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Nachlese 2018 und Vorschau auf 2019 beim Neujahrsempfang

Kaisersesch ist für die Zukunft gut aufgestellt

09.01.2019 - 09:27

Kaisersesch. Reichlich Positives konnte Gastgeber und Stadtbürgermeister Gerhard Weber anlässlich des traditionellen Neujahrsempfangs in der Alten Schule verkünden, zu dem sich zahlreiche geladene Gäste eingefunden hatten. Dazu zählten sich unter anderem namhafte Vertreter von Vereinen, Kirche, Bildung, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Geschäftsleben, sowie die Beigeordneten der Stadt. Während die Band der Heimschule St. Martin trefflich für die musikalische Begleitung der Veranstaltung Sorge trug, war es der Stadtbürgermeister, der einen gewogenen Rückblick auf das vergangene Jahr tat und einen optimistischen Ausblick auf das kommende wagte. Bezüglich Bewegung und Entwicklung in 2018 sprach Weber die Hauptthemen Gewerbe und Baugebiet an und wusste von schönem Erfolg zu berichten. In diesem Zusammenhang widersprach er den Gerüchten, dass die Stadt gegen das kommunale Gewerbegebiet ist, welches in Eppenberg und Hauroth entstehen soll. Im Gegensatz zu einem solchen wäre man in Kaisersesch bestrebt, kleine bis mittlere Betriebe mit einer Größe bis 5000 m² anzusiedeln. Das kommunale Gewerbegebiet sieht dahingehend vor, Flächen ab 10.000 m² vorzuhalten und anzubieten. Gerade deshalb würde man das Ganze als Ergänzung und nicht als Konkurrenz zum Kaisersescher Gewerbegebiet ansehen. Beim ausgewiesenen Baugebiet hat man sich entschieden mehrere Bauabschnitte zu bilden, sodass man hier ab dem ersten oder zweiten Quartal mit den Ausschreibungen beginnen kann. Webers Dank galt den Eigentümern, die bereit waren, Grundstücke zu verkaufen, damit sich junge Familien ansiedeln und ältere Mitbürger barrierefrei bauen können. In Vorbereitung waren solche Aufgaben wie der Ausbau der Bahnhofstraße und der Trierer Straße. Diesbezüglich wurde eine gutbesuchte Bürgerversammlung mit der Vorstellung von Ausbauplänen durchgeführt, bei der konstruktive Ideen mit eingebracht wurden. Im Anschluss wurden gemeinsam mit dem LBM die Verhandlungen zum Ankauf der benötigten Flächen geführt. Schnell wurde hier klar, dass niemand der Entwicklung von Kaisersesch im Weg stehen wollte. Die Gestaltung des Platzes im historischen Ortskern, mit dem Haus Zonenberg, wird Mitte Januar erneut ausgeschrieben, da das einzige Angebot nicht den Vorgaben entsprach. Mit dem baldigen Komplettankauf des Hauses Schorreck soll nach dessen Abriss ebenfalls eine ergänzende Neugestaltung des Platzes ab 2019 angestrebt werden. Beim dritten Bauabschnitt (Stadtsanierung Haus Welling) konnte das Haus „Hinter der Mauer“ erworben werden, wonach dem Offenlegen und der Neugestaltung des Pommerbaches jetzt nichts mehr im Wege steht.

Ein Dank des Bürgermeisters ging auch an einige Privatinvestoren, die mit ihren Projekten innerhalb der Stadt (Mietwohnungen, Gewerbeflächen, Arztpraxen) dazu beigetragen haben, dass Kaisersesch für weitere Investoren interessant bleibt. Diesbezüglich konnte Weber erfreut von mehr als zehn neu angesiedelten und zwei umgesiedelten Betrieben berichten. Parallel dazu seien zwei weitere Unternehmen im Bau. Besonders hervor hob er das erfolgreich durchgeführte Kreisfest „Mosaik der Kulturen“, für dessen Verwirklichung er sich bei Landrat Manfred Schnur und Amtskollegen Albert Jung für deren Unterstützung bedankte. Die Städtebauförderung läuft in diesem Jahr aus. Weber rief dazu auf, die noch bereitliegenden Fördergelder für Betroffene im Sanierungsgebiet noch abzurufen. Im Namen der anwesenden Ehrengäste ergriff Kreischef Manfred Schnur das Wort und warb für zukunftsorientiertes Engagement und Zusammenhalt in der Kommune, die sich stets auf die Unterstützung des Kreises verlassen könne.


Ehrungen und Segen


Die Verdienstmedaille der Stadt ging in diesem Jahr an Matthias Schnitzler, der sich nicht nur als versierter Stadtfotograf und emsiger Nachtwächter, sondern auch als engagierter Museumschef und Vorsitzender des Fördervereins langjährige Verdienste erworben hat. Fernerhin organisiert er auch beim „Café international“ den Fahrradshop und leitet die Selbsthilfegruppe Kreuzbund e.V.. Für 2021 steht in Kaisersesch die 700-Jahrfeier der Stadt an, für die Weber im Anschluss warb. Mit einem Präsent verabschiedet wurde Matthias Frings, der 38 Jahre die Geschicke des Forstreviers leitete. Dem Gedenken an alle Verstorbenen und den Opfern von Terror und Gewalt folgte abschließend der christliche Segen mit den Vertretern der ortsansässigen Konfessionen.

TE

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Kommentare
Uwe Klasen:
Dazu passend ein Bericht in der "Jüdischen Rundschau": Wieder auf gepackten Koffern - Wegen des zunehmenden Antisemitismus fürchten junge Juden um ihre Zukunft in Deutschland. [Link v. d. Redaktion entfernt]
juergen mueller:
Ob Konrad-Adenauer-Ufer oder Kornpfortstraße - alles ist - und noch mehr - sanierungsbedürftig.Sich immer wieder als Kümmerer darzustellen und auf seinen Spaziergängen Probleme, die wir zuhauf in Koblenz haben, aufzuzählen, sollte man mit offenen Karten spielen, was heisst, wer soll das bezahlen. Es hapert überall, dazu brauchen wir keine Spaziergänger, die anscheinend nichts anderes u tun haben, Defizite aufzudecken, die lange bekannt sind u.nur darauf bedacht sind,sich immer wieder selbst in den Fokus zu setzen, was keine löst.Wer Forderungen stellt u. selbst im Stadtrat sitzt (oder dahin will, gell Herr Blank) sollte sich bei seinen Forderungen erst einmal Gedanken darüber machen, wie das bezahlt werden soll. Diese immerwährende Selbstdarstellung ist scheinheilig und täuscht über den wahren Hintergrund hinweg.
juergen mueller:
Das ist ja in der Politik nichts neues u. gehört einfach zu der Mentalität eines jeden Politikers, Dinge für sich in Anspruch zu nehmen, auch wenn sie nicht auf dem eigenen Mist gewachsen sind u.sich wohldurchdacht in den Vordergrund zu stellen. Das gehört neben Reden ohne wirklichen Inhalt einfach zum Handwerkszeug. Jeder Politiker sollte ein Präsent mit auf seinen Weg bekommen - ein LABER-Glas.Wenn ihm keiner zuhört: Deckel öffnen,reinlabern,Deckel schließen.Wenn keiner mit ihm spricht: Deckel öffnen,sein altes Gelaber anhören.Und das Ding mit den hygienischen Argumenten ist wirklich zweitrangig u.vorgeschoben.Da gibt es Beispiele,bei denen das Wort "Schwein" schon eine Beleidigung dieser Tiergattung darstellt.Und was die Grundwerte betrifft,so dürften gerade diejenigen,die sich damit gerne idendifizieren,erst einmal in Klausur gehen um zu verinnerlichen,was sie selbst damit verbindet.Denn Detailkenntnisse gehören ja nicht unbedingt zu einem Muss eines jeden Politikers.
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