschussmitgliedern: Erhalt der Lebensgrundlagen ist vorrangig vor Wirtschaft. Auf einer endlichen Erde gibt es kein unendliches Wachstum.“

Pressemitteilung von

Bündnis 90/Die Grünen Koblenz

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28.02.2019 05:30 Uhr
Wallykarl

"Oder wie Greta Thunberg sagt: Das Haus brennt."
Die Klimaveränderung mag beängstigend sein und wir sollten alles tun dieser entgegen zu wirken. Aber war ist auch, das es sich um eine ganz natürliche Klimaveränderung handeln, die unsere Welt in ihrem Dasein immer wieder erfahren hat und wird. Panikmache und übertriebenes, unvernünftiges nationales Gegensteuern wird hier keine Änderung bringen, sondern nur die Bevölkerung verunsichern und die Strukturen der Volkswirtschaft damit unserer aller Zusammenleben zerstören. Eine Auswirkung dieses unerantwortlichen Wahnes ist, das Schüler während ihrer Schulpflichtzeit an Protesten teilnehmen und dies von Teilen der Bevölkerungauch noch gutgeheißen wird. Will sagen, es kann und darf nicht sein, das jegliche Vernunft und rationales Denken in diesem Zusammenhang auf der Strecke bleiben. Die Reaktion auf den Dieselskandal, inklusive der einseitigen Hetze, hat uns gewiesen wo dieser wilde, unkontrollierte Aktionismus hinführt.



21.02.2019 14:16 Uhr
juergen mueller

Ja zum Klimaschutz - eine Farce.Es ist kaum noch ertragbar,mit welchen Weisheiten man tagtäglich konfrontiert wird,ohne dass man dagegen etwas tun kann.Da wurde u.wird seit Jahrzehnten alles getan,um unsere Erde,die es nur einmal gibt,zugrunde zu richten,was Fakt ist.Priorität hiergegen haben keine sichtbaren u.dringend notwendige,kurzfristige Maßnahmen,sondern nur das immerwährende Reden vom Klimaschutz,das täglich Brot von Politik,Wirtschaft.Die schon lächerliche Feststellung von Frau Mehlbreuer,dass Zeit,die wir nicht mehr hätten,das Zauberwort dafür sein soll,endlich einmal tätig zu werden,längst überfällige Maßnahmen umzusetzen u.sich nicht nur immer Ziele für in 10,15 oder gar 20 Jahren zu setzen,ist nicht zu toppen,ist aber sinnbildlich für die Untätigkeit u.Interessenlosigkeit der Politik.Fakt ist doch (u.das steht in Koblenz an erster Stelle) wirtschaftlicher/touristischer Aufschwung,vor Klimaschutz (notgedrungen) davon reden,aber Prioritäten setzt man woanders.



19.02.2019 13:10 Uhr
Uwe Klasen

Da nur die Hälfte des jährlich emittierten CO² in der Atmosphäre verbleibt, beträgt der gesamte deutsche Anteil 0,04 % an den globalen CO²-Emissionen. Im Übrigen ist 2018, nach 2017 und 2016, das dritte Jahr in Folge mit Abkühlung (!) (lt. NASA-Daten), trotz Weltweit steigenden CO²-Emissionen!



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