Politik | 16.11.2019, 11:56 Uhr

Die Freie Wählergruppe berichtet von der letzten Stadtratssitzung

Keine Chance für neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke

(V.li.n.re.) Klaus Beu, Ronny Wolf, Regina Eckert, Heinz-Rudi Dresen und Holger Wahl. Foto: privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Kürzlich fand eine Sitzung des Stadtrates von Bad Neuenahr-Ahrweiler im Rathaus in Bad Neuenahr statt. Im Rahmen dieser Stadtratssitzung wurde unter dem Tagesordnungspunkt 12 über den Antrag der Freien Wählergruppe (FWG) zur Erstellung einer unabhängigen Kosten- und Machbarkeitsstudie für den Bau einer Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Ahr (Höhe der Max-Planck-Straße und der Straße In der Hostert) beraten. Bei der Stellungnahme der Fraktionen von CDU, SPD und Bündnis 90 / DIE GRÜNEN war leider schnell zu vernehmen, dass diese Fraktionen mit den meisten Stadtratsmitgliedern den Antrag der FWG nicht befürworten werden. Auch die Stadtverwaltung unterstützt das Vorhaben nicht, was Bürgermeister Guido Orthen (CDU) auch gegenüber den Stadtratsmitgliedern in der Sitzung öffentlich kundtat. Mangels Aussicht auf Erfolg wurde der entsprechende Antrag daher im Verlauf der Stadtratssitzung durch die FWG selbst zurückgezogen, um das Vorhaben zu einem späteren Zeitpunkt weiterzuverfolgen. Hierzu stellte die FWG einen neuen Antrag auf Erstellung einer Verkehrsstudie für den Bau der betreffenden Brücke nach Abschluss der Landesgartenschau. Das Ergebnis der sofortigen Abstimmung zu diesem Antrag der FWG war mehr als ernüchternd für den Ortsteil Bachem. Bis auf die Stadtratsmitglieder der FWG stimmten alle anderen Stadtratsmitglieder gegen den Antrag. Die FWG wird das Vorhaben trotz des negativen Abstimmungsergebnisses im Stadtrat aufgrund der Unterschriftensammlung von Heinz-Rudi Dresen (326 Rückmeldungen für den Bau einer Brücke / 8 Rückmeldungen gegen den Bau einer Brücke) im Sinne und zur Wertschätzung der Bürgerinnen und Bürger in Bachem konsequent weiterverfolgen.

Pressemitteilung der

Freien Wählergruppe

Bad Neuenahr-Ahrweiler

(V.li.n.re.) Klaus Beu, Ronny Wolf, Regina Eckert, Heinz-Rudi Dresen und Holger Wahl. Foto: privat

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